Harro

Schlingenelektroden selbermachen?

26 Beiträge in diesem Thema

Hm hat schon mal jemand versucht Elektorden selber herzustellen.

Irgendwo hab ich mal gelesen aus Münzen wäre gut oder wie sieht es den mit den dicken Metallflechtbändern die es für die Autobatterien gibt aus?

Oder ganz einfach ein Elektrokabel welches stellenweise abisoliert ist?

Was ist besser grosse Kontakfläche oder kleine?

Kann das in Verbindung mit TENS Geräten Gefährlich werden?

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Je größer die Kontaktfläche desto Verträglicher!!!

Ich habe keine Erfahrung im EStim-Bereich, kann dir also keine eindeutie Antwort geben, aber ich würde von Eigenproduktionen der Marke "aus'm Baumark für 1,50 Euro" definitiv abraten :!:

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hallo

rein theoretisch kann man natürlich elektoden e. c. selbst bauen. aber es bleibt ein nicht unbedeutendes restrisiko für gesundheitsschäden.

um sich vor folgeschäden zu bewahren sollte man schon einige kenntnisse in elektrik, elektronik und materialkunde haben.

materialkunde deshalb weil die elektroden in direktem kontakt mit der haut und damit den zellen stehen. bei elektrischen strömen können z.b. materialpartikel - ionen von schwermetallen auf die haut übertragen werden und diese schädigen.

nimm es mir nich übel aber wenn du nicht mal weisst wie sich eine große kontaktfläche oder eine kleine am körper verhält solltest du tunlichst von solchen sachen ablassen.

obendrein sollte es dies auch nicht wert sein, denn einfache klebeelektroden oder das schlingenset sind doch noch einigermaßen erschwinglich ;-)

grüsse mskaktus

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Auch ich habe alles Mögliche ausprobiert: Drähte, Ringe, Schlaufen aus mehreren Materialien und verschiedenen Stärken. Irgendwie saß alles nicht sio richtig und zwackte mehr, als es Spass gemacht hat. Also ich bin bei meinem geliebten Schlaufenset geblieben. 8)

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Ich geb Euch mal nen Tip, es gibt so blaue Bänder für Computerbastler zum Bleistift die sind dazu da, dass man sich erdet und keine elektrostatische Aufladung hat die Teile beschädigen könnten.

Die haben zwar in der Schnur dadran nen Widerstand eingebaut, aber wenn Ihr das Kabel ersetzt habt Ihr ein tolles Spielzeug, denn diese Gummibänder sind meiner Ansicht nach einfach genial.

Leider hab ich keinen Link zu den Bändern.

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sehr gut funktioniert kohlefasergewebe und das gibts bei conrad-elektronic oder im modelbauladen. damit lassen sich auch schöne manschetten basteln, die man komplett um den penis legen kann.

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Welche Erfahrung habt Ihr mit den Antistatic-Bändern gemacht. Sind ja auf Grund des Gewebes recht praktisch, weil sie elastisch sind. Jedoch pieken die bei mir im Betrieb am Schniedel, trotz der breiten Auflagefäche. Vielleicht besteht das Gewebe aus zu dünnen einzelnen hervorstehenden Litzen, so das die Gesamtauflage wiederum zu gering ist. Welche Erfahrungen habt Ihr? :(

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Mein Tip zur Anwendung: wenn man die Antistatic-Bänder in eine Salzwasserlösung tunkt, dann leiten sie besser und dürften eigentlich nicht mehr pieken. Zwischendurch, falls es zu trocken wird, kann man immer wieder mal ein paar Tropfen Salzwasser dazugeben.

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Was haltet ihr von den Werkstoffen Aluminium, Messing, Niro A2,

wenn die jemand kennt?

Mir stehen diese Materialien in sehr großer Auswahl sehr kostengünstig zu Verfügung ( Flachmaterial , Rundmaterial, Drähte, Bleche)

und auch die Werkzeuge zum bearbeiten sind kein Problem ( Drehbank, Fräse, Bohrmaschine, Flex, u.s.w.)

Ich denke mir das es kein Problem wäre einen E-Dildo sogar 2-polig zu drehen wenn man einen Isoliering aus PVC oder Teflon dazwischenbaut.

was haltet ihr davon?

