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Sonja19

Parallelwelt Porno

15 Beiträge in diesem Thema

Also, wenn ich mir meinen Ex so anschaue...wie weit entfernt der mittlerweile von der Realität lebt, auch was Sex und Frauen angeht, schiebe ich da schon einen Teil seiner Einstellung auf seinen Pornokonsum. Der Mann ist 25 und wenn ich mr dann da vorstelle, was das ganze mit 15- jährigen macht....

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Ich kann mir das auch gut vorstellen.

Man bekommt ja oft genug mit wie Leute so in diese Welt abtauchen, dass sie das als völlig normal ansehen was da so zT passiert, besonders bei den Jüngeren.

Ich mein hier hätt es mal einen Thread gegeben wos darum ging ob diese 1Frau- mehrere Männer Geschichte nun Phantasie oder Wunsch ist. Bei den wenigstens war es der Wunsch, das auch wirklich machen zu wollen. Viele junge Männer glauben aber, dass das genau das ist, was Frauen wollen, denn immerhin tun die Mädels in den Pornos das ja auch.

Kenne auch Mädchen, deren Freunde ihnen vorgeworfen haben, dass sie nicht so wären wie die Pornodarstellerinnen. Die Jungs konnten überhaupt nicht mehr differenzieren, geschweige denn verstehen warum nicht alle Frauen so sein, bzw. sowas machen möchten.

Allerdings glaube ich auch, dass sich diese Entwicklung nicht mehr aufhalten lassen wird, und dass sich das immer extremer entwickeln wird.

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Das ist halt das Problem, dass es mit dem WWW so einfach ist, an Pornos dranzukommen.

In meiner Jugend mußten da schon die Eltern eines Kumpels im Urlaub sein und der Kumpel wissen, wo die Porno-Videocassetten (ja, sowas gab's damals vor den DVDs *g*) der Eltern versteckt sind. Und damit war es eine ziemliche Seltenheit, so etwas als Minderjähriger ansehen zu können.

Mittlerweile hat man natürlich schon den einen oder anderen Porno mehr gesehen. Und ich kann nicht verleugnen, dass die körperliche Reaktion heute nicht mehr genauso ausfällt wie damals. Als "Abstumpfung" würde ich das nicht bezeichnen, eher als "Gewöhnung" oder "Erfahrung". Man hat das meiste halt schonmal gesehen.

Wenn diese "Gewöhnung" aber schon mit 15 eintritt und immer "neuer härterer Stoff" nötig wird, dann hat das sicher schon was mit Sexsucht zu tun.

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Tja, auch bei diesem Thema dreht es sich letztendlich um die Verantwortung der Eltern und (wenn diese nicht fähig sind) der Gesellschaft...

""Die Jugendlichen sind am ehesten gefährdet, von der Pornografie ergriffen zu werden, wenn sie Bindungsstörungen haben. Sie haben häufig keine emotionale Bindung zu den Eltern und sind sich selbst überlassen. Sie können ihre Gefühle nicht mehr richtig deuten. Und auch nicht die von ihrem Umfeld.""

Sorry, aber wenn einem Kind zu Hause vorgelebt wird, dass sich Männer + Frauen (müssen ja nicht mal die leiblichen Eltern sein) gegenseitig mit Achtung behandeln, dann ist schon mal eine gute Grundlage gegeben, dass sie erkennen können, dass Pornos 'nur' Phantasie-Filme sind.

"Christian Lüdke: "Durch die Pornografie wird das Bild von Frauen und jungen Mädchen sehr stark verzerrt, es wird sehr stark entwertet. Frauen werden reduziert auf ihre Körperlichkeit. Teilweise erfolgt auch eine massive Demütigung und Erniedrigung. Das heißt also, Frauen werden für die Jugendlichen funktionalisiert.""

Ich frage mich immer, was zuerst da war:

- Denken die Porno-Macher, ihre Zuschauer wollen so ein Frauenbild sehen, und die Porno-Gucker haben sich einfach daran gewöhnt, dass es vor allem diese Art von Pornos gibt. (Zum Runterholen reichen sie ja.)

- Oder wünschen sich Porno-Gucker / Männer in der Mehrzahl wirklich nur diese Art der Pornos?

