MarkusMuc

Die Lingam-Massage (Tantra)

4 Beiträge in diesem Thema

Hallo Zusammen,

wir haben am Wochenende etwas ausprobiert, was sich Lingam Massage nennt. Ich kann nur sagen: Wow, genial - danke an meine Kleine dafür :-) Es soll auch anders herum funktionieren, da muss ich wohl mal üben. Hat eine Frau hierzu vielleicht Tipps?

Viel Spaß beim Nachmachen,

Markus

Anm. d. Übers.: In der Übersetzung wurde für die Geberin der Massage die weibliche Form gewählt, obwohl eine Lingam-Massage selbstverständlich auch von einem Mann gegeben werden kann (das englische Wort "giver" ist geschlechtsneutral).

Hintergrundinformation: Das Sanskritwort für das männliche Sexualorgan ist Lingam und wird grob als "Stab des Lichts" übersetzt. Seine Bedeutung unterscheidet sich von der Absicht her von der typischen westlichen Sichtweise des Penis (z.b. Schwanz, Pfahl, Pimmel, Prügel etc., Worte die wahrscheinlich einer beschränkten Sichtweise entstammen, abhängig von der Absicht ihres Gebrauchs). Im Tantra wird der Lingam respektvoll betrachtet und geehrt, ein "Stab des Lichts", der kreative Energien und Freude bündelt.

Ziel der Lingam-Massage ist es, einen Raum zu schaffen, in dem sich der Empfänger entspannen kann und gesteigertes Vergnügen durch seinen Lingam erfährt. Seine Partnerin (die Geberin) erfährt die Freude, den Mann dabei zu unterstützen und mitzuerleben, wie er sich seiner weicheren, zärtlicheren Seite hingibt. Die Lingam-Massage kann auch als eine Form von Safer Sex gegeben werden (wenn Latexhandschuhe benutzt werden) und ist eine hervorragende Art, Vertrauen und Intimität aufzubauen. Sie wird oft genutzt, um Männern zu helfen, von negativen sexuellen Konditionierungen und Traumata geheilt zu werden.

Der Orgasmus ist nicht das Ziel der Lingam Massage, obwohl er oft ein angenehmer und willkommener Nebeneffekt ist. Das Ziel ist es, den Lingam zu massieren, ebenso die Hoden, den Damm und den heiligen Punkt (das Gegenstück zum weiblichen G-Punkt), und dem Mann zu gestatten, sich einer Form von Freude hinzugeben, die er so nicht gewohnt ist. Aus dieser Sichtweise entspannen sich sowohl Empfänger als auch Geber in der Massage.

Männer müssen lernen, sich zu ENTSPANNEN und zu EMPFANGEN. In den traditionellen sexuellen Konditionierungen steht der Mann in einer aktiven und zielorientierten Rolle. Die Lingam-Massage erlaubt dem Mann, seine weichere, empfänglichere Seite zu erfahren, ebenso wie Freude in einer nicht-traditionellen Sicht.

Vorbereitung: Nimm ein entspannendes Bad oder eine Dusche. Nimm dir Zeit und atme tief. Bewusstes, entspanntes Atmen wird dich von deinen Denkprozessen weg- und mehr zu deinen Gefühlen hinführen. Entspanne deinen Bauch und lass die Spannung los, die viele von uns dort halten.

Geh zur Toilette, bevor die Massage beginnt. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn Darm und Blase leer sind.

Lass deine Gedanken los und nimm durch Umarmen, Halten, Augenkontakt (schaut einander eine längere Zeit in die Augen) Verbindung mit deinem Partner auf, dies wird euch beide in einen Zustand von Entspannung und Vertrauen versetzen.

Durchführung: Der Empfänger sollte auf dem Rücken liegen mit Kissen unter dem Kopf, so dass er zu seinem Partner (Geber) hinauf sehen kann. Platziere ein mit einem Handtuch bedecktes Kissen unter seinen Hüften. Seine Beine sollten gespreizt sein, mit leicht angewinkelten Knien (Kissen unter den Knien können hilfreich sein) und seine Genitalien für die Massage gut zugänglich.

Die Geberin sitzt im Schneidersitz zwischen den Beinen des Empfängers.

