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machtin

Meine Erfahrungen.....

6 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

nu will ich auch mal meine Erfahrungen schildern.

Alles fing damit an, dass ich mit dieses Orion-E-Sex Gerät aus reiner Neugier gekauft hatte.

Naja so richtig überzeugt hat mich das Ding am Anfang nicht.

Die besten Ergebnisse (und das war nur sehr geil, von handfrei abspritzen war ich weit weg)

erziehlte ich durch relativ starke Impulse bei denen ich von Hand immer Frequenz rauf

und runter gedreht habe.

Was bei den fummeligen Knöpfen am Gerät doch eher abturnt.....

Naja lange Rede ohne Sinn: Toll wars nicht ....

Aber die Neugier war geweckt....

Naja Gerät aufgeschraubt und mit ein wenig Sachverstand direkt gesehen, dass das Teil

nichts weiter enthält als nen variablen Rechteckgenerator (also nur Strom an oder auf)

und einen kleinen Transformator (so ca. 1:10) und ein paar Widerstände um die Intensität

zu regeln.

Dann kam der erste Selbstbau.

Was ich verwendet habe ist eher simpel aber sehr efektiv....

Habe mir zuerst einen PC-Boxenset mit ca. echten 12 Watt Leistung gekauft.

An den PC angeschlossen.

Statt des linken Lautsprechers (der Verstärker und der Rest waren im rechten Lautsprecher)

habe ich einen 1:10 Übertrager (also einen Transformator für den Audio-Bereich, gibts bei Conrad

oder Reichelt-Elektronic für unter 5 Euro) angeschlossen und damit die Ausgangsspannung von

ca. 12 Volt auf 120 Volt hochtransformiert.

Daraus resultiert:

12 Watt Verstärker mit 12 Volt Ausgangsspannung entspricht ca. 1 A Stromstärke.

Auf 120 Volt transformiert (Faktor 10) gibt einen Strom von 1/10, also ca. 100 mA.

Das sind so ca. die Daten der teuren E-Stim Geräte....

An die 120 Volt Seite die Elektroden angeschlossen.

Den PC Geräusche machen lassen ud ganz langsam die Lautstärke hochdrehen.

Naja und siehe da.....

Wow es funktioniert...

Wenn man(n) dann noch etwas mit nem Audio-Editor spielt und sich verschiedene Frequenzen

zusammen mischt kommen das ungeahnte Reize raus....

Naja und damit der noch intakte Lautsprecher nicht so "rumbrüllt" einfach den Balance-Regler

der Soundkarte auf ganz links schieben.....

Alles in allem habe ich also für den Verstärker ca. 20 Euro ausgegeben, plus 3,80 für den

Trafo.

Da kann man eigendlich jeden Trafo für nehmen, aber je Größer der Trafo ist, desto mehr

dämft er alle Frequenzen ausser 50 Hz, alles um ca. 50 Hz ist dann auch eher schmerzhaft,

weil da zuviel Leistung rauskommt.....

Jetzt noch kurz zum Thema Elektroden:

Bei den Elektroden kommt es sehr auf die Größe an.

Kleine Elektroden verursachen eher "stechende" Reize, grosse eher klopfen oder so.. ist schwer

zu beschreiben....

Für die ersten Versuche reicht meiner Meinung nach:

Alufolie.....

Als 1. Elektrode verwende ich heute immer noch gerne ein großes Stück Alufolie, auf

das ich mich mit dem blanken Hintern draufsetze (durch die große Fläche führt das zu einer

guten Leitung, aber nicht zu wie ich finde eher störenden Zuckungen im Hintern)

Als 2. Elektrode einfach die ganze Eichel (mit zurückgezogener Vorhaut) in Alufolie wickeln,

über der Eichel zusammendrehen und Kabel anschließen.

Als Anschlußkabel eignen sich hervorragend Kabel mit je einer Krokodilklemme.

(Auch die gibt es billig im Elektronikladen.....)

Also nochmal zusammengefasst:

Boxenset mit ca. 12 Watt Leistung,

statt eines Lautsprechers einen Transformator( 1:10, muss unbedingt galvanisch getrennt sein)

an der "1er"-Seite anschliessen.

Elektroden an der anderen Seite ("10er Seite") anschliessen.. fertig.

Je nach Lautstärke und vom PC erzeugten Ton von sanftem Kribbeln bis sehr schmerzhafte

Reizung....(also vorsichtig die Lautstärke erhöhen)

Musik eignet sich nicht, gut geht eine auf und abschwellender Ton zwischen 30 und 200 Hz.

Viel Spass beim probieren......

Ach so noch etwas für die ängstlichen:

Aus dem Verstärker kommen ca. 12 Watt Leistung, der Transformator ändert an den 12 Watt

fast nix (hat eher Verluste).

Es besteht also kein Risiko sich die Nudel zu rösten... ihr konnt ja mal probieren wie

lange es dauert bis in der Mikrowelle ein Würstchen bei 100 Watt warm wird, und das

ist fast 10mal soviel Leitung.....

Gruss Martin

P.S. wenn ihr Fragen habt, fragt ruhig.....

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Hallo machtin,

klingt ja gut, Dein Selbstbau, aber in den Nachschlagewerken wird immer vor Netzbetrieb gewarnt.

Anbei einige Auszüge aus dem Sammelwerk von "Datenschlag"

##### Beginn Zitat Datenschlag

Grundlegende Sicherheitshinweise

* Nur mit handelsüblichen Geräten spielen.

