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Bärentatze

Ich bräuchte mal 'ne Speicher-Beratung...

13 Beiträge in diesem Thema

Hallo! Irgendwie schreiben hier mehr vertrauenswürdig klingende IT-Leute als in so manchem Computerforum... :lol: Aus diesem Grund möchte ich mal ein kleines Problem von mir erörtern und hoffe auf hilfreiche Tipps: Vor einiger Zeit ist ein uraltes Mainboard von mir samt Prozessor abgebrannt. Daraufhin habe ich mich beraten lassen und mir ein System zum Spielen und Arbeiten zusammengestellt (40% Spielen, 60% Arbeiten. Für das Thema hier sind aber nur 2 Sachen wichtig: Mainboard ist ein ASUS A7N8X-X und Speicher ist 1GB Twinmos Dualchannel RAM (2x512MB). Das Problem war schon, überhaupt einen Speicher zu finden, mit dem das Mainboard gebootet hat. :eek: Wie auch immer, es rennt super. Aber: Ich habe nach 3 Monaten festgestellt, daß ein GB viel zu wenig für meine Arbeit ist. Ich bräuchte wohl 2 oder besser 3. Das Mainboard verträgt laut Hersteller auch soviel, nur geben die auf ihrer HP als kompatible Speichermodule nur 128 und 512er-Riegel an. Kann ja, nicht sein, daß man da maximal 1,5GB reintun kann, oder? Kennt sich jemand aus und kann mir sagen: Welche Speicher passt da rein, damit ich auf 2-3GB komme? Oder wo kann ich fragen und bin damit nicht im falschen Forum? Danke schonmal! Tatze

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Moin!

Also ich denke, da bist Du am besten in einem Forum zum Board aufgehoben, da das ja schon recht spezifisch ist. Gerade bei den Speicher-Fragen hab ich von Verkäufern schon die abstrusesten Argumentationen zu hören bekommen, am Ende lief es dann nahezu immer auf ein "müsste, sollte, könnte, aber wenn es nicht geht, können wir keine Garantie übernehmen" - soviel zum Thema Kunde ..

Ich würde also einfach mal in Google nach nem Forum zu genau Deinem Board schauen und dort mit den Leuten sprechen, die selber auf Erfahrungen zurückgreifen können, alles andere (Mutmaßungen, allgemeine Überlegungen etc) helfen Dir wohl nicht wirklich weiter.

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wieso man dir ein asus zum gamen anbietet ist mir nicht ganz klar. asus ist bekannt dafür, hitzeprobleme zu bekommen - aber bitte ... die neueren boards von denen kenn ich nicht wirklich.

naja, eines steht auf jeden fall mal fest:

nachdem das ding immer 2 slots gleichzeitig nutzt, MUSST du, um auf der sicheren seite zu sein, auch immer 2 riegel aus der gleichen produktion kaufen. kingston und infenion (das is nochmal getesteter siemens-speicher) bieten solche dual-packete an, und sind auch sehr gut. wer sonst noch ... keine ahnung, weil die beiden hersteller meine favoriten sind.

was du auch noch mußt *g*: spar dir im bios einstellungen die "aggresive" oder ähnlich lauten. bleib auf "standard" oder "optimal". das sind, man glaubt es kaum, die schnelleren einstellungen ... und vor allem die stabileren.

scheinbar hast du einen nvidia-chipsatz auf deinem board ?!?

d.h. das eigendlich ein "alter" nvidia2 schon 1 gb pro steckplatz kann, und meines wissens nach auch 4 oder 8 gb verwalten kann. 4 auf jeden fall, die 8 gb leg mir bitte nicht als fußfalle aus *g*.

also wärs mal interessant, einfach zu probieren, was geht, und was nicht.

ist dein hardwaredealer bemüht, gibt er dir sicher gerne mal 2 riegel zum testen, weil 512 mb maximum kann ich mir ned wirklich vorstellen heutzutage ...

was ich mir aber auch ned vorstellen kann ist, das du mit 1gb nicht auskommen kannst. damit mach ich in corel din-a3 präsentationen für einen befreundeten künstler.

solltest mal eher schauen wies deiner auslagerungsdatei geht ...

dazu ein einfacher trick, der windoof um einiges beschleunigen kann (weil windoof ja IMMER auslagert, auch wennst 4 gb speicher hast):

lege dir eine eigene partition an - ca mit der 2- oder besser 3-fachen größe deines rams.

formatiere die dann mit den größten zuordnungseinheiten, die du finden kannst. beschleunigt das ganze echt enorm. diese partition gibst du dann mit fester minimal und maximalgröße (die beide gleich groß sind, und knapp unter dme maximum der partition liegen) für deine auslagerungsdatei an. und dann staune - abgeguckt von der linux swap-partition *g*.

