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Chrisi

Stellenwert der Institution Ehe?

12 Beiträge in diesem Thema

Hallo Leute!! (Hoffe ich parke hier richtig!) Ich grübelte Anfang dieser Woche über folgendes Thema nach: Welchen Stellenwert hat die Ehe heute noch? Es gibt da ja verschiedenste Meinungen, die wohl von "Zusammenfügen was zusammen gehört" über "ist halt romantisch" bis zu "man spart Steuern" reichen. Ich rede übrigens nicht zwingend von kirchlicher Eheschließung, "nur" Standesamt gehört für mich auch dazu. Also was waren, sind oder wären eure Beweggründe, in den Hafen der Ehe einzulaufen? Ist das für euch eher symbolisch als ein Zeichen der Zusammengehörigkeit oder einfach nur ein netter Kniff um Geld zu sparen? Oder seid ihr religiös motiviert? Bei mir würde es wohl mehr um den Symbolcharakter gehen, ich bin nicht sonderlich religiös, das spielt für mich also keine Rolle. Außerdem finde ich den ganzen Prozeß bis hin zum Antrag und der Hochzeit unsagbar romantisch und so bin ich halt :P Aber wie schaut's bei euch aus? (Mich interessieren die Meinungen von Männlein und Weiblein gleichermaßen!!) Greetings, Chrisi

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Also mein Cousine will heiraten, weil er bald Vater wird, und die Reihenfolge Kind und dann Ehe birgt einiges an Bürokratie, da ist es einfach verheiratet zu sein, bevor das Kind zur Welt kommt. Allerdings ist Hochziet so oder so geplant lediglich Termin wurde vorgezogen.

Für mich - der ich zur Zeit noch nicht einmal ne Freundin habe *g* - gehört es irgendwie dazu. Wenn man sich liebt, sollte dieses auch manifestiert werden, eben durch die Hochzeit.

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Bei mir würde es wohl mehr um den Symbolcharakter gehen, ich bin nicht sonderlich religiös, das spielt für mich also keine Rolle.

So empfinde ich das ebenfalls. Ausserdem hats schon was festeres, denn ne Ehe löst man nicht so schnell auf wie man mit jemandem Schluss macht.

Bin mal gespannt ob und wann meine Süße und ich heiraten...

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Also wir waren 24, als wir uns trauten und zu trauen. ;-) Es war absolut ohne finanziellen Hintergrund und es war auch kein Baby unterwegs. Auch wenn es sich schmalzig anhört, es war echte Liebe. Mit 17 hatten wir uns kennengelernt. Wir merkten, dass irgendwie die Zeit da ist, wo man merkte "Es ist so weit" ;-) , verlebten eine tolle Hochzeit (und zugegebenermaßen aus Müdigkeit keine heiße Hochzeitsnacht *ooops*) und sind bis heute glücklich verheiratet. Also für uns gehört das zu einer harmonischen Beziehung einfach dazu. Auch wenn Heiraten für viele altmodisch ist, so freuen wir uns oft, das wir das gemacht haben... Wir haben das Gefühl, als wenn uns die Hochzeit noch ein wenig mehr zusammengeschweißt hat...

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Nabend! Ich weiß grad nicht, wie ich es genau ausdrücken soll :blink: Ich bin der Ansicht, wenn ich jemanden heirate, dann soll es aus Liebe sein. Dass da Vorteile bei Steuern oder so mit kommen, ist mir da egal. Ich möchte auch nicht, dass ich erst einen Antrag bekomme, wenn ich schon den Braten im Ofen habe. Ich bin da also richtig konventionell: Verlieben, Heiraten, Kind(er), glücklich alt werden :D Liebe Grüße Esther

