MR

Was sind Euren liebsten Sex-Praktiken

25 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

es gibt ja eine Menge an verschiedenen Sex-Praktiken.

Angefangen bei "A Tergo" (von hinten) über Griechisch bis hin zu "Züchtigung" (aus dem SM-Bereich).

Im Internet gibt es ja eine Menge div. Lexica wo man sämtliche Praktiken nachlesen kann, deshalb gehe ich auch nicht weiter darauf ein.

Meine Frage ist nun an Ech, was für Praktiken mögt Ihr denn so am liebsten...???

Blümchensex, oder lieber mehr SM oder lieber Rollenspiele...???

Meine liebste Sex-Praktik ist "Englisch"... :blush:

Englisch steht für "SM-Light":

Mit Fesseln oder einer Augenbinde werden bei dieser Sex-Variante die Motorik- und Bewegungsfähigkeit des Menschen eingeschränkt. Sinne wie das Hören, Sehen oder Tasten werden absichtlich geschwächt. Dazu gehört es beispielsweise Körperteile abzubinden, sich zu strangulieren oder nicht die Hände benutzen zu dürfen.

Beim englischen Sex geht es vordergründig nicht um das Quälen und das Hinzufügen von Schmerzen, sondern um das Ausprobieren harmloser sado-masochistischer Praktiken, die beide erfreuen und neue sexuelle Kicks geben sollen.

Quelle:Praline Sexlexikon

Und was ist mit Euch... :rolleyes:

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Klasse Link!

Ich bin ja gerne für a tergo oder Doggy Style zu haben. Französisch ist auch nett...

Aber zur Zeit habe ich einen anderen Favoriten: An den Armen gefesselt (ohne Abschnüren) und mit Augenmaske und der gute Tel darf sich (ohne Schmerzen) mit Toys, Love Oil, Fingern, Zunge und seinem besten Stück austoben. Da fällt mir ein, dass ich dringend noch diesen Federbusch auf meine Wunschliste setzen muss ;-)

Bei Rollenspielen muss ich immer lachen. Das wird dann schnell peinlich. :rolleyes: Mit Blümchen-Sex kann ich nicht ganz so viel anfangen, ich bin da eher verfechterin des "Härter Stoßens"... B)

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Blümchensex eher weniger. Ich will lieber wilden hemmungslosen Sex in diversen Stellungen und französisch, spanisch, etc. und Sm sowohl soft als auch etwas härter....

Man hatte mir sogar mal gesagt, dass ich extrem maso bin... aber manchmal habe ich auch gerne mal die Zügel in der Hand... Experimentiere auch gerne, immer mal was neues probieren...

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Ich finde Schmerzen und Sex sind nicht vereinbar. Von nem Kniff in die Arschbacke im Eifer des Gefechts vielleicht mal abgesehen.

Jedem das seine, aber einander schmerzhaft zu fesseln oder klammern oder was auch immer; ich versteh nicht ganz was Menschen daran finden können.

Mir tuts schon weh wenn ich das nur sehe.

Muß man sich irgendwann Schmerzen zufügen um überaupt noch zu fühlen, oder was steckt dahinter? Wahrscheinlich bin ich als geschlagenes Kind auch n bischen sensibel was das angeht.

Aber das muß nicht heißen, daß man zu Blümchensex verdammt ist.

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Jeder hat ja ein anderes Schmerzempfinden und andere Schmerzgrenzen... Wenn man selbst auch nicht darauf steht, dann kann man auch das empfinden dabei nachvollziehen und es geht weniger um den Schmerz als um die Machtausübung und die Unterwürfigkeit. Dazu gehören natürlich Vertrauen und eine genaue Absprache der Grenzen, genauso wie ein Codewort, damit der Unterwürfige sich bemerkbar machen kann, wenn es zu weit geht oder wenn er/sie aufhören soll....

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Am liebsten mag ich es, wenn meine Partnerin gefesselt vor mir liegt, mit verbundenen Augen, und ich sie mit allerlei Sexspielzeug 'quälen' darf. Am Anfang immer darauf bedacht die primären erogenen Zonen auszusparen. Mich dann allmählich ihren Heiligtümern widmend und die Liebkosungen so lange auszudehnen, bis sie mach Erlösung bettelt. Da darf alles ins Spiel kommen, was dazu geeignet ist ihren Körper zu liebkosen -Federn, Eiswürfel, Streichelhandschuh, usw. Natürlich darf dann ausgiebiger Oralsex nicht fehlen.

