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Dogbert

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Alle erstellten Inhalte von Dogbert

  1. Ähhh... quetscht letztere Methode nicht etwas arg den Sack und die Eier zusammen?
  2. Hi Zola! Jupp, wir Kerle haben ne Prostata und dürfen ab nem bestimmten Alter dann zur Vorsorgeuntersuchung Und deren Stimmulation "von hinten" kann durchaus Vergnügen bereiten, bis zum O Wenn Du mit dem Finger (am besten erstmal nur einen nehmen und reichlich Schmiermittel - Gleitgel auf Wasser- oder Silikonbasis, zur Not tut's erstmal auch reichlich Creme (der alte Vasline-Gag )) langsam reinfährst und die Fingervorderseite in Richtung Sack/Schwanz zeigt, solltest Du sie relativ zielsicher ertasten können. Und wenn es ihm denn gefällt, wird Dein Freund an der Stelle bei Druck oder Massage abgehen wie ein Zäpfchen Von daher: einfach ausprobieren! Hände vorher waschen und Fingernägel sollten kurz sein, sonst piekts! Was das schmackhaft machen angeht... tja. Wenn ihr euch eh gut über Sex austauschen könnt und drüber redet, sprich es einfach mal an Also nicht total plump ("Ey Alta, ick würd Dir jern ma'n Finga innn Asch jaagn!" ), sondern so Andeutungen, faastehste? Dann wirste ja sehen, wie offen er drauf reagiert. Ich weiß ja nicht, welche Erfahrungen Du selbst schon mit analen Vergnügen hast, wenn Du mutig bist, flechte das passend ein, was Dir da Spaß macht und was Deine Erfahrungen sind. Dann könntest Du direkter fragen, ob er das nicht auch mal probieren mag. Sowohl er bei Dir, als auch Du bei ihm. Eine andere Möglichkeit ist, z.B. während dem Vorspiel ihn dort einfach mal zu streicheln (also nur außen) oder zu küssen. Auch hier wirste ja sehen, wie seine Reaktionen sind, ggf. kannste Dich da auch mehr trauen (z.B. Druck auf dem äußeren Muskel geben). Bzw. hast Gelegenheit, nochmal direkter zu fragen. Imho ist offene Kommunikation das A und O im Bett. Eigene Wünsche mitteilen, auch sagen, was man nicht möchte und das alles diplomatisch statt mit der Holzhammermethode. Keine Ahnung, wie lange ihr schon zusammen seid, gebt euch auf jeden Fall Zeit! Den gemeinsamen Sex zu explorieren braucht Zeit und Vertrauen, das kommt nicht von heute auf morgen sondern wächst mit der Zeit Viel Glück und Erfolg! Daniel
  3. Dogbert antwortete auf Storch's Thema in Krankheit & Gesundheit
    Hi, das mit den Links habe ich oben auch schon mehrmals versucht, aber die liest anscheinend keiner (oder jedenfalls keiner, der es lesen sollte). Wie gesagt: Es gibt genug (gute!) Infos, die man eigentlich auch selber leicht mit Google finden könnte. - Aber wer sie nicht zur Kenntnis nehmen will...
  4. Ist zwar kein *reines* Männertoy und auch keine Masturbator in dem Sinne, klingt aber ziemlich ansprechend: Tantus Silicone Pro-Touch Scheint ein wahres Allround-Talent zu sein: Dildo/Plug/Vibrator/Vaginal/Anal/Prostata/G-Punkt... Ansonsten finde ich ja immer noch, dass man(n) auch die Doppeldildos (stehen hier irgendwo auch schon auf der Wunschliste) endlich mal testen und vergleichen könnte: Tantus: Feeldoe (Slim) und Vixen Creations: Nexus (Junior) (sind gerade in neuen Farben rausgekommen).
