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MR

Mal reden muß...

36 Beiträge in diesem Thema

Ich hatte ja schon mal in einem anderen Tread geschrieben, dass meine Frau ein Sexmuffel ist.

Wir sind ja dann darauf gekommen das es wohl daran liegen könnte, dass wir einfach nur urlaubsreif sind.

Aber das ist nicht der Grund.

Nach einem, sinnlosen, Streit wollte ich so nicht ins Bett gehen und habe das Gespräch mit meiner Frau gesucht.

nach einigen hin und her hat Sie mir etwas gebeichtet.

Ich muß sagen, endlich und zum Glück.

Es ist ihr mal in der Jungen etwas passiert... sie hat es niemanden erzählt und hat auch nnichts dagegen gemacht... das ist der Grund warum sie manchmal so sexmuffelig war und ist. Sie hat es mir nie erzählt, bis zu diesem Abend.

Jetzt weiß ich es nun was los ist.

Sie hatt natürlich jetzt Angst, das ich sie deswegen nicht mehr lieben könnte. Das kann ich aber nicht verstehen. Es kann sein das einige Männer damit nicht klarkommen und dadurch die Beziehung in die Brüche geht, aber deswegen meine Ehe aufŽs Spiel setzen...??? Nein...!

Dafür habe ich meine Frau einfach zu lieb!

Ich habe es ihr auch gesagt und ich hoffe das sie es auch richtig verstanden hat.

Nun werde ich ihr helfen das erlebte endlich mal zu verarbeiten und es zu den "akten" zu legen.

Natürlich wird sie es nie richtig ablegen können, aber ich hoffe zumindest das ich ihr soweit helfen kann das sie damit etwas besser umgehen kann in der Zukuft.

Ich bin nur froh das sie es mir endlich gesagt hat...

Ich liebe sie dafür um so mehr...

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Wohl das beste Beispiel dafür, dass man über seine Probleme reden sollte/muss. Alles in sich hinein zu fressen, bedeutet nur, sich zu verschließen.

Meine Hochachtung vor Deiner Frau, dass sie es fertig gebracht hat endlich mit der Wahrheit zu Vorschein zu kommen. Und ebenfalls meine Hochachtung vor Dir, wie Du darauf reagiert hast, damit umgehst und wie Du zu Deiner Frau stehst.

Ich wünsche Euch beiden alles erdenklich Gute und dass Ihr Euer beider Problem in den Griff bekommt.

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Aus eigener bitterer Erfahrung weiß ich um den langen Weg der jetzt vor Euch liegt, aber glaub mir es lohnt sich und der erste Schritt ist ja nun gemacht.

Mit viel Geduld und Liebe kannst Du aber Deiner Frau helfen und auch wenn es hart ist und vom Partner wirklich sehr viel Verständnis abverlangt, ihr könnt es schaffen, das ihr ein völlig normales, erfülltes Sexleben habt.

Bei uns hat es acht Jahre Liebe und Verständnis gefordert, aber alles ist gut geworden und ich kann jetzt Freude und Spaß am Sex haben.

Übrigens gibt es auch ganz tolle Beratungsstellen in jeder Stadt, die auch Frauen im "älteren Alter" auffangen und ihnen helfen. Meistens arbeiten die Organisationen ja mit Kindern und Teenies und nicht mit Erwachsenen, aber es gibt trotzdem Hilfe auch für erwachsenen Frauen.

Viel Glück Euch Beiden und schön das Ihr darüber reden könnt. :knuddel:

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Meine Güte! Die Arme! Ich hoffe, Ihr beiden kriegt das hin. Aber immerhin vertraut sie Dir genug, dass sie es Dir erzählt hat. Ich schätze, zuhören ist jetzt das wichtigste (und auch das schwierigste).

Ich hab zwar nie solche Probleme gehabt, aber andere schwerwiegende und weiß, wie wichtig es ist, mit jemandem drüber zu reden, der einen versteht und unterstützt. Aber je nachdem sollte Euch auch bewußt sein, dass einiges eine Beziehung auch überfordern kann und ihr dann evtl. rechtzeitig versucht, anderweitig Hilfe zu finden. Z.B. bei den von Cinderella genannten Beratungsstellen oder einfach bei einem Therapeuten.

Ich wünsche Euch alles erdenkliche Glück!

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Es ist nicht einfach, aber wir haben gestern mal wieder gute zwei Stunden geredet und es sind auch ein paar Tränen geflossen.

