Onan Geschrieben 22. Juni 2020 Melden Geschrieben 22. Juni 2020 Mir war bereits bekannt, dass ich seit vielen Jahren eine chronische Prostataentzündung habe. Ich staunte aber nicht schlecht, dass mein mich behandelnder Arzt nach einer Untersuchung meiner Prostata die Empfehlung gab, so oft wie möglich das Sekret, was die Prostata produziert um die Spermien zu transprotieren, zu entleeten. Ich sollte so oft es geht abspritzen. Auf mein Befragen wie oft ich das machen soll, sagte er nur, so oft es geht. Er erklärte mir dann auch, dass es nicht gut ist, wenn das Sekret zu lange in der Prostata verbleibt. Er meinte, es müsse immer raus, damit es stets frisch ist, da meine Prostata ohnehin schon geschädigt ist, ist das besonders wichtig. Und ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass ich tatsächlich auch ohne Medikamente schmerzfrei bin, wenn ich dem Rat des Arztes folge. Ein Kollege erzählte mir schon vor etlichen jahren, dass auch sein Arzt ihm empfohlen hat möglichst abends und morgens zu masturbieren und zu ejakulieren. Es ist ja auch im Internet nachzulesen, dass besonders eine regelmäßige Masturbation sehr gesund ist. Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen, verstehe dann aber nicht, dass endlich darüber mal offen aufgeklärt wird und es nicht immer noch ein Tabu-Thema ist, was so tut, als sei die Masturbation eine ganz schlechte und verbotene Sache. Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich würde mich sehr freuen, dann in einen Erfahrungsaustausch zu treten. Zitieren
orgasmscience Geschrieben 23. Juni 2020 Melden Geschrieben 23. Juni 2020 Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, daß Menschen die häufiger Masturbieren ein geringeres Prostata-Krebsrisiko haben. Das Tabu ist albern und wir sollten es einfach ignorieren. Zitieren
MarcoB Geschrieben 24. März 2025 Melden Geschrieben 24. März 2025 Interessantes Thema! Früher haben einem die Eltern immer erzählt, das macht krumme Finger. Heute weiß man es wohl besser Ich habe gelesen, dass regelmäßige Masturbation sogar gesundheitliche Vorteile haben kann – zum Beispiel zur Vorbeugung von Prostataproblemen. Allerdings kommt es wohl auch darauf an, in welchem Zusammenhang der Arzt das empfiehlt. War es wegen Stress, Prostata-Gesundheit oder etwas anderem? Würde mich echt interessieren, was ihr dazu denkt! Zitieren
Carll932 Geschrieben 24. März 2025 Melden Geschrieben 24. März 2025 Thank you all for the recommendations, we will definitely look at the proposals at our leisure. Zitieren
Hellmuttz Geschrieben vor 1 Stunde Melden Geschrieben vor 1 Stunde Ich würde das nicht als allgemeine Regel für jeden Mann sehen, aber bei chronischen Prostatabeschwerden kann regelmäßige Ejakulation manchen tatsächlich helfen. Wenn dein Arzt dich untersucht hat und du merkst, dass die Schmerzen dadurch besser werden, ist das zumindest praktisch nachvollziehbar. Trotzdem wäre ich vorsichtig mit dem Satz „so oft wie möglich“, weil das schnell in Druck oder Übertreibung kippen kann. Sinnvoller klingt für mich: regelmäßig, ohne Schmerzen, ohne Zwang, und bei Verschlechterung wieder ärztlich abklären. Dass Masturbation immer noch komisch behandelt wird, stimmt schon. Medizinisch und menschlich ist daran erst mal nichts Verbotenes oder Schlechtes. Zitieren
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