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Hallo, Bei uns war die Hochzeit ebenfalls ohne irgendwelche finanziellen Interessen. Wir kannten uns schon aus der Schulzeit 3Jahre lang, allerdings hatte sie dort die ganze Zeit über einen Freund und wir verstanden uns einfach gut. Mit einmal nach den Sommerferien war sie nichtmehr bei mir auf der Schule und ihr damaliger Freund sagte mir, dass sie auf eine HöHa gewechselt habe. Die beiden haben sich immer nur sporadisch getroffen, vlt. 2mal im Monat. Vor den Sommerferien war ich noch auf ihrem geburtstag gewesen (19.) und man merkte, dass es zwischen den beiden nicht mehr so richtig lief. Wie der Zufall so will war ich kurze Zeit später dabei meine ICQ-Liste von "toten" Kontakten zu säubern und dabei fiel mir auf, dass ich da jemanden drin hatte dessen Nick mir total unbekannt zu sein schien. Kurz in die User-Details geschaut und schon wusste ich, dass es sich um meine ehemalige Schulfreundin handelte. Ich hab sie angeschrieben und nach einige Zeit stellte sich heraus, dass die beiden sich getrennt hatten. Ich war zu dem Zeitpunkt seit über 1Jahr ziemlich depressiv und hatte seit 2Jahren keine Freundin mehr gehabt. Mir fehlte ein (weiblicher) Kontakt mit dem ich über alles reden konnte. Nur 3Tage später lud ich sie ein mit mir auf eine Messe in Hannover zu fahren. Sie war sofort einverstanden und so nahm alles langsam seinen lauf. Am nächsten Tag (Montag) fingen die Herbstferien ein und ich war die ganzen Ferien über bei ihr (ihre Eltern waren zu der Zeit in einer Kur). Direkt nach den Ferien beschlossen wir zusammen zu ziehen, was genau einen Tag Planung und Umsetzung erforderte (wir waren also auch nur 1Nacht bisher getrennt gewesen). Ich zog also bei ihr ein und man lernte sich immer besser kennen. Auch wenn wir es nicht sagten, so war uns beiden klar, dass wir zusammen gehörten. 3 Monate später (nach langer Planung und Vorbereitung) wollte ich ihr dann auch schon einen Antrag machen. Am Heiligabend war sie bei ihren Eltern und ich bei mir zu Hause, wir unterhielten uns zwischendurch über ICQ. Ich fasste kurzerhand den Plan sie noch am selben Abend (mit einem Teil meine "Weihnachtsgeschenkes") zu überraschen. Ich ließ mir eine Ausrede einfallen, warum ich die nächste Stunde nicht am PC sein konnte. Schnell ins Auto gesetzt und nach 30min fahrt das Ziel erreicht. Ich hatte zum Glück ihren Haustürschlüssel und konnte so unbemerkt eintreten. Fast unbemerkt zumindest, mit einmal stand ihr Vater vor mir und schaut mich total geschockt an. Ich machte nur ein Zeichen damit er ja nichts sagen und mich verraten würde. Ich ging die Treppe hoch und stand vor ihrer halb geschlossenen Tür. Ich klopfte zweimal stark an und stand direkt bei ihr im Zimmer. Sie schaute mich etwas verdutzt, aber ansonsten ausdruckslos an. Im ersten Moment dachte ich, dass sie sich scheinbar gar nicht freut mich zu sehen, doch dann stand sie auf und flog förmlich in meine Arme. :D Mein Geschenk an diesem Abend war zum einen ein sehr persönliches Gedicht und zum anderen eine kleine Schachtel die in dem Gedicht am Schluss erwähnt wurde. In der Schachtel war dann der erste Teil meines eigentlichen Geschenkes, die Ankündigung, dass wir direkt am nächsten Tag auf ein "Romantik Hotel" fahren würden, das Schloss Petershagen direkt an der Weser. Sie freute sich tierisch und "quiekte" sogar vor freude! :lol: Gegen Mittag am nächsten Tag fuhren wir los. Am Ziel Angekommen bezogen wir unser Doppelzimmer und fingen an die Gegend zu erkunden. Ein ziemlich ruhiges "Örtchen" in dem man zumindeste keine "Party machen" konnte, aber genau das Richtige für uns um einfach die Natur, die Stille und natürlich uns gegenseitig zu genießen. Am Abend machten wir uns dann auf um geeignetes Restaurant für uns zu finden. Deutsch, Grieschich und Italienisch sagten uns nicht so zu, aber nach kurzer Zeit fanden wir auch einen Chinesen (seither unsere 1. Wahl). Nach einem 4-Gänge Menü und einigen Gläsern Raki und anderen Spirituosen beschlossen wir dann wieder zurück aufs Schloss zu gehen. So recht wusste ich nicht, wo ich ihr den Antrag machen sollte. Beim Essen? Im Schlosshof? Als wir dann schon fast vor unserer Zimmertür standen (das Zimmer war ein kleines Häuschen im Freien, direkt auf der Schlossmauer) fasste ich allen meinen Mut zusammen und bat sie sich auf die Mauer zu setzen. Ich setzte mich neben sie, nahm ihre Hand und schaute in ihre Augen. Ich hatte mir keine "Rede" zurechtgelegt und zögerte erst kurz bevor ich einen passenden Anfang fand. Nach vlt. 15Sekunden konnte ich keinen klaren Gedanken mehr fassen und fragte sie mit leicht zitternder Stimme: "Willst du meine Frau werden?". Sie schaute fragend und hocherfreut zugleich an. Nach einer kurzen Atempause fiel sie mir in die Arme und sagte "JA!" Sie drückte mich so fest, dass ich fast keine Luft mehr bekam. Als sie mich wieder losließ schaute sie mich nocheinmal kurz an und wir küssten uns, doch halt...ich hatte was vergessen! der Ring! Ich holte den Ring aus der Tasche und steckte ihn an ihren Finger. Er war ist aus 585er Weißgold mit einem kleinen Diamanten. Für mich war das der schönste Tag in meinem leben, sogar schöner als die, 1Jahr später folgende, standesamtliche Trauung. Falls sich jemand von euch die Mühe gemacht haben sollte, dass alles hier durch zu lesen, dass war mein Beitrag zum Thema "Stellenwert der Institution Ehe". Den Antrag habe ich ihr 2002 gemacht, die Hochzeit war am 24.10.2003. Wir werden beide dieses Jahr erst 22Jahre alt und für viele mögen wir sehr (zu?) jung zum Heiraten sein. Aus unserer Sicht passen wir einfach zusammen und sehen keinen Grund, warum wir mit dem Heiraten noch hätten warten sollen. Es hat für uns den Symbolcharakter der Zusammengehörigkeit, egal was im Leben auf uns zukommt. ciao, Marcel

