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mskaktus

Verhütung mit Diaphragma bzw. Kappen?

11 Beiträge in diesem Thema

Hallo

Leider verträgt meine Partnerin Hormonpräparate zur Empfängnisverhütung nicht sehr gut. Wir haben bereits diverse Pillen sowie die 3-Monatsspritze ausgetestet. Leider hatten die Produkte meist sehr unangenehme Nebenwirkungen. Spirale und Co. kommen auch nicht in Frage.

Zurzeit verhüten wir mittels Kondom, aber das macht auf Dauer leider keine so richtige Laune.

Aus diesem Grund wollten wir mal etwas anderes ausprobieren und sind über den Frauenarzt und das Netz auf folgendes Produkt aufmerksam geworden (siehe unter www . femcap . com).

Hierbei handelt es sich um eine sog. weiterentwickelte Portiokappe welche zur Verhütung mit einer spermiziden Creme behandelt, vor den Muttermund eingesetzt wird und diesen abschließt. Die Krempe an der Kappe soll ein weiterer Schutz sein.

Nun unsere Frage, hat jemand schon Erfahrungen mit solchen Kappen gemacht und kann uns Tipps geben?

Da über die Sicherheit dieser Methode wiedersprüchliche Angaben in diversen Testberichten gemacht werden, wollen wir diese Verhütungmethode mit dem Temperaturmessverfahren verbinden und an den ganz kritischen Tagen weiterhin mit Kondom verhüten.

Danke für eure Antworten

mskaktus

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Ich hatte mal so ein Ding, aber ich habs nach ungefähr 3 Wochen entsorgt. Ich hatte ziemliche Probleme mit der Creme, das hat wahnsinnig gebrannt und ich hatte das Gefühl von innen zu verbrennen. Außerdem hab ich die Kappe immer gespürt, was ziemlich unangenehm war.

Ich verhüte jetzt seit 2000 mit Persona, das ist für mich das Optimale! Da gibts aber auch viele verschiedene Meinungen zu.

Vielleicht könnte Persona für euch auch eine Möglichkeit sein. Allerdings muss man dafür auch einige Konsequenz mitbringen, da man wirklich an allen Testtagen testen muss, damit das Gerät zuverlässig die roten Tage ausrechnen kann. Und Kondome sind an roten Tagen natürlich Pflicht!

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Ich habe den Ladycomp, das ist auch so ein Computer, der die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage erkennt.

Aber irgendwie traue ich mich nicht, mich so wirklich und ausschließlich auf ein Gerät zu verlassen, weshalb dann doch immer Kondome benutzt werden.

Schon mal an Sterilisation gedacht @mskaktus?

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Tach Kaktus,

also diese Kappen sind leider nicht soo sicher wie immer behauptet. In Verbindung mit Gel gehts dann aber brennt und ist naja.....

Kennt ihr Gynefix?

http://de.wikipedia.org/wiki/Gynefix

oder eben nen Nuvaring, der hat auch deutlich weniger Hormone als Stäbchen, Pille oder Spritze.

Achja und noch evtl die Mirena...

Gruß

Elnin0

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Hallo,

ich verhüte mit NFP (natürliche Familienplanung, auch symptom-thermale Methode genannt) und verwende an den kritischen Tagen eine Portiokappe (alternativ auch manchmal ein Diaphragma) plus Kondom.

Hatte so eine Femcap beim Anpassen bei Profamilia mal ausprobiert, da sie mir auch so in der Theorie recht sympathisch vorkam.

Leider hatte sie nicht so gut gepasst, wie die herkömmliche Vimule-Latex-Kappe.

Die Vimule-Kappe taucht bei mir im Gegensatz zur Femkap so richtig in das um den Muttermund liegende weiche Gewebe ein und schmiegt sich an.

Deshalb habe ich den Eindruck, dass sie auch besser anliegt.

Vom Feeling her, fand ich die Vimule dann auch sympathischer.