  5. Hallo! Mein persönlicher Eindruck ist, dass das bei Frauen etwas subtiler abgeht. (Eine Pornoseite allein erregt mich nicht; sie kann mich aber erregen, wenn noch was dazukommt (richtige Stimmung, Umgebung, mit Freund zusammen gucken, Erinnerung an bestimmte reale Situationen usw...)) Obszöne Sprüche (um noch ein Beispiel von Dir zu nehmen) finde ich *nur* abturnend. Aber 'ne nette erotische Geschichte lesen (in der es auch richtig explizit zur Sache gehen kann, nur in der 'richtigen' Sprache) hat durchaus was... Es muss also durchaus nicht nur 'Rumgekuschel' sein, aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass bei Frauen tatsächlich die Erregungkurve meistens viel laaangsamer ansteigt als bei Euch Männern. So ein ganz *direkter* Einstieg gleich zum Sex ist bei mir eher selten der Fall. In diesem Thread ging es schon mal um eine ähnliche Frage, wo ich auch was Ausführliches dazu geschrieben habe. Würde mich auch sehr freuen, wenn hier eine Diskussion zustande käme! Elke
  6. Das ist ja mal ein ganz blöder Kommentar!
  7. @Bunny: Ganz toller Tipp (- der 2. Teil)! Du bist Ärztin und Hellseherin in einem? Falls es dann aber doch keine Hämorrhoiden, sondern eine der ca. 350 anderen möglichen Krankheiten sein sollte, wird sich Timo sicherlich 'bedanken', wenn er die Sache so richtig schön verschleppt hat... @Timo: Wir Frauen müssen auch regelmäßig beim Doc die Hosen runterlassen und in uns reingucken und -fühlen lassen. - Sei mal nicht so ein Mädchen! Je schneller Du beim Arzt bist, desto schneller hast Du Klarheit und kannst Dich richtig behandeln lassen!
  8. Ok, stimmt, ich geb zu: ich hab ein wenig pauschalisiert mit den multiplen Frauen-Os Meine Ex war schließlich die vielen Jahre auch so eine nur-einmal-Kommerin Auch die war - nach diversen Nachfragen - auch immer zufrieden und wollte nicht mehr. Nu jut, jeder das ihre Mir selbst geht es jedenfalls ähnlich wie schon geschrieben: wenn ich ca. 2mal kurz vor meinem O aufhöre, um ihn hinauszuzögern, brauch ich später doch nochmal einen größeren Anlauf. Ist halt schon ne Umstellung: erst konzentriert sich ein Teil auf das nicht-kommen und dann auf einmal Feuer frei - das braucht ein weiteres sich reinfallen lassen (imho). Andere Male war auch das Vorspiel schon so intensiv, dass ich da "kurze fünfzehne" mache, bevor mir der Kopf explodiert (Motto: wozu hast Du denn die ganzen Spielzeuge?! - *Aua, nicht hauen!* )
  9. Naja, vielleicht ist das Aquaglide nicht soo ergiebig? Keine Ahnung, aber ich mag es halt auch gerne richtig glitschig.