=> Sprich: Was würde passieren, wenn die großen Pornos-Labels ab heute nur noch Filme (zum selben Preis) herausbringen würden, wo Männer und Frauen gleichberechtigt und der Sex realistischer dargestellt würden?

[ ] Würden dann weniger Leute Pornos gucken?

[ ] Würden dann evtl. mehr Leute Pornos gucken?

([ ] Würden dann auch mehr Frauen Pornos mögen?)

[ ] Würde sich das Frauenbild bei schlichter gestrickten Gemütern zum Positiven hin entwickeln?

Was denkt Ihr?

Elke

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Ist Canabis als gelegentliches Konsumgut nicht in Ordnung? Sind Ballerspiele eine potenzielle Gefahr für Jugendliche und zwingen diese Gewalttaten auszuüben? Machen Onlinerollenspiele süchtig und sollten erst ab 18 freigegeben werden? Ist Negerküsse, pardon: Schokoküsse meinte ich diskriminierdend?

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Ist Canabis als gelegentliches Konsumgut nicht in Ordnung? Sind Ballerspiele eine potenzielle Gefahr für Jugendliche und zwingen diese Gewalttaten auszuüben? Machen Onlinerollenspiele süchtig und sollten erst ab 18 freigegeben werden? Ist Negerküsse, pardon: Schokoküsse meinte ich diskriminierdend?

Das kommt immer auf den Gesamt-Zusammenhang an, also auf die agierende(n) Person(en), die Situation und auch die Vorgeschichte.

Aber man sollte trotzdem mögliche Risiken minimieren, indem man, besonders Jugendliche, aufklärt, zur Eigenverantwortung erzieht und ihnen nicht unreflektiert 'Waffen' in die Hand drückt, mit denen sie (noch) nicht umgehen können. Gute Vorbilder finde ich in jeder Hinsicht sehr wichtig.

Elke

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Ein sehr oberflächlicher, einseitiger Artikel zu einem extrem komplexen Thema. Ich kann euch noch ein gutes Buch empfehlen, daß sich mit ähnlicher Thematik befasst: "Getting Off: Pornography and the End of Masculinity" von Robert Jensen.

Ich stimme Elke grundsätzlich zu: Vorbilder sind wichtig und MÜSSEN schon zu Hause von den Eltern vorgelebt werden. Im Endeffekt läuft es darauf hinaus, wie die Gesellschaft mit Menschen umgehen will, die dieser Verpflichtung zur Verantwortung nicht nachkommen. Liberalität? Regeln und Gesetze? Auf Selbstregulierung hoffen oder Elternführerschein/"Fortpflanzungverbot für bestimme Menschen"? Schwierig, schwierig... Ich habe fast die Befürchtung, daß sowieso alles umsonst ist. Irgendwie gab es in der Geschichte immer ein Auf und Ab, was Werte und Einstellungen betrifft. Am Ende wird es sich einpendeln.

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Ich glaube auch, dass es für ein solches Verhalten tiefere Gründe gibt, als nur, dass sie sich Pornos angucken, Ballerspiele spielen oder sonstige Dinge tun, die einen ja laut den Medien zu einem Monster machen.

Das hat ganz sicher etwas mit Erziehung zu tun.

Naja, wie dem auch sei. Ich habe auch jeden möglichen Mist ein paar Jährchen früher durchgemacht wie die meisten. Viele meiner damaligen Freunde sind ziemlich abgestürzt. Warum ich nicht ?

Ich würde eindeutig sagen, dass es am Elternhaus lag. Mein Vater war eine ziemlich Authoritätsperson. Er hat mich nie geschlagen, aber dennoch wollte ich mir nicht ausmalen, was passieren würde, wenn er mich bei irgendeinem Mist erwischt. Gut, ich habe die meisten Sachen dann heimlich gemacht, was sicher der Nachteil dieser Erziehung ist, dafür war ich mir aber immer im Klaren darüber was ich mache. So habe ich dann auch irgendwann selbstständig damit aufgehört und mich aus diesem Freundeskreis zurückgezogen.

Die meisten Eltern meiner damaligen Freunde haben sich einen Dreck darum gekümmert, was ihre Kinder gemacht haben. Bei einem ging es sogar soweit, dass er zuhause mit seinem Vater zusammen regelmäßig gekifft hat und der Vater hat auch scharfe Waffen ohne Ende angeschleppt.