Dannach ging es meiner Frau wieder besser. Ich denke das Reden hat ihr gut getan.

Ich denke schon das wir das in den Griff bekommen werden, es wird nur halt etwas dauern, aber ich liebe sie immer noch und werde es auch weiterhin tun.

Wer sollte denn nun zu ihr stehen wenn nicht ich, oder???

Meine Frau hat zum Glück über ihre Meerschweinchen ein paar neue Freundinen gefunden mit denen Sie darüber reden kann. Ich habe mal wieder gemerkt, wenn man Freunde braucht das keiner da ist, so muß ich erst einmal alleine damit klar kommen. Trotzdem werde ich versuchen meiner Frau zu helfen. Ich denke wir sind auf den richtigen Weg.

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Ihr werdet das schon packen auch wenn es beschwerlich ist. So wie du dich um sie bemühst, kann das nur gut gehen :)

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Da ich leider keinen habe, mit dem ich reden kann, müßt Ihr mal wieder herhalten... :mellow:

Es ist schwieriger als ich dachte... wir hatten nun seit einigen Wochen keinen Sex mehr gehabt und das schlimme ist auch, das die Lust so gut wie weg ist.

Leider redet meine Frau nicht mehr so wirklich mit mir, sondern hat sich irgendwie verschlossen.

Seit einigen Tagen hat sie auch eine ausgesprochene schlechte Laune und geht sofort an die Decke wenn man etwas sagt. Ich mach das jedenfalls nicht mehr länger mit. Ich habe keine Kraft mehr...

Meine Frau wollte beim Sex immer nur einen Quickie und nur in der Missionarsstellung. Alles andere sei so unbequem sagt sie, oder ihre Knie tun ihr weh... na gut, aber ich habe schon seit längerem Rückenschmerzen und mir tun immer die Handgelenke weh, weil ich mich ja abstützen muß.

Ausserdem kann ich einen Quickie auch nicht mehr sehen bzw. ertragen.

Es liegt wohl an der Vergewaltigung das sie kein Vorpsiel mag. Na ja, kann man wohl nichts machen...

Sie ist schon etwas offener geworden, aber so richtig kann sie immer noch nicht aus Ihrer Haut.

Sie meint zwar das wir in Zukunft andere Dinge ausprobieren werden und so, aber anfang der Woche hat sie mir vor denKopf geworfen das sie mit meinen "Neigungen" nicht klar kommt. Mit allen, wohlgemerkt.

Jetzt komme ich mir verarscht vor. Erst sagt sie das sie damit klar kommt und auch SPass dran findet und auch gerne mal das eine oder andere ausprobieren möchte, und seit anfang der Woche nun das...

Was soll ich denn jetzt davon halten?? Hat sie mir die ganze Zeit nur was vorgemacht oder habe ich da was falsch verstanden???

Selbst mein Wunsch, eine neue Stellung auszuprobieren, wird als "Neigung" von mir interpretiert (schweres Wort).

Was soll ich, oder wir, denn jetzt tun??

Selbst wenn ich nur mal ein paar Streicheleinheiten brauche, weil ich einfach nur noch fertig bin mit der Welt, gibt das keinen, weil sie es nicht möchte. Ohne näheren Gründe dafür zu nennen.

Das der Haussegen nun etwas "schief" hängt brauche ich ja nicht zu sagen. Streit haben wir keinen, aber es herrscht schon eine seltsame Stimmung bei uns Zuhause.

Wenn jemand einen Tip hat mir zu helfen, würde ich mich sehr darüber freuen.

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Hm, das erinnert mich an so manche Situation zwischen mir und meinem Freund.

Zwar ist in unserer Beziehung er der Sexmuffel von uns beiden, aber ich war auch schon so manches Mal sehr abweisend zu ihm, nämlich meistens immer dann, wenn er sich wieder einen Porno angeschaut oder einige Zeit eher SB gemacht hat, anstatt mit mir zu schlafen.

Ich sag nur: Eifersucht, sich nicht genug vom Partner geliebt fühlen, Komplexe.

Da bin ich dann immer mehrere Tage ziemlich verstimmt und kann keinerlei Zärtlichkeiten von/mit ihm ertragen. Ich bin in diesen Phasen sehr "neutral" bis kühl ihm gegenüber, versuche, ihm aus dem Weg zu gehen.

Ob das bei Euch auch ein Grund für das Verhalten Deiner Frau sein kann, weiß ich natürlich nicht, aber ich bin mir ganz sicher, daß es ein emotionales Problem von ihr ist, daß definitiv mit Dir zu tun hat.