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Hallo Ihr Lieben, also mein Traum war es immer, aus Liebe zu heiraten. Ich finde Ehen, die aus irgend einem anderen Grund geschlossen werden, unecht. Als ich meinen Mann geheiratet, habe war es dann wirklich eine reine Liebeshochzeit, auch wenn man von allen Seiten sehr genau beäugt wurde, ob da nich`irgendetwas unterwegs sei. Bei uns war es aber nun `mal NICHT so!! Wir kannten uns schon 6 Jahre, waren 5 Jahre ein Paar. Mein Mann ist schon immer mein bester Freund gewesen, mit dem ich wirklich über Alles reden kann. Nach 2 Jahren Beziehung sind wir zusammen gezogen und zu Weihnachten des gleichen Jahres, hat mir mein Mann einen überwältigenden Heiratsantrag gemacht. Wahnsinnig romantisch, sag ich Euch. Für uns stand fest, dass wir uns absolut ergänzen und füreinander bestimmt sind. :smlove2: Wie gesagt, im 5. Jahr unserer Beziehung haben wir uns dann das Eheversprechen gegeben. Es war ein absolut wunderbares Erlebnis, dass wir niemals vergessen werden. Für uns bedeutet die Ehe: -zusammen zu gehören, in guten und in schlechten Zeiten -füreinander da sein, wenn der andere einen braucht -Stolz, dass der Partner dich erwählt hat -Liebe und die Verantwortung diese zu erhalten -Vertrauen -absolute Ehrlichkeit. In dem Moment, wo ich auch vor dem Gesetz offiziell die Frau meines Mannes Mannes wurde, war ich unendlich stolz und unbeschreiblich glücklich. Das Zusammengehörigkeitgefühl ist enorm und ich kann nur jedem empfehlen, der aufrichtig liebt, den Schritt zur Ehe zu wagen. :dancing:: handkuss ::smlove2: LG Undinchen

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Für uns bedeutet die Ehe:

-zusammen zu gehören, in guten und in schlechten Zeiten

-füreinander da sein, wenn der andere einen braucht

-Stolz, dass der Partner dich erwählt hat

-Liebe und die Verantwortung diese zu erhalten

-Vertrauen

-absolute Ehrlichkeit.

Das haben wir alles auch ohne Trauschein. Wir leben schon ein paar Jahre zusammen, und keider würde den anderen einfach aus der Bude kicken, oder sonstwie unüberlegt behandeln. Wären wir verheiratet, würden wir uns nicht anders verhalten als heute.

Wozu also heiraten?