Aber nun zurück zu den Pornos:

Erotikfilme im Fernsehen habe ich schon im Grundschulalter gesehen, aber das haben glaube ich viele gemacht. An Hardcore-Filme bin ich dann so ab 13 gekommen. Der Vater eines Kumpels hatte eine Riesensammlung und der Kumpel hat die dann immer durch die Klasse verliehen. Ja, auch auf VHS ;)

Naja, und heutzutage guck ich immer noch gerne Pornos. Ich muss zugeben, dass der Inhalt zwar noch der gleiche ist, aber ich zum Beispiel das Schlucken von Sperma im Porno früher als krass empfand. Heutzutage finde ich das eigentlich ganz geil. Ich weiß nicht, wie viele Pornos ich schon gesehen habe. Bestimmt schon an die Tausend, aber ich bin nie auf die Idee gekommen, dass so echter Sex aussehen muss. Ich habe meiner letzten Freundin nie ins Gesicht gespritzt, obwohl ich das als Mann im Porno geil finde. Harter Sex war auch nie so ihr Fall, also gab es den auch nur ganz selten, wenn sie auch mal geiler war. Auch manche Stellungen mochte sie nicht und das war dann auch OK. - Nein, es war nicht nur OK, der Sex war trotzdem super. Weil ich sie spüren konnte, ihre Erregung miterleben konnte.

Beim Porno will ich einfach nur Sex sehen. Alles sehen, was ich in dem Moment nicht selber spüren kann. Beim Sex mit der Partnerin geht es mir hauptsächlich darum, dass es IHR gefällt. Ich komme schon auf meine Kosten - das ist nicht allzu schwer.

Lange Rede, kurzer Sinn: Es hat alles mit der allgemeinen Einstellung desjenigen zu tun.

Ich habe jetzt nur soweit ausgeholt, weil mich dieses Thema immer total nervt. Wie oben erwähnt, ob nun Porno oder Ballerspiele. Wieso ist alles immer Böse und gehört Verboten, nur weil es dumme Leute gibt, die damit nicht umgehen können.

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Richtig! Aber eine gehöriger Anteil dummer Leute gehört zu jeder Gesellschaft dazu, auch bei uns (ev. sogar gewollt?). Denn sonst würden Wahlen ganz anders ausgehen.

Ansonsten ist natürlich ein nicht gefestigter Charakter Grundvoraussetzung, sich von dieser oder jener Strömung (Sex, Ballerspiele, ...) beinflussen zu lassen. Nur:

Wer ist schon in jungen Jahren so gefestigt, dass er alles, was aus den Medien, uws. auf ihn einprasselt, sauber einordnen kann?

Und in welcher Familie ist es noch so wie z.B. in meiner Kindheit, dass einer die Brötchen verdient und der andere über mehrere Jahre zuhause bleiben und sich der Erziehung widmen kann?

Regelfall ist doch, dass beide Elternteile einen Job haben (müssen) und der Nachwuchs oft sich selbst überlassen ist. Oder man steht sogar alleinerziehend da. Da passiert es automatisch, dass Vorbilder und Leitwerte dort gesucht werden, wo Papa/Mama das auf keinen Fall gerne haben wollen. Ist also oft auch ein rein finanzielles Problem.

Für mich war jedenfalls mein Vater das Vorbild, obwohl er nicht so extrem autoritär war. Die Eltern waren halt diejenigen, die bestimmt haben wo's langgeht, fertig (auch wenn's mir nicht gepaßt hat). Ich ordne das aber nicht als Autorität ein, sondern eher als "Achtung". Heute glauben ja viele Kids, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und schlauer zu sein als diejenigen, die 20 oder mehr Jahre an Lebenserfahrung aufweisen können. (hm, ich plapper mich immer weiter weg vom Thema, oder?)

Also: Erziehung ist das A+O. Und Eltern müssen den Überblick behalten, was der Nachwuchs treibt.

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Das Problem in unserer Gesellschaft ist das krankhafte herumdoktorn an Symptomen, damit man sich mit den Ursachen nicht auseinandersetzen muß.

