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Lucia

ReiterInnen hier im SM-Forum ?

3 Beiträge in diesem Thema

Wahrscheinlich sind wir als Reiter alle verkappte Smler

@Cinderella: Habe ich auch schon überlegt. Im Ernst.

Vielleicht ist diese ganze Mädchen-Pferde-Geschichte sowas - hmm.

Das Vieh ist viel stärker als ich, aber ich bestimme ganz genau, wo es langgeht - bei höheren Dressurlektionen sogar exakt, wie jeder einzelne Schritt ausgeführt wird.

Und wenn das Pferd nicht entsprechend reagiert, ich mir aber sicher bin, daß es weiß, was ich meine, gibts eins mit der Peitsche.

Auch interessant: Manche tendieren eher dazu, ihre Dominanz über Gewalt und Hilfsmittel auszuüben (vorn die Kandare, von hinten die Sporen, dann ist das Tier schon zusammengestellt, ob es will oder nicht) - andere regeln das lieber über Vertrauen und wollen den Anschein von freiwilliger Zusammenarbeit erwecken.

Bösartig könnte man sagen, sie stellen eine psychische Abhängigkeit her.

Ist natürlich bei Hunden genauso, nur sind dabei nur wenige tatsächlich körperlich überlegen.

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Es gibt aber auch Pferde die ganz offensichtlich spass daran haben, evtl. jetzt nicht am dressurreiten aber beim Springreiten auf jeden Fall und es vielleicht auch deswegen tun? Muss ja nicht immer mit Macht zu tun haben!?

Und es gibt genügend Hunde die ihren Herrchen überlegen sind, dabei kommt es nur auf den Hund und das Herrchen an. Es gibt ja z.B. auch genügend winzig kleine Hunde die ihre Herrchen total in der Tasche haben. Das muss noch nicht einmal eine physische Überlegenheit sein.

Bei Jagdhunden ist es auch so das sie ihre Arbeit gerne verrichten, da sie dafür gezüchtet wurden und sich dabei voll ausleben können (ist z.B. auch bei Schlittenhunden so).

Ich finde es furchtbar wenn sich leute versuchen über ihre Tiere als grosser Machtinhaber darzustellen. Da ist meistens auch kein gutes Verhältnis oder gar eine Bindung vorhanden (von einer 'starken' Persönlichkeit ganz zu schweigen), die Tiere sind (meiner Meinung nach) total ersetzlich und werden bei nichtgefallen einfach ins Tierheim etc. abgeschoben z.B. wenn sie nicht auf diese Art der 'Erziehung' ansprechen...

Eine gute Art der Dressur oder Erziehung zielt immer darauf ab ein natürliches Verhalten positiv zu Bestärken und ein unerwünschtes Verhalten zu ignorieren. Es gibt auch Tiere die lassen sich anders garnicht Dressieren (Katzen z.B.), Hunde und Pferde gehören nicht (immer) dazu und lassen sich einen Willen auch aufzwingen. Nur ist die 'näturliche' Art und einiges 'Ertragreicher', Stressfreier (für beide) und sie bleibt auch länger bestehen bzw. sie ist tiefer gefestigt.

Da muss man sich nur angucken wie es 'Der Pferdeflüsterer' oder inzwischen auch gute Hundeflüsterer machen. Nie mir einer Peitsche/Schlägen sondern immer mit Einfühlungsvermögen!

Zu dem Bezug zu SM kann ich nun leider nichts sagen, da ich keine SM-Ambitionen oder -Erfahrungen habe, nur so viel:

Finde ich um einiges besser, da sich hier zwei 'gleichwertige' Partner gegenüberstehen, die sich noch dazu verbal verständigen können - sie können sich also auf eine Top-Bottom-Beziehung einigen und keinem wird eine Rolle aufgezwungen!

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Du hast mich nicht verstanden.

Klar folgen Tiere, die von Natur aus in hierarchisch geordneten Rudeln leben, GERN dem Willen desjenigen, das sie als Alpha akzeptieren.

Natürlich arbeiten sie gerne ! Das ist ja auch der Sinn jeder vernünftigen Erziehung, daß das Tier nicht aus Angst gehorcht, sondern einfach, weil es seiner Natur entspricht.

Bei besagten Hündchen ist es ja auch so, daß die armen Viecher völlig verwirrt und unzufrieden sind, weil einerseits ihre körperliche Unterlegenheit ständig spürbar ist, andererseits aber so inkonsequent mit ihnen umgegangen wird, daß sie eigentlich aus ihrer Natur heraus gezwungen sind, sich durchzusetzen gegen den Willen des Schwächeren.

Bei Hunden, die körperlich stärker sind als die Menschen, die aus vermeintlicher Tierliebe heraus versuchen sie als gleichberechtigt zu behandeln, wird das dann richtig schwierig.

Ach, und: die Dressurpferde haben meistens mehr Spaß als die Springpferde (einfach, weil die Bewegungsabläufe physiologisch sind). Beide haben nur Spaß, wenn sie ihren Reitern vertrauen und diese ganz klar als Rudelchefs akzeptieren. Ab einer gewissen Leistungsstufe ist es in der Dressur unmöglich, mit einem Pferd zu arbeiten, das keinen Spaß hat.

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