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endless_fun

Hodenkrebs?

22 Beiträge in diesem Thema

Mein Freund hat gestern einen Knubbel/Knoten an seinem Hodensack entdeckt, ca. 1cm lang.

Ich habe ihm gleich geraten, sobald wie möglich zum Urologen zu gehen und sich ausführlich untersuchen zu lassen (Abtasten, Ultraschall, Blutuntersuchung mit Tumormarker, usw.), um einen Tumor frühzeitig zu erkennen und behandeln lassen zu können.

Ich hoffe, daß es kein Hodenkrebs ist und es sich nur um ein gutartiges Geschwulst oder eine Anschwellung handelt.

Welche MÄNNER hier im Forum hatten auch schon mal einen Knoten/Verhärtung da unten??

Was könnte es außer Krebs sein?

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Ich kann gut verstehen, dass auch Du grad ein wenig am Rad drehst :)

Dennoch der Hinweis - Du hast folgende Möglichkeiten:

1. Sich auf Internetseiten schlau machen (zu Medizin/Krankheiten gibt es zig gute Seiten) und sich trotzdem die ganze Nacht über Sorgen machen.

2. Das Ergebnis der Untersuchung abwarten. In den nächsten 13 Stunden wirst Du bzw. ihr nämlich eh nichts ändern können. Außer, wie Du / ihr mit Stress bzw. eigens erzeugtem Stress umgehst :-)

Gute Besserung!

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@Dogbert: Danke!

Informiert haben wir uns schon die letzte Nacht im Internet, im Grunde wissen wir nun schon relativ genau, was im Falle von Krebs an medizinischen Maßnahmen ergriffen wird.

Aber bis zum Urologen-Termin dauert es noch einige Zeit, ich hoffe, ich dreh bis dahin nicht ganz durch.

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Hallo, ihr zwei,

auch wenn ich völlig verstehe, daß ihr euch Sorgen macht - es muß nicht gleich Krebs sein. Ich hatte (und habe) auch schonmal Knoten (zt über längere Zeit). War damit beim Arzt, war / ist ne Krampfader. Bei mir verschwindet er auch immer wieder, ist teilweise aber ziemlich schmerzhaft. Allerdings hat es mich noch nicht genug gestört, um mich unters Messer zu legen.

wWll sagen: es gibt mehrere Ursachen, nicht nur die eine. Und Krebs wächst auch nicht von heute auf morgen!

Demnach: try to relax. ,-) *knuddel*

lg

tishaho

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@tishaho:

Vielen Dank für Deinen Post, das beruhigt mich doch schon etwas!

Danke auch an alle anderen für Euren Zuspruch.

Morgen wird mein Freund gleich beim Urlogen anrufen wegen eines Termins, mittwochs haben die Arztpraxen ja leider immer geschlossen (zumindest hier bei uns).

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Passt zwar nicht ganz zum Hauptthema, aber Krampfadern "im Sack" sollte man imho schon operieren lassen. Bei nem Kumpel wurde das bei der Musterung entdeckt, dem haben sie das nahegelegt. Denn: es droht die Gefahr, unfruchtbar zu werden. Und Mann weiß nie, ob Mann nicht doch nochmal irgendwann Kinder haben will (und sei es mit >50), auch wenn Mann es aktuell strikt ablehnt ;-)

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Also Unfruchtbarkeit wäre für uns kein Schock, im Gegenteil. Sterilisation wurde auch schon ernsthaft in Betracht gezogen.

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Also Unfruchtbarkeit wäre für uns kein Schock, im Gegenteil. Sterilisation wurde auch schon ernsthaft in Betracht gezogen.

Hast du denn nicht irgendwann den Wunsch nach einem Kind??? :huh:

Überlegt es euch gut...

Bekannter von mir hat es auch in jungen Jahren machen lassen und hat nun geheiratet...

Seine Frau wünscht sich gerne ein Kind und bedauert nun, dass er keine Kinder mehr zeugen kann :(

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Ich hasse Kinder und er auch. Wir wollten nie welche und ich glaube nicht, daß sich das noch ändert. Und falls doch, dann adoptieren wir ein Kind, es gibt eh genug arme Kinder, die eine Chance verdienen.

Außerdem habe ich keinen Bock auf Schmerzen bei der Geburt. Nee, nee, ICH werde garantiert kein eigenes Kind wollen.

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Also bei Aussagen "Ich hasse Kinder" läufts mir echt kalt den Rücken runter...

Euer angehender Kinderkrankenpfleger

Elnin0

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naja, was heißt hassen... ich habe absolut kein Interesse an Kindern, das wollte ich damit sagen.

Keine Angst, ich werde keinem Kind was antun - bin ja selbst noch eines ;-)

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@endless fun:

wir haben auch mal so gedacht wie du.

Keine Ahnung ob wir damals gleich von "hassen gesprochen haben",

aber wir wollten definitiv kein "Balk" haben.

Und die Meinung teilten wir lange.

Erst als ich so um die 28 Jahre alt war, gefiel mir auf einmal der Gedanke

Papa zu werden und auch meiner Partnerin.