So verteufelt man Ballerspiele, Haschisch und Pornos, denn damit hat man sein Feindbild ja klar eingegrenzt und man tut was dagegen.

Totaler Schwachsinn.

Wenn etwas grundsätzlich falsch läuft, sucht es sich eben ein Ventil. Die Stelle wo es dann hochbrodelt ist dann nur das Symptom ... die Ursache liegt tiefer verborgen.

Wenn Eltern ihre Kinder mit Liebe und Respekt und wohlgenutzter Zeit und Interesse aufziehen, ist es nicht nötig solche Dinge zu verbieten, weil die Kinder und Teens automatisch den verantwortungsvollen Umgang damit lernen. Wenn die Gesellschaft sich interessiert für ihre Nachkommen, und sich aktiv kümmert indem sie Angebote schafft, die Kinder stark machen und beschäftigen, hat sie es nicht mehr nötig pauschale Verteufelungen auszusprechen.

Nur leider ist es erst mal bequemer für alle, die Kinder irgendwie mitlaufen zu lassen, und die Schuld für Fehlverhalten derselben bei Anderen zu suchen. Der Nachwuchs lernt da ne ganze Menge draus: egal was du machst, sorg immer dafür daß irgendjemand anders schuld dran ist. Bloß keine Verantwortung übernehmen.

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Das mit den Eltern + Erziehung und so ist ja alles wahr! :)

Aber trotzdem sind Pornos und Ballerspiele meiner Meinung nach noch mal zwei verschiedenen Paar Schuhe, da man im allgemeinen über Ballerspiel offener spricht (bes. in der Familie) als über Pornos.

Auch wenn Sex *überall* präsent ist, glauben ja immer noch viel zu viele Jugendliche, dass man beim 1. Mal nicht schwanger werden kann... :rolleyes: (Wenn man mal in Teenie-Foren guckt, sträuben sich einem die Haare!)

Und dass Eltern mit ihren Kindern explizit über das im Porno Dargestellte sprechen, ist vermutlich nur in sehr sehr wenigen Familien der Fall?

Daher noch mal meine (ganz allgemeine) Frage:

Was wäre, wenn in Pornos zwar ganz direkt harter Sex in verschiedensten Spielarten gezeigt würde, aber Frauen + Männer gleichberechtigt agieren würden?

- Wäre der Porno dann für Männer langweilig, weil sie nur auf Deep Throat, Gang Bang usw. stehen?

- Würden sich die Zuschauer schnell an die geänderte Perspektive gewöhnen und sie ebenso gut finden?

- Würden evt. sogar mehr neue Porno-Zuschauer/innen hinzukommen?

Ich meine, es muss im Porno natürlich nicht alles realistisch dargestellt werden und sollte ja ruhig eine Menge Wunschträume zeigen. Aber trotzdem: Gäbe es nicht auch viele Phantasien, die man darstellen könnte, wo nicht automatisch die Frau die 'unterlegene' ist?

-> Würde dem Medium 'Porno' dann was fehlen, oder würde es einfach nur 'anders' sein?

Ich habe mal wieder die Umfrage über erotische Phantasien ausgewertet: Hier stehen bei BEIDEN die oralen Vergnügen (aktiv UND passiv) ganz oben auf der Wunschliste.

Aber es träumen immerhin 41/42 Männer (also knapp ein Viertel) davon, auch mal gefesselt zu werden oder AV passiv zu genießen. Wenn man Erziehung + Gewöhnung abzieht, könnte man vermuten, dass auch Männer vielleicht mal eine Gang-Bang sehen wollen, wo mehrere Frauen/Männer einen Mann f...?

Und Frauen träumen zwar in der Mehrzahl davon, etwas passiv zu genießen, aber das heißt ja noch lange nicht, dass sie permanent erniedrigt werden wollen!