  10. Hi, so leicht wie ein Vibi werden sie wohl nie reingehen, aber mit Gleitmittel, Entspannung und evtl. der Hilfe des Freundes müsste es eigentlich ganz gut 'flutschen'. Versuch es mal mit reichlich wasserlöslichem Gleitgel! (Silikonhaltiges wäre nicht gut für die Oberfläche.) Viel Erfolg! Elke
  11. Dogbert antwortete auf Storch's Thema in Krankheit & Gesundheit
    *vollzustimm* Ich finde es auch immer wieder sehr befremdlich, dass sich Leute, wenn es um ihr neues Auto oder eine Stereoanlage geht, wochenlang intensivst mit dem Thema beschäftigen, stapelweise Prospekte wälzen, nächtelang googlen, sich mit allen möglichen Leute darüber unterhalten usw. Aber wenn es um den eigenen Körper und die eigene Gesundheit (oder die des Partners) geht, wird kaum mal eine Broschüre gelesen, oder sich mal auf den entsprechenden Internetseiten oder beim Hausarzt kundig gemacht... Verdrängung? Aufklärungsmöglichkeiten gibt es jedenfalls m. M. nach genug. UNICEF hat zehn Fakten über AIDS formuliert, die jeder junge Mensch kennen sollte: Diese Basisinformationen sollte jeder Mensch zum Thema AIDS wissen - und gegebenenfalls auch daran denken! Elke
  12. Ich sehe das Problem nicht so dramatisch! Beim Sex zu zweit läuft's aus der Frau ja auch früher oder später wieder 'raus. - Natürlich kann mensch da etwas aufpassen und Taschentücher bereithalten (ich finde diese Tempo-Boxen sehr praktisch.* - Eine Rolle Klopapier tut's natürlich auch, sieht auf dem Nachttisch aber wenig dekorativ aus! ) Und als praxisnaher Tipp: Der Trend geht zum Zweitbettlaken (oder zur Not ein Handtuch bereitlegen)! Wo gehobelt wird, da fallen halt Späne, die man ja aber dank Waschmaschine gut wieder beseitigen kann. (Oder falls es sich tatsächlich um ein "Bettlacken" handeln sollte, kann man das ja auch einfach abwischen! ) - Dass darunter der Spaß leidet, sehe ich überhaupt nicht ein! Elke *ROFL: Gibt's auch als Sondereditionen "Fußball Box in 5 verschiedenen sportlich-trendigen Fußball-Designs"
  13. Dogbert antwortete auf Storch's Thema in Krankheit & Gesundheit
    * Editiert wegen Beleidigung * Zu dem Blödsinn, dass ein HIV-Infizierter behauptet, nicht ansteckend zu sein, wurde ja schon was gesagt... Ist doch klar, warum der das behauptet: Er will ohne Gummi poppen! Und jeder Partner, der freiwillig so kamikazemäßig d'rauf ist, dieses Risiko bewusst einzugehen, der sollte meiner Meinung nach auch seine gesamte (potentielle) Behandlung selber bezahlen und keinerlei Mitleid erwarten! (Schon klar, dass das so in der Praxis nicht machbar ist!) Zum HIV-Test (nicht AIDS-Test! Denn dann ist die Krankheit schon ausgebrochen): Geht, wie gesagt, beim Arzt oder Blutspenden und auch (kostenlos[er] und anonym) bei jedem Gesundheitsamt. Infos allgemein* Infos konkret *PS: Das ist ja nett formuliert: "Bilanztest"/"Verlobungstest" Man möchte künftig innerhalb einer Partnerschaft auf das Kondom verzichten und will sichergehen, dass keiner der Partner HIV-infiziert ist.
  14. Naja, entweder er hat ne "Psychogene Anorgasmie" (F52.3) oder er genießt Dich eben Und was meinst Du mit "... weil ICH die Ausdauer nicht hab"? Ihr Frauens könnt doch begnadeterweise öfters zum O kommen innerhalb kürzerer Zeit. Oder meinst Du, in 3 Std. kommst Du so oft, dass Du völlig k.o. bist, bis er endlich seinen Höhepunkt hat? Also 3 Std. haben wir es zwar noch nicht praktiziert (soooo lange mag/kann ich dann auch nicht warten...), aber ich liebe es auch, meinen O weiter rauszuzögern und meine Freundin derweil des öfteren zum Höhepunkt zu jagen Schließlich isses für mich als Mann erstmal vorbei mit dem Sex, wenn ich schon nach 4min abspritze... Und schon wieder weiterhin viel Spaß beim "Üben" Daniel