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Aluminium und Strom (in Verbindung mit Wasser) ist garnicht gut, da laufen zu leicht elektrochemische Reaktionen ab. Messing würde ich auch eher als zu unedel einschätzen, da kann ich aber nicht viel zu sagen. Niro A2 sagt mir nichts, wenn das aber ein Edelstahl mit medizinischen Qualitäten ist spricht vermutlich nichts dagegen.

Ich denke das es vor allem darauf ankommt wie edel ein Metall ist. Um so edeler um so weniger besteht die Möglichkeit das bei den auftretenden Strömen eine elektrochemische Reaktion stattfindet die den Organismus durch z.B. Ionen schädigen könnte.

Aber mal generell: Ein schön gedrehter und geschlichteter Dildo bzw. Analdildo klingt schon ansprechend, zumal die Käuflichen sehr teuer sind... Müsste halt nur ein einwandfreies Material sein.

Gruß

Fallout

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@ fallout

Niro A2 ist ein Edelstahl der bei uns in der Lebensmittelindustrie eingesetzt wird für alle Producktberührten Oberflächen, oder dort wo Rost verhindert werden muss. Die genaue Bezeichnung des Materials versuche ich so schnell als möglich herauszufinden. Ich bin mir nicht ganz sicher aber ich glaube das es sich um einen Stahl mit Chrom/Nickel Legierung handelt. Niro A4 ist das nächstbesere Material und ist sogar Säurebeständig.

Was hältst du von PVC- oder Teflon-Kunstoffen für Isolierungen zwichen den Polen?

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Wollte euch nochmal kurz an den Typ erinnern der sich was selbst gebaut hatte und nen paar tage später nackt aufm bett gefunden wurde wie er dran angeschlossen war ;)

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Conny: Guter Einwand

Ich kann und will keine Einschätzungen zum Stahl machen, bin kein Chemiker und auch kein Arzt.

Bei der Isolierung ist wieder das Allgemeinproblem Weichmacher anzutreffen.

Alles in Allem halte ich es für einfacher, sicherer und richtiger etwas mehr Geld auszugeben und sich im Zweifelsfalle den Traumdildo in einer entsprechenden Werkstatt (die die anderen auch herstellt) in Auftrag gibt.

Gesundheit ist kein Gut mit dem man spielen sollte.

Gruß

Fallout

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Solange man als Stromquelle bei dem unveränderten (!) Tens-Gerät bleibt sollte die Gefahr sich selbst zu grillen meiner Meinung nach relativ gering sein... A2 und A4 sind überholte Namen für Rostfreie Stähle, die sich in der "Allgemein- und Werkstattsprache" :D genauso hartnäckig halten wie Inbus für Innensechskant, Widiabohrer (WIe DIAmant) für Hartmetall bestückte Steinbohrer und Plexiglas für Acrylglas es sind also nur die Produktnamen der bekanntesten (oder ersten) Hersteller. Ich würde mir zweimal überlegen einen Wald- und Wiesenedelstahl zu verwenden, wenn dann schon Medizinisch zugelassene Werkstoffe, also z.B. Nickelfrei (Allergiegefahr!) wie medizinischen Edelstahl oder Titan. Von Alu würde ich in dem Zusammenhang die Finger lassen, weil es wie schon von fallout erwähnt relativ heftig mit allem möglichen reagiert. Bei der Isolierung würde ich instinktiv eher zum Teflon greifen, ich weiß nicht ob es dabei Qualitätsunterschiede gibt, es sollte aber schon WENIGSTENS Lebensmitteltauglich sein. Kohlefaser kann ein fieses Jucken verursachen wenn einzele Fasern brechen und sich in die Haut bohren, vergleichbar mit Glaswolle, abhängig von der Stärke der Fasern.

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Aeh, Conny: Dem ist nicht so. Alu ist sogar ein recht guter Leiter!!

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Danke für die Hinweise, ich würde mich niemals mit Tensgeräten spielen die irgendwie modifiziert sind.

Ihr habt sicherlich recht mit euren Einwänden, ich werde mich mal nach Medizinisch zugelassenen Materialien umsehen.

Ausserdem wenn man rechnet dass man jede Menge Arbeitszeit braucht um so ein Ding herzustellen dann ist kaufen wahrscheinlich wirklich billiger.

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Danke für die Hinweise, ich würde mich niemals mit Tensgeräten spielen die irgendwie modifiziert sind.
Jo, ich auch nicht!!! : top : Mit Stom ist nicht zu spaßen. Es können slbst mit einem normalen TENS Spannungsspitzen bis zu 200V aufreten.

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