Sie ist weicher und völlig gerundet, so dass ich sie nicht als Fremdkörper empfinde.

Die Ärztin sagte mir, dass es in der Sicherheit keine Unterschiede zur Femcap gäbe.

Die Portiokappen dienen nur dazu, das Spermien-lähmende Gel vor dem Muttermund zu halten (ebenso wie das Diaphragma).

Die Kappen schließen nicht dicht ab .

Ich habe durchaus schon von Frauen gehört, bei denen die Portiokappe schon mal abgekippt ist und damit nicht mehr vor dem Muttermund platziert war.

Da ich im Moment absolut nicht schwanger werden will, verwende ich an den kritischen Tagen also immer Kondom plus Portiokappe (oder Diaphragma), um im Falle einer Kodom-Panne trotzdem geschützt zu sein.

Was das Feeling angeht, so spüre ich die Portiokappe gar nicht und das Diaphragma leicht, aber nicht störend.

Mein Partner hat von der Portiokappe bisher noch gar nichts gespürt.

Viele weitere Erfahrungsberichte zu den diversen Barriere-Methoden findest Du hier:

www.nfp-forum.de

Übrigens: die reine Temperatur-Messung alleine ist sehr unsicher. Erst in der Verbindung mit Schleimbeobachtung ist diese zuverlässig (dann ist es eben die NFP-Methode).

Falls Euch das interessiert, ist hier die Seite des Malteser-Verbands, der die Methode in einer Dauerstudie mit der Uni Düsseldorf seit über 30 Jahren erforscht und weiterentwickelt.

http://www.natuerliche-familienplanung.de/

Die Sicherheit von NFP liegt bei korrekter Anwendung im Pearl-Index übrigens zwischen Pille und Spirale!

Außerdem gibt es viele Erfahrungsberichte im Netz, die besagen, dass Frauen ohne hormonelle Verhütungsmethoden deutlich mehr Lust haben. Kann ich nur bestätigen.. ;-)

Viele Grüße

Mystery

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Hi,

ich benutze "Lea Contraceptivum", auch eine Art Portiokappe, die aber nicht angepasst werden muss.

Auch "Lea" wird mit einem spermiziden Gel benutzt, wobei ich allerdings nie Probleme damit hatte.

Eigentlich bin ich recht zufrieden, allerdings spürt man "Lea" beim Sex bei einigen Stellungen.

Das ist manchmal störend, manchmal nicht.

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Hallo,

ich verhüte mit NFP (natürliche Familienplanung, auch symptom-thermale Methode genannt) und verwende an den kritischen Tagen eine Portiokappe (alternativ auch manchmal ein Diaphragma) plus Kondom.

Die Sicherheit von NFP liegt bei korrekter Anwendung im Pearl-Index übrigens zwischen Pille und Spirale!

Außerdem gibt es viele Erfahrungsberichte im Netz, die besagen, dass Frauen ohne hormonelle Verhütungsmethoden deutlich mehr Lust haben. Kann ich nur bestätigen.. ;-)

Viele Grüße

Mystery

Rein theoretisch eine wirklich tolle Sache! Aber die "korrekte Anwendung" dieser Methode ist für viele Menschen einfach nicht umsetzbar :(

Eine Bekannte von mir hat damit "verhütet" und ist mittlerweile Mutter von 2 Kindern :P

Aber wenn du damit zurecht kommst: Super!

Ein Diaphragma hatte ich mal vor ewig langer Zeit. Mit dem Einsetzen hab ich mich auch relativ schnell angefreundet, aber wirklich sicher hab ich mich nie damit gefühlt.

Deshalb bin ich dann wieder bei der Pille gelandet...

LG, Paulinchen

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Rein theoretisch eine wirklich tolle Sache! Aber die "korrekte Anwendung" dieser Methode ist für viele Menschen einfach nicht umsetzbar :(

Eine Bekannte von mir hat damit "verhütet" und ist mittlerweile Mutter von 2 Kindern :P

Aber wenn du damit zurecht kommst: Super!