  15. Nice! Warum stellst Du den Test nicht hier ins Forum? Solltest Du mal Deine Seite dicht machen, haben wir hier nur noch einen toten Link Eh ich hier aber ins Nörgeln abgleite... ich find's nett geschrieben Lag's vielleicht auch mit an der Kamera, dass Du so lange gebraucht hast? Klingt zumindest so, als kämst Du sonst schneller... Also, ich würde länger brauchen, wenn ich mich auch noch (zumal im Halbdunkeln ) auf die Bedienung und Ausrichtung einer Kamera konzentrieren müsste. Kannst das nächste Mal ja Deinen Freund knipsen lassen (Da hatten wir hier auch schon nen Thread - zur Seite beautiful agony oder so...). Jedenfalls sind wir gespannt auf weitere Tests - hier gibbet ja genug Anregung, welche Toys noch so alle lohnenswert sind (Auch Infos zu Jelly findest Du hier..) Na denne! Daniel
  16. Entweder ganz normal im Windows-Explorer (z.B. wenn die Karte im Kartenleser ist) oder auch in der Kamera einzeln direkt beim Angucken und da dann auf den Papierkorb drücken (sollte eigentlich jede Cam haben) Und jetzt red Dich nicht raus, dass Du als Frau von Technik nix verstehst
  17. Finde ich Klasse! So haben andere potentielle UserInnen dann wenigstens auch was davon! (Mein Freund will mir nämlich unbedingt so'n Wireless-Teil andrehen...! )
  18. Hallo und Willkommen! Die Handy-Dinger sind wohl noch nicht getestet worden. Hier der Thread dazu. Für weitere Infos gib in der Suchfunktion einfach mal "remote" ein. Ansonsten kannst Du uns ja dann gerne mit (neuen) Erfahrungsberichten versorgen! Viel Spaß! - Elke
  19. Da hätt' ich 'ne Idee: [scnr!] Das ist hier echt nur als Spaß gemeint, weil ich das Bild einfach köstlich finde!
  20. ... oder einen Billigflieger nach Thailand buchen, und auf die Präser ganz verzichten? Oder nee: Hier habe ich was Besseres:
  21. Schön. Wäre nur nett, wenn Du sie auch etwas näher begründen würdest...
  22. Ähhh, nur mal so 'ne Frage: Aber bist Du Dir sicher, dass Du nach den Berichten hier über das Material Jelly Dir das Ding wirklich irgendwo hineinschieben willst, oder nicht lieber einfach ein neues passendes Spielzeug aus Silikon kaufst? Und: Einschmelzen? - Wenn das Zeug schon so giftige Dämpfe abgibt, dann wird das beim/nach dem Erhitzen mit Sicherheit nicht besser werden... Mein Tipp: Mülltonne, gelber Sack, Sondermülldeponie, hinterste Ecke des Kellers usw... Nachtrag: Infos, Infos.
  23. LOL! - Na, den klaut wenigstens keiner so schnell! Nee, die Dinger sind zwar recht massiv, aber die Angaben auf der Seite sind natürlich falsch! (Besser mal auf der Originalseite, die FrauGoldgruber andeutet, gucken!)
  24. Hi! Vielleicht findest Du hier was? (Vom Teufel über Buddha bis zur Jungfrau Maria... ) Ich hatte die Dinger mal beim Lustwandeln in einem Berliner Shop in in der Hand (und nur da! ) und fand sie recht originell. Die Qualität stimmt auch. Der Preis ist nicht gerade billig, aber sie sind dafür aus hochwertigem Silikon gefertigt und sehen wirklich sehr dekorativ aus! (Ok, die Motive sind natürlich Geschmackssache...)