Bevor du den Körper berührst, beginne mit tiefem, entspanntem Atmen. Massiere sanft die Beine, den Bauch, die Schenkel, die Brust, die Brustwarzen etc. um den Empfänger zu entspannen. Erinnere den Empfänger daran, tief zu atmen und tiefer in die Entspannung zu sinken.

Gieße eine kleine Menge hochwertiges Öl (oder ein Gleitmittel auf Wasserbasis, wenn Latexhandschuhe verwendet werden) auf den Schaft des Lingam und die Hoden. Beginne die Hoden sanft zu massieren, achte darauf, keine Schmerzen in dieser sensiblen Gegend zu verursachen.

Massiere den Hodensack zärtlich, um ihn zu entspannen. Massiere die Gegend über dem Lingam, auf dem Schambein. Massiere den Damm, die Gegend zwischen Hoden und Anus. Nimm dir Zeit. Du massierst einen oft vernachlässigten Bereich des Körpers.

Massiere den Schaft des Lingam. Variiere die Geschwindigkeit und den Druck. Drücke den Lingam sanft an der Basis mit deiner rechten Hand, ziehe sie nach OBEN und lasse sie weggleiten, wechsle dann auf deine linke Hand. Nimm dir Zeit wenn du das machst, rechts, links, rechts, links etc. Ändere dann die Richtung, indem du mit dem Druck am Kopf des Lingam/Penis beginnst und dann nach UNTEN und weg gleitest. Wechsle wieder zwischen rechter und linker Hand.

Massiere den Kopf des Lingam, als ob du eine Zitronenpresse benutzt. Massiere rundum Kopf und Schaft. Im Tantra gibt es viele Nerven die im Lingam enden und anderen Teilen des Körpers entsprechen. Es heisst, dass viele Beschwerden durch eine gute Lingam Massage geheilt werden können.

ANMERKUNG: Der Lingam wird vielleicht weich, während du diese Technik anwendest, oder auch nicht. Mach dir keine Sorgen, wenn er nicht wieder hart wird. Du wirst wahrscheinlich feststellen, dass er hart wird, dann weich, dann wieder hart etc., was eine höchst erstrebenswerte tantrische Erfahrung ist, wie das Reiten einer Welle, eine Auf und Ab-Bewegung. Härte und Weichheit sind zwei Enden im Spektrum der Freude.

Wenn du merkst, dass der Empfänger ejakulieren wird, zieh dich zurück und laß den Lingam etwas weicher werden, bevor du mit der Massage weitermachst. Mach das einige Male, nähere dich der Ejakulation und ziehe dich dann zurück. Denke daran, das Ziel ist nicht der Orgasmus an sich. Männer können lernen, die Ejakulation zu beherrschen und zu steuern, indem sie sich ihr nähern und sich dann von der Stimulation zurückziehen. Tiefes Atmen ist hier der Schlüssel und mindert den Drang zu ejakulieren. Möglicherweise kann die Beherrschung der Ejakulation dir gestatten, so lange Liebe zu machen wie du willst und du kannst multiple Orgasmen haben, ohne einen Tropfen Samen zu verlieren. Orgasmus und Ejakulation sind zwei verschiedene Reflexe, die du lernen kannst zu trennen. Das Ergebnis ist ein sehr ausgedehntes Sexleben.

Finde und massiere den männlichen heiligen Punkt. Es gibt zwei Wege, dies zu tun.

Der eine ist, den Punkt mitten zwischen Hoden und Anus zu finden. Es gibt dort eine kleine Vertiefung von der Grösse einer Erbse oder vielleicht etwas grösser. Sei zärtlich und drücke nach innen. Er wird den Druck tief im Inneren fühlen, und es wird anfangs vielleicht sehr schmerzhaft sein. Wenn an diesem Bereich gearbeitet und er weich gemacht wurde, wird der Mann möglicherweise in der Lage sein, seine Orgasmen zu erweitern und die Ejakulation zu kontrollieren. Du kannst seinen Lingam mit deiner rechten Hand massieren und seinen heiligen Punkt mit deiner Linken. Versuche, auf diesen Punkt zu drücken, wenn er sich der Ejakulation nähert. Im Taoismus wird dies sehr treffend der "Millionen Dollar Punkt" genannt.