Männer (inges. 182), Top 20:

Orale Vergnügen (passiv) 106

Orale Vergnügen (aktiv) 97

Flotter Dreier / Vierer 74

Sextoys / Vibratoren verwenden 72

Bei Selbstbefriedigung zugucken 71

Anale Spielarten (aktiv) 70

Sex an ungewöhnlichen Orten 70

Sex mit einer Fremden 65

Erotische Massage 56

2 Frauen beim Sex beobachten 54

Sex im Freien / der Öffentlichkeit 54

Dessous oder Nylons 50

Erotische Filme / Pornos gucken 48

Partner filmen / Amateur-Porno 48

Fesselspiele / Soft-SM (aktiv) 47

Viel ältere oder jüngere Partnerin 44

Fesselspiele / Soft-SM (passiv) 42

Anale Spielarten (passiv) 41

Wochenende im Hotel 39

Frauen (insges. 143), Top 20:

Orale Vergnügen (aktiv) 69

Orale Vergnügen (passiv) 68

Erotische Massage 68

Sextoys / Vibratoren verwenden 65

Devot sein / Kontrolle abgeben 59

Sex an ungewöhnlichen Orten 58

Fesselspiele / Soft-SM (passiv) 56

Sex im Freien / der Öffentlichkeit 53

Bei Selbstbefriedigung zugucken 46

Erotische (Akt)Fotos machen 45

Flotter Dreier / Vierer 45

Anale Spielarten (passiv) 44

Erotische Filme / Pornos gucken 43

Doppel-Penetration / Sandwich 39

Gespielte Nötigung / Gewalt 37

Wochenende im Hotel 37

Rollenspiele 36

Dirty Talk 33

Sex mit einem Fremden 32

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@Weltraumputze:

Genau das meinte ich: Die Grundvoraussetzungen müssen stimmen um die Ursachen abzustellen.

Und hier sind einserseits die Eltern gefragt (Vorbildfunktion), aber auch Vater Staat. Mit dem Elterngeld und der Planung von mehr Betreuungsstätten ist ja schon mal ein Schritt in die richtige Richtung getan. Aber da fehlt noch so einiges.

@Dogberts:

Echt schwierige Frage, weil die Erwartungen von Männlein und Weiblein hier doch sehr auseinandergehen.

Bekanntermaßen braucht die männliche Fraktion ja eher die optischen Reize (kurz gesagt, die gnadenlosen Nahaufnahmen) und die Weibliche eher die Ästhetik (also das "Gesamtkunstwerk", um es mal so zu nennen) sowie das mentale Drumherum. Darum unterscheiden sich auch "Frauenpornos" (z.B. von Petra Joy) so deutlich vom männerdominierten Löwenanteil des Marktes. Schmacko hat's ja erwähnt: "Beim Porno will ich einfach nur Sex sehen". So sind wir Männer halt.

Wenn da ein "Kompromiss" möglich wäre, dann hätte ihn sicher schon jemand auf Zelluloid gebannt. Am gleichberechtigsten läuft es sicher bei Privat-Aufnahmen. Der Faktor "Leute wie Du+Ich" oder "mitten aus dem Leben" hat bei sowas ja immer seinen besonderen Reiz. Leider schreckt die Qualität der Videos oft ab. Nur, würde man sowas ins Studio verlegen, dann wäre nichtürlich durch Regie, Licht und Technik die Privat-Atmosphäre wieder dahin. Also wiegesagt: Schwierig!

Ein Porno mit Privat-Sex, professionell gedreht bei irgendjemand zuhause in halbwegs ansprechender Qualität (kein Hochglanzvideo), mit Amateur-Akteuren in Körpern die nicht ganz dem Ideal entsprechen, mit Praktiken wie sie wirklich in deutschen Betten passieren (nicht nur in der Phantasie der Männer), das könnte so eine Art Porno sein, der für keine der Seiten erniedrigend ist und auch für beide Seiten anregend ist, oder?

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Finde es immer wieder interessant, wie viele Leute sich an den "wir erklären die Welt"-Artikeln und Sendungen irgendwelcher dahergelaufenen Schreiberlinge hochziehen.

Diese Typen stehen unter dem Druck für die nächste Käseblattauflage oder Fernsehshow einen Artikel abzuliefern, der "Volkes Seele" berührt und damit die Einschaltquoten oder Auflagen ankurbelt.

Zeit für intensive Recherche ist dabei i.d.R. ebenso wenig vorhanden wie fundiertes Fachwissen. Überprüfbar sind die meisten Thesen und "Fachzitate" ohnehin nicht.

Anstatt einen wertvollen Beitrag zu leisten, die wirklichen Ursachen gewisser Missstände ausfindig zu machen, werden letztere auf banale Formeln wie z.B. "Junge Menschen + Porno = Psychofreaks" usw. reduziert.