  25. Hier ist ja schon die Formulierung der Frage Programm... (Ein paar mehr Infos hätte auch nicht geschadet.) Da frage ich mich doch: Wie geil ist Geiz wirklich? "Die Konjunktur lahmt. Schuld sind Verbraucher, die nicht verbrauchen wollen. Geizhälse, Knauser, Knickstiebel, Pfennigfuchser und Rappenspalter. Geiz ist geil lautet ihre Heilsbotschaft. Eine der 7 Todsünden wird zur Tugend und verheißt dem Gläubigen die Aura des cleveren Trendsetters. Dem Geizigen ist nur noch das Billigste teuer. Was zum Ultra-Hammer-Aktions-Preisverhau zu haben ist. Was auf Wühltischen liegt. Oder was einem im Multipack nachgeworfen wird. Natürlich hat es schon früher freiwilligen Konsumverzicht gegeben. [...] Click here: Der Geiz lauert im Internet Neu an der Geizhalsbewegung ist ihr Lebensgefühl-Anspruch.Und die flächendeckende Verbreitung über das Internet. Bei Ebay schlägt rund um die Uhr der Billig-Hammer zu. Die Homepage «Der Knauserer» wirbt mit dem Motto «Weniger ist mehr».Geizkragen.de verspricht große Sprünge bei kleinem Beutel und beglückt 370'000 Gläubige mit dem Geizkragen-Gemeindebrief. Und Spar-Wunder.de bietet Zugang zu den 100 geizigsten Seiten im Netz. Im Einzelhandel stehen die Kunden auf Coupons. In den Anzeigen von Aldi tauch das Wort «Rabatt» so oft wie noch nie auf. Karstadt wirbt mit dem Slogan «Jetzt mehr pro Cent».Ikea lockt mit einem fast geschenkten Frühstück. «An die Preise,fertig,los!» heißt das Motto bei Wertheim. Und Saturn lässt eine junge Schöne in einem Spot «Geiz ist geil!» brüllen. «Die Anschaffungsneigung ist so niedrig, wie wir es seit 1980 nicht mehr erlebt haben» sagt Rolf Bürki, Markfortscher von der Nürnberger GfK. Für BOSS-Vorstandschef Hugo Bölzer ist 2003 das schwierigste Jahr der Herrenmode seit 1949. Und die Ironie des Schicksals:Aus der einst konsumfixierten Jugend, der nur das Neueste gut genug war,sind die größten Konsumverweigerer seit den siebziger Jahren geworden. Natürlich braucht kein Mensch alle zwei Jahre ein neues Auto, niemand alle 6 Monate den neusten Computer. Vor allem nicht zu jedem Preis. Und erst recht nicht in einer Zeit, in der nicht mehr «Mein Haus. Mein Auto. Mein Boot» das Mantra der Industriegesellschaft sind, sondern «simplify your life». Wie entlaste ich mich von den 10- bis 20'000 Gegenständen eines durchschnittlichen Mittelstandshaushaltes, die allesamt gewartet sein wollen? Geiz als (Un-) Tugend: Das falsche Signal Dass Handel und Industrie in dieser Situation über Preise Impulse geben, ist eine logische Konsequenz. Aber es reicht nicht. Und es kann nicht sein, dass Airlines den Minus-Preis einführen. Dass die Preise gedrosselt werden, nur um die Konkurrenz auszuschalten. Ein gütiges Schicksal erspare uns auch eine Zukunft, in der alle in Ikea-Möbeln und hinter Raffgardinen leben, Urlaub in der Hängematte machen, H&M tragen, Nivea ins Gesicht schmieren und durch die Fielmann-Brille sehen. Und bewahre uns vor der Mitverantwortung gegenüber den kleinen Händen, die womöglich daran rumgepusselt haben, wenn der Perserteppich beim Baumarkt nur 59 Euro kosten soll. Es ist nicht das Geld, das fehlt. Löhne, Gehälter und Vermögen haben sich nicht in Luft aufgelöst. Sie werden nur nicht mehr ausgegeben. Denn es fehlt am Vertrauen in die Zukunft. Deshalb müssen wir den tief pessimistischen Menschen, die selbst im Sommer den Eindruck machen, als seien sie vom Tragen langer Unterhosen gepeinigt, wieder Mut machen. Dazu beitragen, Ängste abzubauen und ein lustvolles Klima