Crystal Vagina
Vibratormuschi
Bei der Bestellung einiger Kunstmuschis für unseren Masturbatorentest kamen wir an der vibrierende Lust-Muschi Crystal Vagina nicht vorbei. Versprechungen wie „Natürliche Sex-Feelings“, „eine enge, feuchte Lust-Höhle mit dicken Schamlippen und unzähligen Reiznoppen“ und „Vibrationen bei denen es kein Halten mehr gibt“ machten uns sehr neugierig.
Die
Crystal Vagina stammt aus dem Hause
Erotic Enterainment (ORION) und besteht aus durchsichtigem
Jelly-Material. Der Penisvibrator besteht aus drei Komponenten. Zum einen aus einer Pussynachbildung, aus einem Schlauch für den Penis und einem Lustei, das in den Schlauch hineingesteckt wird.
Die Pussynachbildung ist zirka 11 cm hoch und ungefähr 8 cm breit. Der Schlauch ist 15 cm lang, hat einen Durchmesser von 2,5 cm und verfügt über 30 Noppen (so viel zu dem Thema „unzählige Reiznoppen“). Bei der angepriesenen Power-Vibrationhandelt es sich um ein handelsübliches Vibratorei in silberner Farbe. Es wird über eine kabelgebundene Fernsteuerung geregelt, die gleichzeitig als
Batterien-Lager für 2 R6-Zellen dient.
Beim Aufreißen der Einschweißfolie blies und erwartungsgemäß eine Ladung übelriechender Gestank entgegen. Dieser stammt von den Weichmachern des Kunststoffes
PVC, den ein Erotikhersteller liebevoll den Namen „
Jelly“ gegeben hat. Trotz Abspülens und auslüften lassen, verging der Geruch nicht.
Das Eindringen war in Verbindung mit Gleitmittel kein Problem, jedoch spürt man(n) die Noppen überhaupt nicht. Sie drücken sich sogar zum Teil einfach zusammen. Das Feeling der Vibratormuschi ist als langweilig zu beschreiben. Der Penis wird z.B. im Vergleich zur Fleshlight überhaupt nicht stimuliert, da das Material zu hart ist. Somit fällt das Produkt schon einmal bei der Masturbations-Tauglichkeit durch.
Auch das hoffnungsvolle Zuschalten der „Powervibration“ nützte nichts, sie war schlichtweg einfach zu schwach, um den Penis auch nur einigermaßen befriedigend zu stimulieren.
Auch die „starke Dehnbarkeit“ können wir nicht bestätigen. Das
Jelly ist vergleichsweise im Gegensatz zu diversen Silikonsorten einfach zu starr. Eine Schwachstelle ist die Verbindung zwischen Schlauch und Pussytorso – Diese reißt nämlich sehr leicht ein.
Immerhin kann man den Penisvibrator gut reinigen. Der Druck des Wasserstrahls sollte genügen, um Gleitmittel und Körperflüssigkeiten herauszuspülen.
Wichtig zu erwähnen wäre, dass die Kunstmuschi separat oder in einer Tüte gelagert werden sollte. Sie würde sonst andere Materialien angreifen.
Zusammenfassend ist die Crystal Vagina wiedermal nur eine „clevere Idee” – mehr aber auch nicht. Weder als Masturbator noch als Penisvibrator ist dieses Produkt geeignet. Der Gestank turnt zusätzlich ab. Aber ein Lob an die Werbetexter! Sie schaffen es immer wieder Äpfel als Birnen zu verkaufen.
Fazit:
Ein Billigmasturbator mit mangelhafter Vibration und Penisreizung
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