Denke mal darüber nach, ob Du Dich ihr gegenüber in der letzten Zeit irgendwie anders verhalten hast!

Hast Du ihr immer genug Aufmerksamkeit geschenkt und Dich um sie bemüht?

Hast Du ihr vielleicht Grund zur Eifersucht gegeben?

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Vielleicht ist es auch einfach nur ihre eigene Unzufriedenheit, die du ausbaden mußt...

Das ist nunmal leider in den meisten Beziehungen so, je näher einem jemand steht umso eher bekommt er auch die miesen Sachen ab.

Vielleicht hat sie Phasen, in denen sie besser mit ihrer Vergangenheit zurecht kommt und hat dann auch mehr Hoffnung, daß "alles gut" wird und dann kommen eben wieder "keiner liebt mich" Phasen, unter denen du dann eben mit leiden mußt.

Vielleicht würde sie nix lieber können, als unbeschwert und unvoreingenommen mit dir deinen "Neigungen" auszuprobieren und kann einfach nicht über ihren Schatten springen :unsure: ?!

Aber so Ferndiagnosemäßig kann man da nicht wirklich was zu sagen :(

Ich drück euch ganz feste die Daumen, daß ihr das in den Griff bekommt, aber für mich hört sich das so an als müßte da (am besten professionelle) Hilfe von außen ran..

LG, Paulinchen

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Eine verfahrene Situation... Wenn das schon so lange schief geht, wie Du erzählst wären vielleicht andere Schritte angebracht. Wie wäre es mit einer Paartherapie? Oder vielleicht sollten entweder Du oder sie mal mit einem Psychologen sprechen.

Mir ist selber mal gesagt worden, daß sich nur Perverse Pornos oder eindeutige Fotos im Internet ansehen. Sowas tut entsetzlich weh. Kann Dich also gut verstehen, besonders wenn es nur um etwas so harmloses wie einen Stellungswechsel geht.

Glaube mir, es ist Zeit für eine Therapie. Du hast es dringend nötig. Besser jetzt, als noch ein wenig durchhalten und dann das Handtuch endgültig werfen.

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Jau, so langsam denke ich auch das wir professionelere Hilfe benötigen.

Ich weiß nicht was los ist, aber ich habe schon keine Lust mehr nach Hause zu kommen.

Ich denke ja nicht das ich mich anders ihr gegenüber verhalten habe, ich habe mich auch immer bemüht mich um si zu kümmern und für sie da zu sein, vielleicht ist das auch der Grund für Ihr verhalten, ich weiß es nicht.

Einen Grund zur Eiversucht habe ich ihr nicht gegeben.

Ich liebe sie immer noch, eigentlich noch viel mehr als früher, aber so langsam kann ich auch nicht mehr.

Ich versuche gerade selber mein Leben in den Griff zu bekommen und verusche nun auch alles etwas anders zu sehen und nicht immer so schwarz.

Leider bekomme ich nicht die Hilfe von ihr die ich jetzt so dringend benötige.

Ich bin ja auch nur ein Mensch mit Gefühlen...

Nun denn, dass Blöde ist ja auch das sich sämtliche "Freunde" nicht mehr melden und ich keinen zum Reden habe.

Nein, ich habe sie nicht verschreckt oder geärgert, man hat sich nur irgendwie auseinander gelebt. Jeder hat einen Job der einen ganz schön einspannt und ... na ja der Rest ist Geschichte.

Irgendwie wird es schon weiter gehen... hoffe ich... :mellow:

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Der Tipp mit dem/der Psychologen/Psychologin ist schon nicht schlecht. Aber das ist wahrscheinlich auch eine heikle Sache, sie daraufhin anzusprechen. Ich weiß das aus eigener Erfahrung.

Aber wenn Ihr diesen Schritt wagt (was ich Euch empehlen würde), denkt immer dran, dass Ihr Euch beide richtig wohl fühlen müsst mit dem Psychologen. Es nutzt nichts, wenn Ihr Euch ihm oder ihr gegenüber nicht öffnen könnt. Ich habe das leider zu spät gemerkt und mich dann nach einiger Zeit von meiner Psychologin verabschiedet (war wegen einem Burn-Out und einem Kindheitstrauma da).