Der andre Weg, den heiligen Punkt zu erreichen, geht über den Anus. Viele Männer, besonders heterosexulle, fühlen sich damit zuerst unwohl auf Grund negativer sexueller Konditionierung. Sei hier vorsichtig und benutze Gleitmittel. Es kommt darauf an, langsam und sehr zärtlich vorzugehen. Versichere dich, dass er atmet, wenn du einen Finger deiner linken Hand 2-3 cm in den Anus einführst. Dann beuge den Finger nach hinten in einer "Komm her"-Geste. Du wirst die Prostata fühlen. Verändere Druck und Geschwindigkeit der Massage. Er möchte vielleicht die Stimulation des Lingam, während du den heiligen Punkt massierst. Ziehe dich vom Lingam zurück, wenn er sich dem Orgasmus nähert und verstärke den Druck auf den heiligen Punkt.

Manchmal hat der Mann vielleicht starke Emotionen, während du den heiligen Punkt berührst. Er weint vielleicht und erinnert sich an ein traumatisches Erlebnis aus seiner Vergangenheit. Du, die Geberin, bist in einer Stellung von Vertrauen und Intimität. Gestatte ihm, seine Emotionen zu erleben, und sei sehr liebevoll, versuche nicht, ihn zu trösten oder festzuhalten, lass ihn einfach fühlen, was immer er braucht. Ermutige ihn, zu schreien, zu weinen, zu stöhnen und zu schluchzen, wenn es angebracht erscheint. Sei die beste Freundin und Heilerin, die er in diesem Moment haben kann.

Die Massage beenden: Wenn er sich entscheidet sich fallen zu lassen und zu ejakulieren, fordere ihn auf tief zu atmen während des Orgasmus. Es wird ihn überwältigen, vor allem, wenn er dem Orgasmus mindestens SECHS Mal nahe gekommen ist und ihn vor der Ejalkulation zurückgehalten hat. Ihn sechsmal zurückzuhalten lädt die sexuelle Batterie mit enormer Energie auf. Es ist dann seine Entscheidung, wohin er diese Energie schicken will - hinaus mit dem Ejakulat (die weit verbreiteste Methode) oder nach innen für andere Dinge (Männer, die die Ejakulation steuern können, sind in der Lage, diese Energie auf andere Bereiche ihres Seins zu lenken).

Wenn er sich von der Massage vollkommen erfüllt fühlt, entferne sanft deine Hände und gestatte ihm, einfach ruhig dazuliegen. Du möchtest Dich vielleicht an ihn kuscheln oder den Raum verlassen und ihn in einen meditativen Zustand abdriften lassen. Gestatte ihm, seine kindliche Unschuld und grossartige männliche Schönheit voll zu erfahren.

Habt Spass mit dieser Technik und teilt sie mit euren Freunden und den Menschen, die ihr liebt.

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Es soll auch anders herum funktionieren, da muss ich wohl mal üben. Hat eine Frau hierzu vielleicht Tipps?

Das würde ich auch gerne lesen... irgendjemand? :-)

"Stab des Lichts"

Wunderschön... ich liebe diese östlichen blumigen Umschreibungen.

Den manuellen Teil dieser Massage und auch den physischen Effekt kann ich gut nachvollziehen und mir vorstellen, aber der letzte Teil ist mir viel zu esoterisch. Aber die Entspannung und den Spass würde ich mitnehmen :-P

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Den manuellen Teil dieser Massage und auch den physischen Effekt kann ich gut nachvollziehen und mir vorstellen, aber der letzte Teil ist mir viel zu esoterisch. Aber die Entspannung und den Spass würde ich mitnehmen  :-P
Stimmt, ging mir auch so ;-) Aber ich fand's nur fair beim Kopieren wenigstens beides zu nehmen/nennen. Viele Grüße, Markus

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hallo zusammen, vielen dank für diese schöne anleitung. ich habe auch die anleitung für die frau gefunden. lest sie euch mal in ruhe durch und dann verwöhnt ihr mal eure liebste... ;-)