Ein Diaphragma hatte ich mal vor ewig langer Zeit. Mit dem Einsetzen hab ich mich auch relativ schnell angefreundet, aber wirklich sicher hab ich mich nie damit gefühlt.

Deshalb bin ich dann wieder bei der Pille gelandet...

LG, Paulinchen

Hallo Paulinchen,

da gebe ich Dir Recht.

Ich denke, man muss schon einen super eindeutigen Zyklus haben, um sich dabei sicher zu sein.

Obwohl es laut NFP-Beraterin auch mit einer nicht ganz so ausgeprägten Zyklus-Symptomatik gehen soll. Aber das wäre mir dann doch zu gefährlich.

Ich persönlich verhüte in der gesamten ersten Zyklushälfte doppelt, um auf Nummer Sicher zu gehen. Aber es ist in jedem Fall super, um seinen Körper kennen zu lernen..

Eines würde mich noch interessieren: Hat Deine Bekannte wirklich NFP gemacht oder nur Temperatur gemessen? Habe nämlich schon ganz oft gehört, dass die Leute das verwechseln.

Bei NFP werden deutlich mehr Symptome mit einbezogen.

Aber eines ist bei der Methode ganz sicher unabdingbar: Disziplin - und das ist ganz sicher nicht jedermanns Sache...

Viele Grüße

Mystery

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Es wurde ja schon erwähnt:

ich würde auch Gynefix empfehlen!

Die Spirale kommt zwar für euch nicht in frage, aber Gynefix ist in vielen Punkten anders.

Die Wahrscheinlichkeit einer Entzündung oder des Verrutschens ist wesentlich geringer, das Einsetzten kann problemlos bei frauen vorgenommen werden die keine Kinder haben, und der Pearl index ist niedriger als bei der normalen Kupferspirale (so niedrig wie bei der Pille!)

Die Hormonbelastung fällt weg und das ist das allerbeste : D

lediglich bei häufigem wechsel der geschlechtspartner wurde ein erhötes risiko für eine Infektion der vagina/ gebärmutter festgestellt, aber wenn ihr in einer monogamen beziehung lebt oder bei Partnertausch immer Kondome verwendet, sollte das kein Problem sein.

(bei festen Paaren wurde keine erhöhte infektionsrate festgestellt)

Das Problem ist halt in deutschland, dass der Arzt/ die Ärztin die Kupferkette aus England oder der Schweiz importieren muss, und man muss mal eineN geigneteN Arzt/Ärztin finden, die gynefix überhaupt einsetzt. Aber ich würde sagen es lohnt sich.

ich selbst habe gynefix noch nicht getestet, aber habe vor sie mir einsetzten zu lassen, sobald eine meiner beziehungen mal einigermaßen stabil und fix ist, da ich die hormone der Pille auch nicht besonders gut vertrage (von wegen Libidoverlust und stimmungsschwankungen und so... : (

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Hallo Paulinchen,

da gebe ich Dir Recht.

Ich denke, man muss schon einen super eindeutigen Zyklus haben, um sich dabei sicher zu sein.

Obwohl es laut NFP-Beraterin auch mit einer nicht ganz so ausgeprägten Zyklus-Symptomatik gehen soll. Aber das wäre mir dann doch zu gefährlich.

Ich persönlich verhüte in der gesamten ersten Zyklushälfte doppelt, um auf Nummer Sicher zu gehen. Aber es ist in jedem Fall super, um seinen Körper kennen zu lernen..

Eines würde mich noch interessieren: Hat Deine Bekannte wirklich NFP gemacht oder nur Temperatur gemessen? Habe nämlich schon ganz oft gehört, dass die Leute das verwechseln.

Bei NFP werden deutlich mehr Symptome mit einbezogen.

Aber eines ist bei der Methode ganz sicher unabdingbar: Disziplin - und das ist ganz sicher nicht jedermanns Sache...