Ich drück Euch die Daumen! *knuddel*

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Hi,

leider ist es oft so, dass sich die Beziehung einfach abnutzt im Laufe der Jahre. Kein Lust auf Sex ist da oft der erste Schritt hin zur Trennung, die dann irgendwann kommt. Die genannten Aussagen wie "das ist pervers" etc. kenne ich auch. Irgendwann merkt man dann, dass es einfach der falsche Partner ist, wenn Sex für einen selbst wichtig ist.

Therapien sind in aller Regel nicht hilfreich, weil der Wille zur Änderung von dem Menschen selbst kommen muss. Wenn deine Partnerin weiß, dass dir Sex wichtig ist, und sie überhaupt nicht drauf eingeht, sagt das eigentlich alles. Tut mir leid, ich spreche aus Erfahrung...

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Ich denke ihr solltet mal so was wie ne Paartherapie machen. Entweder bewußt gemeinsam in Eigenregie, mit dem klaren Ziel euch wieder näher zu kommen und Vertrauen aufzubauen, oder wenn ihr das nicht hinkriegt oder nicht wißt wie mit Hilfe von außen.

Sie hat ihr Erlebnis sicher noch nicht ganz verarbeitet und knabbert da noch gut dran. Wenn du sie dann immer wieder sanft drängst ist das vielleicht schon zu viel. Ihr frustet euch gegenseitig immer mehr.

Ich denke auch, daß ihr das Thema Sex vorerst mal ganz abhaken solltet um den Druck raus zu nehmen. Übt erst mal kuscheln und findet wieder zueinander. Geht gemeinsam in die Therme oder Sauna oder sowas und relaxt miteinander, erholt euch vom Alltagsstreß und laßt die Seele baumeln. Und zwar mit nem ganz klaren "Sexverbot". Vielleicht fällt es ihr dann leichter, sich wieder auf dich einzulassen.

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Therapien sind in der Regeln nicht hilfreich? Was für eine unrichtige, törichte und geradezu gefährliche Aussage....Wenn dem so wäre, gäbe es wohl kaum den Bereich der Psychologisch/Psychotherapeutischen Wissenschaften...

Das es nicht hilfreich wäre BEIDE zu einer Beratung zu schicken, da stimme ich allerdings zu. Am wichtigsten wäre es zuerst, wenn er ALLEINE (natürlich nicht im geheimen, es sei denn das wäre ihm vorerst lieber) zu eine Psychologen geht. Dieser kann ihm dabei helfen, seine Gedanken und Gefühle zu ordnen. Das ist die erste Voraussetzung um aus einem Schlamassel zu kommen. Ich spreche aus Erfahrung!

Das hat noch nichts mit "therapie" zu tun, das ist nur eine große Hilfe um einen klaren Kopf zu bekommen. Offensichtlich geht es nicht ohne. Vor allem, wenn er meint er habe momentan niemanden zum reden. Auch DAS kenne ich nur zu gut. Es ist schon traurig, wenn man jemandem 50 die Stunde zahlen muß, nur damit er einem WIRKLICH zuhört ohne Vorwürfe zu machen.... Aber es HILFT.

Der Psychologe ist ja dazu da: Klaren Kopf finden, all den Müll entwirren und ordnen, sich über seine Gefühle klar werden, den Mut finden Auswege zu sehen, den Mut finden eine Entscheidung zu fällen...

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In all den vielen Jahren Internet und Diskussionen mit anderen Menschen, die in allen möglichen Bereichen Probleme hatten, sowie im realen Leben auch, war das Ergebnis nach sog. "Therapien" in aller Regel (ich sage nicht immer), dass es nichts gebracht hat. Die Leute sind früher oder später wieder in ihren alten Trott verfallen, haben genauso rum gejammert und waren oftmals einfach zu faul, ignorant, entscheidungsunfreudig etc., um die richtigen Konsequenzen zu ziehen.

Therapien sind meines Erachtens vor allen dann angebracht, wenn es um schwere traumatische Ereignisse geht (Tod des Kindes oder Partners, Missbrauch etc.). Sie sind weniger für reine zwischenmenschliche Beziehungen geeignet, schon deshalb, weil es zu wenig wirklich gute Therapeuten gibt. Oftmals hört man, dass die Patienten selbst zu dem Schluss kommen, dass sie sich nur ausgenutzt fühlen und hingehalten werden mit dem Ziel, möglichst oft und lange zu erscheinen. Über die Gründe dafür mag sich jeder sein Urteil bilden.