Yoni-Massage von yaud.de - Text von © 1995 Jeffery Tye Yoni ist ein Sanskritwort für die Vagina und kann ungefähr als "Heiliger Tempel" übersetzt werden. Seine Bedeutung und Gebrauch stellt einen anderen Blickwinkel der weiblichen Genitalien als im Westen dar (z.B. Muschi, Möse, Fotze, Spalte), Wörter, die je nach Gebrauch nicht unbedingt Komplimente sind. Im Tantra wird die Yoni unter dem Blickwinkel von Liebe und Respekt gesehen. Dies ist besonders für Männer hilfreich zu lernen. Das Ziel der Yoni-Massage ist es, für die Frau einen Raum zum Entspannen zu schaffen, in dem sie einen Zustand hoher sexueller Erregung erreichen kann, um viel Vergnügen von, mit und durch ihrer Yoni zu erfahren. Der/die Partner/in erfährt die Freude Zeuge eines besonderen Momentes zu sein. Die Yoni-Massage kann auch als eine Form von Safer Sex betrachtet werden und ist ein besonderes Erlebnis um Vertrauen und Nähe aufzubauen. Einige Massage- und Sexualtherapeuten benutzen sie um Frauen zu helfen ihre sexuellen Blockaden und Traumata zu durchbrechen. Das Ziel der Yoni-Massage ist nicht der Orgasmus. Ein Orgasmus ist meist ein angenehmer und willkommener Nebeneffekt. Das Ziel ist einfach die Yoni/Vagina zu erfreuen und zu massieren. Von dieser Perspektive aus können beide, Empfängerin und Geber, entspannen, und müssen sich keine Sorgen machen, um etwas zu erreichen. Kommt es doch zu einem Orgasmus, so ist er normalerweise ausgedehnter, intensiver und befriedigender. Ein Orgasmus kann kommen - oder halt auch nicht. Der Geber sollte nichts als Gegenleistung erwarten. Er ist in diesem Fall lediglich die ausführende Person, nicht mehr und auch nicht weniger. Man soll der Empfängerin einfach erlauben die Massage zu genießen und anschließend zu entspannen. Natürlich können andere sexuelle Aktivitäten folgen, müssen aber nicht. Die Entscheidung darüber sollte die Empfängerin fallen, da sie dazu in der Lage sein muss. Vorbereitungen Ein vorheriges Bad entspannt beide Parteien angemessen für die folgende Massage. Anschließend sucht man sich einen netten und ruhigen Platz. Dort sollte neben einer ausreichenden Temperatur alles sein, was es allen Beteiligten erleichtert zu entspannen und sicher zu fühlen, wie z.B. angenehme Musik, Kerzen, Kissen, usw. Für die Massage sollte man mehr als nur ausreichend Zeit einplanen. Eine Yoni-Massage ist nichts, was man mal gerade eben zwischen Tür und Angel macht. Das Paar sollte vor der Massage auf die Toilette gehen. Wenn man die Massage für so etwas Triviales wie einen Gang zur Toilette unterbrechen muss, wirft einen dies recht weit wieder zurück. Auf diese Weise kann man sich als Frau auch sicher sein, das der eventuelle Drang zu urinieren nicht durch die Blase ausgelöst wird, sondern eher eine Form  des beginnenden Orgasmus ist. Schafft einen angenehmen Beginn, schaut euch in die Augen, haltet und umarmt euch, oder was immer ihr auch braucht um euch in Sicherheit zu fühlen und zu entspannen. Ablauf In jeder Frau lebt die Seele einer Göttin, die sich danach sehnt, die sinnlichen Geheimnisse des Universums zu erforschen. Ist sie mutig genug, so wird sie es lernen, Vergnügen zu empfangen und ihren sinnlichen Horizont zu erweitern. Sie wird vielfältige Erfahrungen sammeln, von sanften, beruhigenden bis zu starken, berauschenden. In ihrem Inneren wird eventuell eine Göttin geweckt, die bisher schlief. Vom Moment der Ankunft an werden Sie zärtlich und liebevoll verwöhnt. An einem Punkt Ihres Wahl kann die Reise beginnen. Während Ihres Besuchs, werden Sie angeregt, ihre Wünsche zu äussern, zu sagen, was Sie am liebsten erleben möchten und wie wir Ihre Wünsche erfüllen können. Das was hier dargestellt wird, ist also nur eine mögliche Variante, wie die Massage ablaufen