für neue Chancen zu schaffen.Vermitteln, dass Kaufen weltanschauliche Qualitäten hat. Dass Konsum keine Bedürfnisse befriedigt, sondern Wünsche erfüllt. Und das Services Glücksgefühle binden. Das sind die Signale, auf die es jetzt ankommt. Und nicht «Geiz ist geil» . Denn Knausrigkeit ist nicht wirklich geil, sondern ein Indiz für fehlende Lebensfreude und der Grund für die klamme Lage der Wirtschaft. Und daher auf jeden Fall das falsche Signal." Und noch ein Lesetipp: Nimm drei, zahl zwei. Wie geil ist Geiz? (Alfred Pfabigan) Aus einer Rezension: "Diogenes im Supermarkt Ein Abendessen unter besseren Leuten. Es gibt Lamm vom Biobauern, dazu edlen Wein und danach eine Tarte aux pommes. Und dann ein Eis, aber nicht vom legendären Grafen Ranieri, sondern aus dem Billigregal von Billa. Was mancher vielleicht achselzuchsend zur Kenntnis nimmt, ist für Pfabigan Ausgangspunkt einer Forschung über geänderte Konsumtypen und -gewohnheiten. Am Ende dieser Phänomenologie des Billigkaufens wissen wir, dass es nicht "den" Billigkäufer gibt, sondern zahlreiche Subtypen, mit ihren je-eigenen Motivationen und Strategien. Da gibt es neben der "Geiz-ist-geil Fraktion" die "Smart-Shopper", dann die "Anhänger der neuen Bescheidenheit" oder die "Fashion Victims". Es ist durchaus vergnüglich, sich beim Lesen in einer dieser Typologien wiederzuerkennen. Oder auch desillusionierend: Was eine individuelle Konsumentscheidung zu sein scheint, zeigt sich als (mehr oder weniger starke) Ausprägung eines sozialen Musters. Nun ist Pfabigan aber nicht nur ein aufmerksamer Beobachter des Konsumverhaltens, sondern auch Professor für politische Philosophie. Und als solcher sucht er zu analysieren, was hinter der neuen und bunten Vielfalt des Billigkaufens steckt. Sein Befund ist nüchtern: Seit 1945 waren wir daran gewöhnt, dass es nur aufwärts gehen kann: mehr Kaufkraft, mehr Produkte, mehr Wohlstand. Jede Generation würde mehr haben als die Vätergeneration. Stimmt nicht, sagt Pfabigan und zitiert zustimmend Dahrendorfs Befunde vom Ende des "sozial-demokratischen Jahrhunderts". Es kann also auch rückwärts gehen und es geht rückwärts. [...] Es gibt zwei tiefsinnige Ironien in Pfabigangs Buch. Eine hat er selbst gesehen und analysiert: Die scharfen Kultur- und Konsumkritiker der 60er Jahre haben selbst die Versprechungen ihrer Gegner geglaubt. Pfabigan rekonstruiert ausführlich, wie die großen Meister der Frankfurter Schule (Fromm, Marcuse, Adorno, Horkheimer) gewissermaßen einer Werbekampagne von David Ogilvy auf den Leim gegangen sind, nämlich dass alles besser wird. Die zweite liegt zum Greifen nahe und wird durch das ganze Buch gewissermaßen vorbereitet, aber sie wird nicht auf den Begriff gebracht. Das möchte ich jetzt nachholen: Während die Politiker und Gewerkschafter v.a. sozialdemokratischen Zuschnittes nur zögerlich - wenn überhaupt - die Konsequenzen aus all den angesprochenen Veränderungen ziehen, haben das die Konsumenten längst begriffen und in ihr tägliches Leben integriert. Eben dies ist die Lektion, die sich von den Billigkäufern lernen ließe. Summa summarum ein gelungenes Buch zum Zeitgeist, flüssig geschrieben und doch mit Tiefgang. Theoretisch fundiert und doch nicht mit Statistiken und Spezialvokabular überfrachtet. [...]" Und: Nee, ich spare bei einigen Dingen(!) auch gerne! Den Besuch im Billigpuff würde ich mir allerdings - aus verschiedenen Gründen - ganz (er)sparen! Elke

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