Als "Buhmänner" oder "böse Dinge" müssen dabei zumeist Bevölkerungsgruppen mit schwacher Lobby, Minderheiten oder Sachen die aus wohlweislich nicht offen angesprochenen Gründen gerade nicht opportun sind, herhalten.

Im vorliegenden Fall sind es halt die Pornos, in einem Anderen die weichen Drogen. - Heute die Fahrer schneller Autos, morgen ausländische Jugendliche.

Letztendlich geht es gar nicht um das eigentliche Thema, sondern darum die dummen Leute von der eigentlichen Scheiße abzulenken und durch permanente schwarz/weiß-Malerei glauben zu machen, die Welt ließe sich nur durch banalen Aktionismus und schließlich immer stärkere Einschränkung der individuellen Freiheit und Verantwortung verbessern.

Verbessern lässt sich die Welt theoretisch relativ einfach: Indem jeder mal vor seiner eigenen Haustüre mit dem Kehren beginnt - unabhängig davon, ob er sich ab und zu mal nen Porno reinzieht oder nicht.....

B)

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Bekanntermaßen braucht die männliche Fraktion ja eher die optischen Reize (kurz gesagt, die gnadenlosen Nahaufnahmen) und die Weibliche eher die Ästhetik (also das "Gesamtkunstwerk", um es mal so zu nennen) sowie das mentale Drumherum. Darum unterscheiden sich auch "Frauenpornos" (z.B. von Petra Joy) so deutlich vom männerdominierten Löwenanteil des Marktes. Schmacko hat's ja erwähnt: "Beim Porno will ich einfach nur Sex sehen". So sind wir Männer halt.
Das stimmt aber auch nur bedingt. Es gibt auch Frauen, die die sog. Frauen-Pornos langweilig finden und es auch gerne härter, direkter und ohne künstlerisches Drumherum sehen.

Dass Frauen eher Wert darauf legen, dass die Emotionen 'echt' rüberkommen, und dass Frauen jetzt nicht ständig Cum-Shots brauchen, stimmt aber wohl in den meisten Fällen.

Frauen sind vielleicht ein bisschen anspruchsvoller und kritischer. Aber im Grunde können sie schon unterschieden, ob sie jetzt einen erotischen romantischen Liebesfilm oder einen harten Porno gucken wollen, glaube ich. :D

Nur muss auch ein Porno für mich 'in sich stimmig' sein, damit ich keinen Lachkrampf über zu viel Blödheit bekomme... ;-)

Mir gefallen zum Beispiel Schwulen-Pornos ganz gut, weil es da gleichberechtigter zugeht und ich in keine dümmlich guckenden Frauengrimassen gucken muss... (Dass da wenig Realistisches drin vorkommt, ist mir aber natürlich auch klar!)

Ein Porno mit Privat-Sex, professionell gedreht bei irgendjemand zuhause in halbwegs ansprechender Qualität (kein Hochglanzvideo), mit Amateur-Akteuren in Körpern die nicht ganz dem Ideal entsprechen, mit Praktiken wie sie wirklich in deutschen Betten passieren (nicht nur in der Phantasie der Männer), das könnte so eine Art Porno sein, der für keine der Seiten erniedrigend ist und auch für beide Seiten anregend ist, oder?

Ja, schon, aber das wäre gar nicht nach meinem Geschmack! :P (Ich spreche hier mit Absicht nur für mich selber.)

Ich meinte eher schon was Phantasievolleres mit hübschen Menschen und etwas mehr "Action", als vermutlich bei den meisten im heimischen Schlafzimmer stattfindet.

NUR eben, dass entweder niemand erniedrigt wird, oder Männer und Frauen zu 50/50 mal den unterlegeneren Part spielen.

Ich hatte extra oben die Umfrage-Ergebnisse gepostet, weil man sich damit ja wohl eine ganze Menge Szenarien erdenken könnte, die durchaus hart, direkt und aufgeilend sind, aber trotzdem nicht die Frauen als Objekte darstellen?!

(Kann ja mal jeder aus ein paar Elementen seinen Wunsch-Porno im Kopf zusammenstellen.)

Elke

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