Meine liebste Stellung beim Sex ist der gute alte Missionar, dabei die Fußgelenke meiner Frau mit den Händen haltend, wild und hemmungslos in ihre Schatzkiste stoßend. :D Gefolgt von der Hündchennummer. Blümchensex kommt bei uns recht wenig vor. :)

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@Redfox

Was genau stell ich mir denn unter einem Streichelhandschu vor? Einer aus besonders sanftem Stoff?

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@Vana: Am besten würde man ihn mit dunkelrotem Samt beschreiben. Er löst wohlige Schauer auf der Haut aus - samtweich und warm. Den habe ich irgendwann einmal bei BU, oder Orion bestellt.

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Ich denke das man am besten sagen kann "Jedem das seine". :)

Da ist ja auch das schöne am Sex oder an diesem thema, es gibt so viele unterschiede und interessen, so das eigentlich für jeden etwas dabei ist.

Ich mag ja auch etwas SM-Praktiken auszuprobieren aber wiederum keine Schmerzen oder Schmerzen anderen zuzufügen sowie Körperteile abzubinde und sich zu strangulieren gehören auch nicht zu meinem Interessengebiet obwohl ich es Anfang geschrieben habe. Ich habe mich dort nur etwas falsch ausgedrückt.

Ich mag nun mal gerne harmlose SM Praktiken wie Augenverbinden mit Hilfe einer Maske und die Bewegungsfreiheit einschränken mit Hilfe von Lederfesseln.

Es ist nun schon was schönes wenn man dem Partner zu 100% vertraut und sich einfach hingibt damit der Partner mit einem alles das machen kann was er möchte und man selbst nur noch geniessen kann. :rolleyes::)

Macht oder Unterwürfigkeit ist schon etwas "hart" gesprochen. Das gehört wirklich in die SM Szene, aber wie schon gesagt, jedem das seine und das was einem selber Spass macht...

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Also ich schließ mich den meisten anderen mal an, Blümchensex ist auch nicht mein Ding...

Lieber bisschen härter und leichte Schmerzen mag ich auch, Betonung auf leichte. Und dann eben sowas wie Fesseln, Augenbinde und Sextoys und so weiter :)

Und ich bin zwar eher devot, allerdings habe ich festgestellt, dass es mir gar nicht liegt, wenn ich völlig die Kontrolle verliere :rolleyes: . Also, gesunde Mischung bitte :)

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@Vana: Am besten würde man ihn mit dunkelrotem Samt beschreiben. Er löst wohlige Schauer auf der Haut aus - samtweich und warm. Den habe ich irgendwann einmal bei BU, oder Orion bestellt.

Ein Tipp dazu: Es gibt tolle Latexhandschuhe, und zwar nicht die dünnen, sondern dicke, wie sie in Laboren benutzt werden. Das Gummi ist sehr glatt und fühlt sich unglaublich auf der Haut an. Gibt es in der elektronischen Bucht zum Beispiel.

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@Spacecowboy

Vom Samt zu Latex isses aber ein kleiner Unterschied *gg*. Ich kann mit Latex nicht so viel anfangen ;-)

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Wer würde denn in diesem Forum zu diesem thread ernsthaft schreiben:

Ich liebe Blümchensex!

Das Wort an sich ist doch schon total negativ behaftet...

Was mich jetzt aber interessieren würde:

Wie definiert Ihr denn Blümchensex?

Kein Vorspiel?

Missionarsstellung (und nur die)?

Nichts, was von der Norm abweicht?

Falls Ihr das bejaht, was ist dann die Norm?

:huh::huh::huh:

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Ich würde sagen, Blümchensex ist so in etwa das, was die Bravo immer gepredigt hat (und immer noch predigt?) :lol: .

Also, bisschen Petting (ich liebe dieses Wort :lol: ) und dann irgendwann Sex, aber ganz vorsichtig und langsam und meistens ja doch in der Missionarstellung (nix gegen diese Stellung, in leicht abgewandelter Form find ich die sowas von genial :blink: ).

Und bloß nix "dreckiges" dabei, also Blasen, Anal, Toys oder sowas in die Richtung...

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Ja, so ähnlich denke ich mir das auch.

So etwas unterliegt ja auch einem Wandel der Zeiten:

Wenn man sich die Aufklärungsfilme der Siebziger anguckt, gilt zum Beispiel Homosexualität als abartig und unnormal!