Viele Grüße

Mystery

Hilfe, da stellt es mir leider die Haare zu Berge. Für die symptothermale Methode benötigt man keine regelmäßigen Zyklen und die Anwendung ist auch nicht schwer durchzuführen und man braucht auch keinen geregelten Alltag. Wenn man sich nach den Regeln der NFP AG (diese kann man in einem Buch namens "Natürlich und Sicher" nachlesen) hält, dann ist diese Methode so sicher wie die Pille oder genau gesagt: PI bei 0,3.

Da bekommt man keine Kinder, wenn man diese nicht will. Wer also schwanger geworden ist, hat nicht die symptothermale Methode angewendet, denn dafür braucht es gewisse Regeln. Man verhütet nämlich bis zum Eisprung ohnehin zusätzlich (mit einer Barrieremethode) verhüten muss und ab dem Eisprung (der nach ein paar Regeln ausgewertet wird - die in dem Buch stehen) kann man ungeschützten Verkehr haben. Ich verhüte so schon seit Jahren und bin noch nie schwanger geworden, geschweige denn habe ich einen regelmäßigen Zyklus (zwischen 30 und 40 Tagen ist alles dabei) ;-)

Wer nähere Infos will, ist hier gut aufgehoben: www.nfp-forum.de

Übrigens:

- Persona ist hochgradig unsicher und wenn man schon natürlich und vor allem sicher verhüten will, kann man gleich mittels der symptothermalen Methode verhüten

- Beim Lea gab es schon etliche Schwangerschaften (das konnte ich in einem Forum nachverfolgen) und ist deshalb auch nicht sicher (trotz Verwendung von Gel), einfach weil sich das Vakuum immer mal lösen und das Lea verrutschen kann

- Das Diaphragma ist die einzige Barrieremethode - neben Kondomen - die sehr sicher sind: PI von 1-2 (wie auch bei Kondomen)

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Hallo

Vielen Dank erstmal für die vielen Tipps. Möchte nun ebenfalls unsere ersten Erfahrungen posten.

Wie schon gesagt, verwenden wir als Grundlage der Verhütung die symtothermale Methode. Als Hilfsmittel zum errechnen der sicheren und unsicheren Tage sowie zur Führung des Zykluskalender habe ich ein recht gutes Shareware Programm gefunden. Eine Testversion des Programms kann unter www.tz-ware.de unter der Rubrik Download, Datei EIS10ZIP.EXE heruntergeladen werden. (Ich hoffe die Angabe ist zulässig). Selbstverständlich verlangt diese Methode etwas Disziplin, das regelmäßige Messen der morgendliches Körpertemperatur und die Zervixschleimbeobachtung. Meine Partnerin hat sich jedoch schon dran gewöhnt.

Die Sache mit dem Diaphragma bzw. der Kappe funktioniert leider noch nicht so gut. Wir haben uns nach intensiver Internetrecherche für die schon erwähnte femcap entschieden. Unverträglichkeitsreaktionen beim längeren Tragen der Kappe auch mit der Creme sind bisher nicht aufgetreten.

Jedoch haben wir Probleme mit der Handhabung dieser Kappe. Irgendwie scheint die Kappe nicht richtig zu sitzen. So saugt sich die Glocke zwar am Muttermund fest, aber die Krempe kippt immer nach ein paar Minuten nach vorn ab und stört natürlich beim GV. Außerdem ist ja dann der Schutz in Frage gestellt. Der Frauenarzt hat daraufhin die Anatomie meiner Besten und die Größe sowie den Sitz der Kappe geprüft und für in Ordnung gehalten. Aber selbst nach dem Einsetzen des Teiles durch den Arzt ist die Kappe nach ca. einer halben Stunde irgendwie nach vorn abgekippt. Na ja vielleicht werden wir nochmal eine andere Kappe ausprobieren.

Grüße mskaktus

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