könnte. Die Empfängerin liegt entspannt auf dem Rücken mit Kissen unter ihrem Kopf, so dass sie auf ihre Genitalien herunter- und zu ihrem Partner aufblicken kann. Platziere ein mit einem Handtuch bedecktes Kissen unter ihre Hüften. Ihre Beine sind gespreizt und die Knie leicht gebeugt. Ein paar Kissen unter den Knien helfen entspannt zu liegen. Die Genitalien liegen so entspannt für die Massage bereit. Der Geber sitzt im Schneidersitz, oder so wie es für ihn am bequemsten ist, zwischen den Beinen der Frau. Er kann auch auf einem Kissen sitzen. Aus dieser Position sollte ein vollständiger Zugriff auf die Yoni und andere Teile des Körpers möglich sein, ohne das man sich großartig bewegen muss. Beide, Geber und Empfängerin, sollten sich während des gesamten Ablaufes daran erinnern, tief, langsam und entspannt zu atmen. Der Geber wird seine Geliebte immer wieder sanft daran erinnern, wieder zu atmen, wenn sie aufhört oder überhastet atmet. Tiefes Atmen, nicht Hyperventilation, ist hier sehr wichtig.  Wenn man vergisst zu atmen, und das passiert in der Regel, wenn die Gefühle recht intensiv werden, holt einen dieses aus der Entspannung wieder raus. Es gehört zu den Aufgaben des Massierenden auf die Atmung seiner Partner zu achten. Massiere sanft Beine, Bauch, Hüften, Brüste, usw. um deine Göttin zu entspannen und sie auf die Berührung der Yoni vorzubereiten. Schütte etwas hochwertiges Öl auf den Venushügel der Yoni. Nimm gerade so viel, dass es die äußeren Schamlippen und die Außenseite der Yoni entlang läuft. Beginne damit sanft die äußeren Schamlippen und den Venushügel ihrer Yoni zu massieren. Lass Dir dabei alle Zeit der Welt. Entspanne dich und genieße es zu massieren. Drücke die äußeren Lippen sanft mit Daumen und Zeigefinger, und rutsche die gesamte Länge der Lippen auf und ab. Mache das selbe mit den inneren Lippen ihrer Yoni. Nehmt euch für hierfür reichlich Zeit. Niemand hetzt euch dabei. Deine Geliebte kann ihre Brüste massieren oder sich entspannen und tief weiteratmen. Für viele Frauen ist es eine Erfahrung, wenn sie einfach mal passiv sind. Der Augenkontakt ist während der Massage recht wichtig. Ein vertrautes Paar kann so oft mehr ausdrücken, als mit tausend Worten. Es kann jedoch auch passieren, das die Empfängerin einfach nur die Augen geschlossen halten möchte. Sie sollte dem Geliebten sagen, ob Druck, Geschwindigkeit, Tiefe, usw. verstärkt oder verringert werden müssen. Ansonsten aber sollten beide das Sprechen beschränken und sich auf die angenehmen Empfindungen konzentrieren. Zuviel Reden lenkt beide zu sehr von der Massage ab. Streiche sanft mit Kreisen im und gegen den Uhrzeigersinn um ihre Klitoris. Drücke sie sanft zwischen Daumen und Zeigefinger. Bedenke, dies ist eine Massage und es ist nicht der Sinn und Zweck diese Übung, dass die Frau einen Orgasmus bekommt. Die Klitoris hat eine erstaunlich komplizierte Struktur, die in der Funktion der Prostatadrüse des Mannes ähnlich ist, aber sie ist überraschenderweise bis zu viermal empfindlicher. Sie enthält 6.000 - 8.000 sensorische Nervenenden, mehr als jede andere Struktur des menschlichen Körpers. Diese überempfindliche Stelle dient nur einen Zweck: dem der sexuellen Lust. Nichts übersteigt seine Fähigkeit, Empfindungen der sinnlichen Berührung zu empfangen und zu übertragen. Darum wird die Klitoris auch als Kronjuwel bezeichnet. Die Empfängerin wird zweifellos sehr erregt werden, aber versuche sie zu ermutigen sich einfach zu entspannen und zu atmen. Im Zweifelsfall unterbricht man die Massage der Klitoris für einen kurzen Moment, so das die Geliebte wieder etwas entspannt. Man kann sich stattdessen wieder den Schamlippen zuwenden. Führe den Mittelfinger deiner rechten Hand langsam und mit viel