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Nichts, was von der Norm abweicht?

offzielle norm, oder tatsächliche norm? :lol: ich glaub es gibt eine große dunkelziffer an solchen, die sich nicht nach offizieller norm verhalten aber es nie zugeben würden.

lg

m

P.S.: was ist eigentlich norm?!

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Normen sind von Institurionen oder meist der Gesellschaft (die ja auch irgendwie eine Institution ist) vorgegebene Verhaltensregeln, die bei Verstoß mit Sanktionen bestraft werden, wie z.B. sozialer Ausgrenzung.

Normen sind allerdings nicht so zwingend wie Gesetzte (je nachdem, wie man das mit den Sanktionen verkraftet) und werden meist nicht überdacht und niedergeschrieben, sondern entstehen meist aus dem Vehalten einer Mehrheit und üermitteln sich durch Traditionen.

Bei uns ist die Institution Familie z.B. dadurch gekennzeichnet, dass alle zusammenleben. Bei den Nayar in Indien kommt der Mann nur ins Haus, um das Kind zu zeugen (sind auch verschiedene Männer) und gehen dann wieder. Sie kümmern sich nie um ihren Nachwuchs, was aber auch gar nicht von ihnen erwartet wird. Be uns würde ein solches Verhalten beider Parteien zumindest durch Verachtung geahndet werden, wenn nicht schlimmer (ob das richtig ist, sei dahingestellt).

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ich versteh nicht ganz was Menschen daran finden können.

Mir tuts schon weh wenn ich das nur sehe.

Muß man sich irgendwann Schmerzen zufügen um überaupt noch zu fühlen, oder was steckt dahinter? Wahrscheinlich bin ich als geschlagenes Kind auch n bischen sensibel was das angeht.

Abgesehen von der psychischen Komponente, die ich hier jetzt nicht groß erklären will, ist es bei manchen Leuten schlicht und ergreifend eine körperliche Eigenschaft. Beim Zufügen von bestimmtem Schmerz auf bestimmte Art, an bestimmten Stellen etc. werden Endorphine ausgeschüttet, die ein nicht näher beschreibliches Hochgefühl auslösen.

Je nachdem wie man vorgeht kann man da zusammen mit psychischen Komponenten regelrechte Schwebegefühle etc auslösen- eine andere Ebene als durch "simple sexuelle Stimulation".

Das Lustige ist, dass viele Masochisten (also Menschen, die eben diese Endorphinausschüttung mehr oder weniger stark haben), es selber nicht nachvollziehen können, warum es so ist.

Aber: weh tut es ihnen trotzdem, wie jedem anderen auch *g*

Sadismus ist dagegen eher eine rein psychische Sache. Aber man muss eben zwischen krankhaftem und sexuellem Sadismus unterscheiden. Könnte man auch wieder ein Buch drüber schreiben.

Es gibt einfach viele Leute in unserer Gesellschaft, die keine Ahnung von derartigen Dingen haben und irgendwelche Vorurteile haben von wegen rohen Menschen etc.

Fakt ist, dass verantwortungsvoll ausgelebter BDSM sehr viel anspruchsvoller und geistig oft fordernder ist als ein wenig Blümchensex, um es mal überspitzt auszudrücken.

Klingt hochnäsig, aber es gibt so viele intolerante Menschen in unserer Gesellschaft, die einfach überhauptkeine Ahnung haben und trotzdem meinen, aburteilen zu müssen.

Zum Thema: Ab und an ist langweiliger, langsamer, kuscheliger, enger, verschmuster Kuschelblümchenvanillasex superschön - finde ich. Aber tendentiell liegen meine Vorlieben wo anders. Und ich für meinen Teil muss sagen, dass das für mich eine sehr große Erweiterung meines Sexlebens ist, da es schlicht und ergreifend viel mehr Möglichkeiten gibt und man mit der Zeit oft offener wird.

Ich finde das Thema BDSM nur dann eher negativ, wenn man ohne bestimmte Komponenten keinen (wirklichen) Spaß mehr haben kann.

Ich mag meine Neigungen auf jeden Fall, bin aber glücklich, dass ich auch mal ohne kann.

Edit: Die Definitionen/Erklärungen auf der genannten Seite zu diesem Thema kratzen stellenweise ein wenig an der Oberfläche, aber so als Ganzes steht da teilweise wirklich Schwachsinn auf seriös gemacht, der von Vorurteilen nur so überquillt. Da braucht man sich nicht wundern, wenn man mit diesen geistigen Ekzemen immer wieder konfrontiert wird.

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