das hat 3 folgen:

o) durch die großen cluster (zuoprdnungseinheiten) kommt windoof niemals dazu, die partition zu defragmentieren (wäre für eine system oder datenplatte halt irrsinn, weils viel platz verlierst)

o) durch die feste min. und max- größe der auslagerungsdatei legt windoof nicht wie üblich immer eine neue auslagerungsdatei an, wenn sich die größe ändert == das ding wird um ecken schneller, wenns was da rein schreibt (und das tuts permanent).

o) durch die eigene partition für die auslagerungsdatei kann das system wesentlich schneller drauf zugreifen, was nochmal gschw. bringt.

nenne die partition einfach z.b. s: (wie "swap"), und wenn du tweak-ui hast, kannst die s-partition dann im system verstecken. somit nerft dich das zusätzliche laufwerk nicht immer *g*.

ich setzte leistungsrechner seit jahren nicht mehr anders auf, und hab nur erfolge damit.

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Läßt Du dann Windows die Auslagerungsdatei selber verwalten oder legst Du die auf die max Part.-Größe fest?

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wie geschrieben ...

ich hab, nehmen ma mal an, eine 3 gb + "a bisschen was" auslagerungspartition, weil ich 1 gb speicher hab im rechner.

dann lege ich fest, das die auslagerungsdatei als anfangsgröße und als endgröße je 3 gb haben soll FESTE WERTE !!!! zumindest solltest du ein paar mb auf der partition leer lassen, weil windoof sonst seine ganzen verwaltungsdaten nicht drauf schreiben kann.

ideal wäre also:

ram-speicher: 1 gb (je mehr speicher, je weniger sinn hats, auf die 3-fache größe zu gehen. irgendwann mal reicht die 2-fache)

swap-partition: 3,5 gb

auslagerungsdatei-min: 3 gb

auslagerungsdatei-max: 3 gb

aja - ich lege mir auf der systempartition auch noch eine auslagerungsdatei an mit 10 bis 10 mb (halt so klein wie möglich, aber auch fest).

sonst schreit eventuell windoof beim starten, das ihm die auslagerungsdatei fehlt, weils meine swap-partition noch nicht eingebunden hat).

nur, falls das wen nervt *g* ... nehmen tut er dann eh die große, weil er immer erst die größte nimmt.

und wie gesagt: das ganze lebt nicht unwesentlich von der clustergröße - die so groß wie möglich beim formatieren - je größer je besser *g*.

also quasi umgekehrt zu einer "daten-partition".

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übrigens hot *g*

windoof was selber verwalten lassen?

bin ich irre?

allein schon aus dem grund, das windoof sowieso nix richtig macht alleine, geb ich "meine" größen an.

aja, hier --> http://Anton.at/ibf/index.php?showtopic=3...slagerungsdatei noch eine diskussion darüber in meinem forum.

da kann man sich nen ganzen "todesverlauf" eines rechners ansehen *g*

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Hui, danke für die Tips!

Aber mal der Reihe nach:

) Auslagerungsdatei ist auf C: und hat fix 1.5GB. Ich defragmentiere das Laufwerk auch regelmässig. Hab's mal auf 3GB hochgesetzt

) Grafikprogramme und dergleichen brauchen zwar viel Speicher, der ist aber mehr "statisch" und wird nicht oft komplett und superschnell abgerufen.

) Mein Problem ist: Ich mache hobbymässig Musik. Und da werden stellenweise buchstäblich 1-1,5GB an Samples gebraucht. Die können nicht von der Festplatte geladen werden, weil das dauert zu lange (bzw. die Programmierer haben bei der Software geschlampt). Stottern bzw. 10-15 Sekunden langer Stillstand (während die HD sich zu Tode arbeitet) sind die Folge.

Deswegen also so abnormal viel RAM. In Professionellen Musiksystem gibt es ganze Rechencluster, wo jeder PC gute 3-4GB RAM hat und das reicht oft gerade mal aus. Da bin ich ja immer noch seeehr sparsam mit meinen gewünschten 2. :-D

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naja, darum auch die eigene partition beim auslagern - dann stotterts nicht mehr so sehr, weil windoof nicht mehr dafür sorgt, as die schreib-lese-köpfe der hdd sich verknoten *g*.

ideal wär natürlich ne ganz eigene platte für ne swap (am besten serial ata), aber wer kann/will sich das leisten? vor allem eine z.b. 60 gb hdd, von der man nur 3 gb verwendet, is pervers *g*.

was dein spezielles problem angeht ... du sagst es: die haben sicher in der software gepfuscht, und haben somit warscheinlich probleme, die datenmengen korrekt einzubinden.

meine annahme (obs stimmt, weiß ich ned): wenn das prog schon nix auf der platte verwalten kann, kanns is warscheinlich auch nicht im speicher korrekt.

dir wird also nix anderes übrig bleiben, als zu probieren.

erstens mal mit der auslagerungsdatei, und in folge warscheinlich mit dem ram.

was ich aber auf jeden fall machen würde, wäre bei dem sw-hersteller deiner musiksoftware nach einem forum zu suchen.

ich trau mich jetzt schon wetten, dast nicht nur du diese probleme hast *g*.

und mit glück hat einer ne lösung ...