Sorgfalt in die Yoni (es gibt einen Grund die rechte, und nicht die linke Hand zu benutzen. Es hat mit der Polarität im Tantra zu tun = die rechte Hand ist die gebende; links, die nehmende.). Erforsche und massiere sehr sanft die Innenseite der Yoni/Vagina mit dem Finger. Nimm dir Zeit, sei behutsam, und fühle oben, unten und die Seiten. Verändere die Tiefe, Geschwindigkeit und Druck. Erinnere dich, dies ist eine Massage und du verwöhnst und entspannst die Yoni. Mit der Handfläche nach oben und dem Mittelfinger in der Yoni, bewege den Mittelfinger in einer "Komm her"-Geste oder krümme ihn zur Handfläche. Du wirst eine schwammartige Fläche im Gewebe direkt hinter dem Schambein ertasten. Dies ist der G-Punkt oder der heilige Bereich deiner Göttin. Deine Partnerin mag das Gefühl haben, urinieren zu müssen, oder es kann schmerzhaft oder lustvoll sein. Sollte Deine Partnerin das Gefühl haben, zu urinieren, so merkt man dies als Geber recht deutlich. Im Allgemeinen verkrampft sich die Geliebte dann. Erinnere sie daran, dass sie eben auf der Toilette war und das es keinen Grund gibt, zu verspannen. Achte während dieser Phase auf den Gesichtsausdruck und die Atmung Deiner Partnerin. Verändere wieder Druck, Geschwindigkeit und Art der Bewegung. Du kannst deinen Mittelfinger von Seite zu Seite, vor und zurück oder in Kreisen bewegen. Du kannst auch den Ringfinger einführen. Kläre das zuerst mit deiner Partnerin, bevor du zwei Finger in sie einführst. Die meisten Frauen sollten keine Probleme damit haben und sich an der erhöhten Stimulation zweier Finger erfreuen. Du kannst auch den Daumen der rechten Hand dazu benutzen die Klitoris zu stimulieren. Ein Versuch ist es, den kleinen Finger der rechten Hand in den Anus einzuführen. Frage sie aber zuvor, ob sie es mag, und führe den kleinen Finger nachdem er ihm Anus war nicht[!] in ihre Yoni/Vagina ein. Benutze Gleitgel und sei sehr behutsam. Im Tantra wird gesagt, wenn Du deinen kleiner Finger in ihrem Anus, den Ring- und Mittelfinger in ihrer Yoni/Vagina einführst, und deinen Daumen auf ihrer Klitoris ist, daß "Du eines der größten Mysterien des Universums in deiner Hand hälst." Was macht deine linke Hand während dessen? Du kannst sie benutzen um die Brüste zu massieren, den Bauch, oder die Klitoris. Wenn du die Klitoris massierst, ist es normalerweise am Besten, wenn du deinen Daumen auf und ab bewegst, während der Rest der Hand auf dem Venushügel liegt oder ihn massiert. Die doppelte Stimulation der rechten und linken Hand liefert deiner Göttin doppeltes Vergnügen. Der Geliebte sollte während der Massage nicht an seinen eigenen Genitalien spielen. Das lenkt zu sehr von der Massage ab. Die Massage ist ausschließlich für die Partnerin bestimmt. Massiere weiter, probiere dabei unterschiedliche Geschwindigkeiten, Drücke und Bewegungen aus. Atme weiter und schaut euch in die Augen. Sie kann heftige Gefühlsausbrüche haben und weinen. Achte dabei darauf, dass Sie trotzdem ruhig weiter atmet und sei behutsam. Wenn sie einen Orgasmus hat, sorge dafür, dass sie weiter atmet und massiere sie weiter, wenn sie es wünscht. Weitere Orgasmen können auftreten, jeder mit zunehmender Intensität. Im Tantra heißt dies "die Welle reiten". Viele Frauen können mit der Yoni-Massage und einem geduldigen Partner lernen multiorgasmisch zu werden. Massiere weiter bis sie dir sagt aufzuhören. Entferne deine Hände sehr langsam, behutsam und mit Achtung. Erlaube ihr zu liegen und sich zu entspannen. Nimm sie in den Arm und kuschel mit ihr. Sie wird es bestimmt geniessen und dir ihre Zufriedenheit und Dankbarkeit zeigen. Namaste, Jeffery - Übersetzung: 2002 Bernd Wilke - Überarbeitet: Christa Keil-Jahns

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