Und siehe da, wir sind heute glücklich Eltern und ich möchts nicht mehr

missen.

Also: sag niemals nie, das kann alles noch kommen.

Aber zum Thema zurück:

Ich habe seit ich ca. 13 Jahre alt bin am oberhalb vom rechten Hoden

einen relativ großen Knoten, der sich im Hodensach befindet.

Der Urologe meinte damals, das wäre völlig ungefährlich und müsste

wenn es Probleme macht (Schmerzen) vielleicht mal operriert werden.

Hab das auch immer wieder mal im Laufe der Zeit verschiedenen Urologen

gezeigt und alle haben mit das gleiche bestätigt. Einer hat mal gesagt,

das würde von einer Nebenhodenentzündung kommen, die ich irgendwann

mal gehabt habe (hab ich allerdings nie was von gespürt).

Also: erst mal keine Panik. Oft denkt man an das schlimmste, aber ich denke

in den allersmeisten Fällen, stellt sich sowas dann als harmlos heraus.

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Ich hab vor nem Jahr auf einer Tagung einen Mann getroffen, der auch in seinen 20ern schon beschlossen hat, dass er eh nie Kinder haben will und sich sterilisieren lies. Dummerweise ist das Leben nicht planbar und nach keine-Ahnung-wie-vielen Beziehungen ist er mit afair Mitte 40 in einer gelandet, wo es dann plötzlich doch wieder um das Thema Kinderwunsch ging. Da er nicht mehr kann, blieb nur noch Adoption - zum Glück wohnen beide in Belgien, denn in D. kannste das vergessen, wenn Du jenseits der 30 bist und die Durchleuchtungsmaßnahmen in dem Umfang wie hier... naja. Er heult heute noch, wenn er davon erzählt, wie ihm sein Sohn beim ersten Gespräch/Treffen auf den schonß sprang. Und ich denke, er bereut heute, 20-30 Jahre später, seine damalige Entscheidung.

Was ich sagen will: sowas will gut überlegt sein! Denn zwischen 30 und 40 ändert sich da nochmal einiges an Einstellungen, auch macht sich die berühmte biologische Uhr nochmal anderst bemerkbar. Natürlich nicht bei jedem und jeder - dummerweise weiß niemand vorher, ob's einen selbst trifft oder nicht... ;-)

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Wo ist denn das Knötchen genau? Am Hoden selbst oder am Nebenhoden? Könnte sich um

eine Hydatide oder Spermatide handeln... beides harmlos. Wie auch immer, der Weg über den

Urologen ist der richtige, nur dass es bis zum Termin so lange dauert ist natürlich belastend,

hattet Ihr nicht erwähnt dass Ihr privat versichert seit? ;-)

Auch bei der Diagnose Krebs hat man mit Tumoren des Hodens sehr gute Heilungschancen, so

wie kaum! Viel Glück und bis zum Termin Ohren zu und durch.

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Ich weiß nicht genau, wie ich beschreiben soll, wo der Knoten ist...

Er ist ca. 1cm lang und läßt sich etwas verschieben. Es scheint, als ob er nah unter der Haut sitzt.

Bisher war er noch nicht beim Arzt, da er noch keinen Termin bekommen hat. Aber ich denke, wir werden morgen einfach zu einem Urologen fahren, ohne Voranmeldung, da wir diese Ungewißheit nicht mehr lange aushalten können und wollen.

Danke an alle für Eure Aufmunterung und das Daumendrücken, ich hoffe, es hilft!

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So, wir waren heute unangemeldet beim Urologen und mein Freund ist nach 1,5 Stunden Warten auch drangekommen:

ENTWARNUNG! :) :) :)

Bei dem Knoten handelt es sich nur um eine Art Zyste (gutartig), in der sich etwas Wasser und/oder Sperma abgelagert hat!

Nachdem der Arzt den Hodensack abgetastet und ein Unltraschall gemacht hatte, war er sich bei dieser Diagnose sehr sicher.

Solch eine Zyste sei laut Arzt nicht ungewöhnliches bei Männern und könne sogar apfelsinengroß werden! Dann sei aber doch zu einer operativen Entfernung geraten, da das ja nicht mehr wirklich als bequem und schön angesehen werden kann. Aber die Zyste muß nicht zwangsweise wachsen, sie kann auch so klein bleiben, wie sie momentan ist.

Mir ist nach dem Arztbesuch so ein Stein - besser: ein Felsbrocken - vom Herzen gefallen, das kann man gar nicht beschreiben!!!!

Ich bin echt SAUGLÜCKLICH, daß mein Freund nichts Schlimmes hat!!! :)

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Hey, suppi! :) Siehste, die Uffreeschung war völlig umsonst ;-)

Trotzdem sei natürlich noch eine Frage mit Augenzwinkern erlaubt: Wassereinlagerung, hm, ok. Aber Sperma? Da hätt ich doch glatt gefragt, ob das davon kommt, wenn Mann nicht oft genug gemolken wird :D

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