Wir sind beide nicht romantisch genug veranlagt um aus irgendwelchen schwärmerischen Gründen zu heiraten. Mir fällt als einziger Grund wirklich nur die Absicherung des anderen einfallen. Und meinen Namen würd ich auch behalten.

Ich wüßte jetzt nicht, was uns ohne Trauschein fehlen sollte. Wir lieben uns auch ohne und vertrauen einander genug um dem anderen das nicht beweisen zu müssen durch eine sinnlose Heirat.

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Hallo, wir haben uns vor vier Jahren nach sechs Jahren "wilder Ehe" getraut. Einfach weil wir uns lieben und nicht weil wir mußten oder Steuern sparen wollten :P . Für uns war das eine weitere Stufe in unserer Beziehung. Als wir uns kennenlernten hatten wir eigentlich beschlossen, nie zu heiraten, sondern ohne Trauschein glücklich zu werden. Aber irgentwann fehlte uns einfach etwas und so nach und nach stellte sich der Gedanke ein, doch zu heiraten. Uns war es wichtig, auch nach außen hin zu demonstrieren, wir gehören zusammen. Meinen Namen habe ich behalten und den meines Mannes angehängt. Und wir haben es nicht bereut. Mein Mann ist mein bester Freund und mein Vertrauter, mit dem ich über alles reden kann. Eigentlich bin ich nicht sehr konservativ, aber eine Ehe bedeutet für mich einfach das Versprechen, bis zum Ende aller Tage zusammen zu sein. Und ohne Trauschein wäre das für mich nicht das gleiche Gefühl. Ob die Ehe dann auch wirklich hält, steht ja auf einem anderen Blatt Papier. Wenn jemand das für sich anders entscheidet, ist das für mich auch völlig in Ortnung, aber ich verlange von anderen den gleichen Respekt für meine Entscheidung, den ich auch ihrer entgegenbringe. Und ich glaube, über kaum ein Thema kann man sich so in die Haare kriegen, wie zum Thema Ehe. <_< Für uns war es wirklich der schönste Tag in unserem Leben und die Erinnerung kann uns keiner nehmen. Und die Vorbereitungszeit, also unsere Verlobungszeit, war die aufregenste Zeit bis jetzt. Bis jetzt fühle ich mich in meiner Ehe einfach nur gut und kann es jedem empfehlen, es zu versuchen, wenn der Bauch sagt: Das ist der Partner fürs Leben! :P

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Hallo!

wir haben uns nach 7 Jahren trauter Zweisamkeit für die Ehe entschieden. Einfach, weil es uns "richtig" schien. Monetäre Aspekte haben keine Rolle gespielt.

Es war uns wichtig, uns selbst aber auch allen nach außen zu zeigen, dass wir zusammengehören, und unbedingt eine Einheit sind, unabhängig davon, ob die "Zeiten" uns gerade wohlgesonnen sind oder nicht.

Bei mir selbst sind auch religiöse Gründe gegeben: Nicht aus Zwang, sondern aus dem Wunsch heraus, eben nicht nur dem Staat gegenüber eine Gemeinschaft zu sein.

Letztlich: Uns selbst zu versprechen, dass unsere Liebe und Sorge füreinander Bestand hat.

Na klar: Wichtig ist dass man sich mit der eigenen Entscheidung wohlfühlt. Früher war die Ehe sozial unabdingbar. Das ist heute Gott-Sei-Dank anders. Das macht eine Entscheidung dafür oder dagegen ehrlicher.

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Wir haben nach 4 Jahren Zusammensein geheiratet, weil Nachwuchs unterwegs war. Ich sah das als Absicherung für (mittlerweile) die Kinder und meine Frau an, da wir aus finanziellen und organisatorischen Gründen die "klassische" Rollenverteilung praktizieren. Ohne Kinder hätten wir sicherlich nicht geheiratet und wären wahrscheinlich schon nicht mehr zusammen. Wenn die Liebe mal von der ersten "Rosarotphase" in eine gewisse Reifungsphase übergeht, gab es zumindest bei uns gelegentlich Zeiten, in denen ich ohne Kinder und Trauschein wohl das Handtuch geworfen hätte (oder meine Frau). So bin ich aber ganz froh, dass ich diese "Hinderungsgründe" hatte, da ich meine Frau (im Großen und Ganzen :rolleyes: )wirklich liebe. Die Ehe ist für mich also gewissermaßen ein Instrument der Nachhaltigkeit (um dieses Unwort auch mal wieder zu benutzen)

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