Oyster und Octopus
Funk - gesteuerter Vibrator, Auster und Krake, Cordless Panty Vibrator, Oyster und Octopus
Der Hersteller ButtonToys hat ein besonders reizvolles, einmaliges Sexpielzeug entwickelt:
Ein funkferngesteuerter Vibrator, der es ermöglicht, dass sich die Partner auf diskreter Weise gegenseitig, völlig anonym (z.B. beim Spazierengehen, shoppen etc.) stimulieren können. Uns machten diese Spielzeuge besonders neugierig und wir bestellten uns den Octopus zum Testen. Die Zeitschrift FHM hat in der deutschen Ausgabe 9/2003 diesen Artikel in einem (unserer Meinung nach) eher nichtssagenden Bericht vorgestellt.
Die Oyster ist ein Toy für die Frau, der Octopus ist für den Mann. Der Grundaufbau ist bei Oyster und Octopus gleich: Ein grau- transparenter Plastikkasten mit Gürtelclip, der die Form eines Pagers besitzen soll, mit den Abmaße vom 8 x 6 cm beinhaltet 2
Batterien, den Signalempfänger und ein 50 cm langes Kabel zum Minivibrator. Über eine kleine, unscheinbare Fernbedienung werden im Umkreis von 15m Funksignale an den Kasten ButtonToys Octopusübertragen und wahlweise vier verschiedene Vibrationen ausgelöst. Nach Herstellerangaben sind 16 Mio Funkfrequenzen vergeben, damit das Gerät nicht von fremden Funksendern gesteuert werden kann.
Das einzige Unterscheidungsmerkmal zwischen Oyster und Octopus ist die Ummantlung des Mini- Vibrators. Der Mini-Vibrator der Oyster (Auster) ist mit rosafarbenen, runden, flexiblen Silikonkörper umgeben und soll im Slip der Frau untergebracht werden. In dem Octopus (Krake) sitzt der Minivibrator in einen weichen, flexiblen, lilanen Silikonring. Dieser wird über den Penis gestülpt und fixiert den Vibrator am Unterbauch(!) des Mannes.
In unserem Test waren wir nach unserem anfangs positivem Eindruck und den Werbeversprechen sehr enttäuscht worden! Neben der vergleichsweise schlechten Verarbeitung und dem subjektiv unschönem Design des Plastikkastens im (Zitat:) "modernen Swatch- Design", war auch die Bedienung nicht so komfortabel, wie gedacht und in der Werbung angepriesen. Überraschenderweise muss man die ganze Zeit den Finger auf der Taste lassen, damit die Vibration ausgelöst wird. Die Tasten der Fernbedienung sind sehr klein und unhandlich.
Nach längerer "Drückdauer" tun einem schnell die Daumen weh. Bei unserem Testartikel war die Taste des Programmes "3" funktionslos defekt.
Der Vibrator erzeugt leider eine eher schwache Vibration, die keinen Orgasmus auslöst - höchstens für ein leichtes, angenehmes Gefühl sorgt. Diesen Eindruck bestätigte auch unser Vibrationsmessgerät: Gerademal 4,2 mm/
sek wurden angezeigt. Der geräuscharme Betrieb ist lobenswert und wird von unserem Schallpegelmeter bestätigt. Mit gerade mal 37,7dBA ist dieses Sexspielzeug eines der leisesten Vibratoren auf dem Testfeld.
Ein weiteres Manko stellte sich beim Octopus heraus. Durch das schwingungsdämpfende Material wird die Vibration nur sehr schlecht an den Penis weitergeleitet und verschlechtert zusätzlich die Stimulierung des Penis. Das eine Reizung der Peniswurzel nicht zum Orgasmus führt, sollte eigentlich jeder wissen.
Die Oyster passt sich schlecht dem weiblichen Schambereich an und verrutscht sehr leicht im Slip. Fixierbänder oder Ähnliches sucht man bei diesem SexToy vergebens. Die Vibration genügt in keiner Weise zur Herbeiführung des Orgasmuses.
Die Idee, den Minivibrator in die Scheide einzuführen, sorgte ebenfalls für keine nennenswerten Verbesserungen.
Alles in allem sind Oyster und Octopus eher als tolles Gag- Spielzeug anzusehen - Jedoch sind sie in keiner Weise als sexuell befriedigend einzustufen, geschweige dann für einen Orgasmus geeignet. Von daher können wir leider keine Kauf- Empfehlung geben.
Fazit:
Eine tolle Idee, leider nur mit geringem Reizeffekt und schlechtem Handling
| Gesamtbewertung: |
 |
|