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aja - weils mir grade einfallt *g*

guckst du hier --> http://Anton.at/ibf/index.php?showforum=104

im speziellen auf seite 2 "Auslagern von Kernel-Mode-Progammteilen verhindern"

das kann auch helfen, nachdemst eh genug ram hast ... geht für 2k und xp (warcheinlich sogar nt und 98)

nachtrag: "Löschen von alten .dll aus dem Speicher" auch auf seite 2.

das hilft dir, deinen speicher so frei wie möglich zu halten ...

und auf den anderens eiten ein paar spezialitäten für dich, was musik angeht - aber schaus selber durch

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Den Tip mit der eigenen Partition könnte man auch noch weiterführen, und ne eigene Platte (4 GB) dafür nutzen.

Hat den Vorteil das der Plattenkopf eben nur noch für die Swap arbeiten würde. Also nochmals ein Plus in der Zugriffszeit.

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hab i eh shco gschrieben ... nur hast halt ein problem:

ne 4gb-platte is

1. schwer aufzutreiben heut zu tage

2. sicher ned grad ultraschnell.

und grad bei einer swap-platte sollte man das schnellste überhaupt haben, was möglich ist.

träum:

4 * 1 gb im raidverbund, und natürlich rennen die platten extra flott und auf einem ganz eigenen ide-kontroller *g*

könnte danns chon fast an ram ran kommen.

wobei halt windoof in der richtung swap sicher auch nicht optimiert ist, denk ich mal, also da wiederum systemtechnische grenzen das problem werden.

traum ende

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weil wir gerade so nett am plaudern sind:

Meiner Meinung nach ist gerade im Bereich der "Performance"-Steigerung ziemlich viel subjektiv, sowohl was das System, als auch die Bewertung betrifft. Gibt es denn einen Weg, ganz objektiv festzustellen, was zb eine Erweiterung des RAMs, ein Prozessor-Upgrade etc gebracht hat?

Ich denke da in Richtung Benchmarks, aber eher in dem "Gesamt"Kontext, also zb Standarttasks, normales Arbeiten am PC etc, damit man hier mal sieht, ob und wie sich Investitionen gelohnt haben (500 für 0,4sek schneller im Office laden oder ähnliches :? )... hat sich da schon jemand mit befasst?

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naja, gibt schon prüftools die die performance z.b. anhand officeprodukten testen. hab nur keines hier *g* ...

als gut für speicher empfinde ich div. stress-test-tools.

sagen zwar auch ned wirklich was über die performance aus, aber zumindest weiß ich, wie viel von dem riegel schon abgeraucht ist *g* und warum mein speicher wegen des dann fälligen ausbesserns langsamer ist.

was die ganzen benchmarks für games angeht, seh ich allerdings auch keine chancen, da intelligentes raus zu kriegen.

reine fps oder gar punktbezogene tests kannst vergessen.

ich kann mir oft is lachen nicht verkneifen, wenns voller stolz behaupten, das ut2k3 bei ihnen auf 120 frames bei 1600*1200 rennt - das sagt ja nix aus. mehr als 25 frames kann mein auge eh nicht unterscheiden, wenn ich dann noch ein paar frames als sicherheit geb, falls mal nen leistungseinbruch gibt, dann lach ich nur mehr über solche tests.

und nur als dummes bspl.

mein compi is sowohl hw-mäßig als auch systemmäßig recht gut abgestimmt.

leider findet windoof von zeit zu zeit z.b. die ganzen verzeichnisstrukturen nicht richtig - das wars mit einem schnellen rechner ... schon stehts system für a paar sekunden, und das öffnen eines proggys dauert auf einmal doppelt so lang oder noch länger.

sowas nervt mich viel mehr als ein system, das vielleicht nicht gar so flott ist, dafür aber permanent 100% seiner leistung bringt.

unter windoof halt nicht wirklich möglich ...

und was mich am meisten annervt ist, das diese probleme meistens von div. securitypatches von m$ erst gemacht werden.

ich habs ausprobiert ... nacktes winxp mit sp1 ist IMMER um längen schneller, als mit weiteren patches (meistens die, die sich um internetsecurity und activex kümmern sollen).

ich hab auf jeden fall für mich mal festgestellt, das die meisten einbußen am system unter windoof an der festplatte und deren verwaltung hängen.

irgendwie scheint mir das system von m$ nicht wirklich optimiert.

wie gesagt, er findet ja oft seine eigenen dateien nicht - und da die, die er anlegt damit er anderes schneller findet ... ist ja pervers, oder?

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