Ich denke, dass ein halbwegs lebenserfahrener Mensch selbst seine Schlüsse ziehen kann hinsichtlich seiner unbefriedigenden Beziehung. Dazu bedarf es keiner Analyse durch einen Dritten. Ok, wer keine Freunde zum Reden hat und auch sonst keinen Zugang zu dritten Meinungen, der kann das machen, aber es ist nicht die oft gepriesene Standardlösung. Man hört immer öfter "mach doch eine Therapie" oder "geh zum Psychologen". Das ist aber im Grunde ein Eingeständnis an das eigenen Unvermögen, Probleme selbst zu analysieren und zu lösen. Man fragt sich, wie die Menschen das früher gemacht haben, als es keine Psychologen und Therapien gab. Und das extreme Beispiel sehen wir in den USA, wo es Mode ist, dass man alles mit seinem Therapeuten bequatschen muss. Besser kann man den Zustand dieses Landes nicht beschreiben. Ein Armutszeugnis par excellence.

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Wenn deine Partnerin weiß, dass dir Sex wichtig ist, und sie überhaupt nicht drauf eingeht, sagt das eigentlich alles.

Ohne jetzt eine große Diskussionslawine lostreten zu wollen, aber:

das kann man ja wohl auch genausogut umgekehrt sagen!!

Wenn der Mann nicht wirklich darauf eingeht, wenn die Frau kein großes Interesse an oder sogar aufgrund von Mißbrauchserfahrungen "Angst"/Widerwillen/Ekel vor Sex hat, sagt das eigentlich alles...

Think about it!

So, wie Du es formuliert hast, klingt es, als ob Männer eine Art Grundrecht auf Sex besäßen, ganz egal, was ihrer Frau auch widerfahren sein mag... :(

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Therapien sind meines Erachtens vor allen dann angebracht, wenn es um schwere traumatische Ereignisse geht (Tod des Kindes oder Partners, Missbrauch etc.).

Ich glaube das es auch darum geht... vor allem der Punkt Missbrauch...

Meine Frau ist mit 16 Jahren Vergewaltigt worden... wenn das mal kein Grund ist... :mellow:

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Hi MR,

das Deine Frau scheinbar lange Jahre komplett geschwiegen hat und danach Dich auswählte, die Erlebnisse zu schildern, war ein gaaanz grosser Vertrauensbeweis.

Ich befürchte, dass Deine Frau ohne professionelle Hilfe aber weiter die Verdrägungstaktig anwenden wird, allerdings: Sie hat den esten Schritt gemacht, indem sie Dich eingeweiht hat, den zweiten Schritt muss ebenfalls sie für sich tun - und zwar aus Überzeugung und nicht, um Dir einen Gefallen zu tun.

Deine Beschreibung liest sich nun so, als ob sie noch nicht soweit ist und Du im Moment zwar andere aber sehr konkrete Probleme mit der Situation hast.

Daher: Sprecht weiter offen, auch wenn es schwer fällt, lass Dir professionell helfen und sprich mit Deiner Frau vorher darüber!

Ich schätze, sie will ebenfalls Hilfe, kann aber damit noch nicht umgehen. Geh' mit guten Beispiel voran, biete ihr an - wenn Du dazu bereit bist - mitzukommen (nach einigen Sitzungen) und akzeptiere Ihre Entscheidungen.

Das kann ein langer Prozess sein, aber er lohnt sich!

Denkt jedoch immer daran - wie Vanayulmaiel schon sagte - Ihr müsst Vertrauen zu Personen, die Euch helfen sollen, aufbauen können. Wenn die Chemie nicht stimmt, dann wechsel(t) unbedingt den Psychologen!

Ich wünsche Euch alles Liebe und viel Erfolg!

P.S.: Kennt Deine Frau diesen Thread? Hast Du ihr Deine Probleme so geschildert, wie Du es hier tust?

Ist nur so eine Frage, denn Dein Hilferuf sollte nicht an ihr vorbeigehen.

Gruss,

der Wuschelbär...

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Meine Frau kennt das Forum, mehr auch nicht, weil sie es auch nicht wirklich interessiert.

Sie kennt meine Probleme so wie ich sie hier schildere, aber ich denke sie hat es nicht als Hilferuf verstanden. Ich weiß wirklich nicht was los ist, vor allem mit ihr.

Ich denke ich lasse sie besser in Ruhe und widme mich meinen Problemen und meinen Hobbys. Das lenkt mich etwas ab und bringt mich auf andere gedanken. Na ja, mal schauen... irgendwie wird es schon weiter gehen... irgendwie

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