* Selbstbau von Geräten nur dann, wenn Du Fachmann (-frau) bist.

Hinweise zum sicheren Aufbau von Geräten, gebe ich weiter, wenn Bedarf besteht.

* Nie mit herzkranken Partnern spielen.

* Keinen Stromweg über beide Arme gleichzeitig.

* Strom nur unterhalb der Gürtellinie anwenden. (Ausnahmen: siehe Kapitel Brustbereich ! )

* Auf stabile Stellungen, bzw. Lagen achten, da durch Muskelzuckungen Stürze oder ähnliches ausgelöst werden können.

* Nicht auf Stühlen, Tischen oder ähnlichem aus Metall spielen.

* Keine Elektrogeräte, wie Lampen, etc. in Griffnähe aufstellen.

* Auf herumliegende Kabel achten, Stolpergefahr.

* Nicht zu feste Fesseln verwenden.

Elektrische Sicherheit

* Nur mit batteriebetriebenen Geräten spielen!

* Wenn Netzbetrieb dann ausschliesslich über FI-Schutzschalter und TRENN-Transformator, (VDE /DIN für el. medizinische Geräte beachten, haben Gesetzescharakter)

* Auf keinen Fall Batterien durch billige Steckernetzteile ersetzen !

* Die auf diversen USA-Internetseiten beschriebene "Audio-Verstärker-Anwendung" ist in Europa absolut lebensgefährlich, da hier die Verstärker nicht mit 110 Volt, sondern mit 235 Volt betrieben werden!

* Keine Versuche mit Spielzeugtrafos oder ähnlichem am lebenden Objekt!

* Schocker (Selbstverteidigung) sind als Spielzeuge nicht geeignet. Schockgefahr bis hin zur Atemlähmung.

* Weidezaungeräte, Regenwurm-Fang-Geräte und ähnliches Spielzeug ist ebenfalls tabu.

* Selbstbau von Geräten nur dann, wenn ausreichende Kenntnisse in der E-Technik vorhanden sind.

##### Ende Zitat Datenschlag

Viel Spass noch

Dieter

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Hallo

da ich schon mehrfach gefragt worden bin:

Hier die Artikelnummer für einen Übertrager bei Conrad:

516260-13

Der ist bis 2000V Spannung geprüft und erfüllt die Anforderung meines "Vorschreibers" in Bezug auf "nur galvanisch getrennte Gerät mit Netzanschluß benutzen".

Zu den PC-Boxen:

Bin gefragt worden wie ich die 12 Watt meine, es gäbe so viele Boxen mit 200-500W.

Naja diese 200-500W sind die maximale Leistung, die bei PC-Boxen nur frei wird wenn die Lautsprecher gerade durchbrennen.....und das wahrscheinlich auch nuur für eine Millisekunde....

Ich meinte Sinusleistung......

A4-Tech ASW-10 Subwoofer-System (bei Atelco) für 20 Euro...

hat zwar nur 5 Watt an den Sateliten, aber wenn die nicht reichen sollten muss man halt die Kabel vom Lautsprecher am Subwoofer nehmen...

(Da kommen eh die interessanten Frequenze raus...(20-200 Hz)

Also einfach Gehäuse auf, Kabel am Lautsprecher ab, Kabel mit Krokodilklemmen dran... alles wird gut...

Guss Martin

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Hallo Martin!

Hand aufs Herz:

Weißt Du, wie der Herzstromfaktor definiert ist?

Weißt Du, daß die maßgebliche Größe hier nicht die Leistung sondern die Stromdichte ist?

Weißt Du, wie groß die Kontaktfläche sein muß?

Weißt Du, welche Anforderungen an den Elektrodenwerkstoff zu stellen sind? Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, warum ein Elektrodildo aus chirurgischem Stahl gefertigt ist, und nicht etwa aus Turbinenstahl oder Baustahl, Messing, Kupfer oder Zink?

Sieh Dir einmal diesen Post an: http://www.lovetoytest.de/php/forum/viewto...topic.php?t=738 Wie kommen die braunen Streifen auf die Eichel?

Weißt Du, was das für Hautveränderungen sind? Es sind keine Verbrennungen, denn das merkt man. (Kannst Du mit Deinem Lötkolben nachprüfen :wink: )

Weißt Du, ob diese Hautveränderungen reversibel sind? Weißt Du, ob sie gutartig sind?

Weißt Du, in welchem Frequenzbereich der Sinusknoten arbeitet? Weißt Du, wie ein Audiosignal im Frequenzbereich aussieht?

Weißt Du wirklich genug?

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Hallo Martin!

Hand aufs Herz:  

Weißt Du, wie der Herzstromfaktor definiert ist?  

Weißt Du, daß die maßgebliche Größe hier nicht die Leistung sondern die Stromdichte ist?

Weißt Du, wie groß die Kontaktfläche sein muß?

Weißt Du, welche Anforderungen an den Elektrodenwerkstoff zu stellen sind? Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, warum ein Elektrodildo aus chirurgischem Stahl gefertigt ist, und nicht etwa aus Turbinenstahl oder Baustahl, Messing, Kupfer oder Zink?  

Sieh Dir einmal diesen Post an: http://www.lovetoytest.de/php/forum/viewto...topic.php?t=738 Wie kommen die braunen Streifen auf die Eichel?  

Weißt Du, was das für Hautveränderungen sind? Es sind keine Verbrennungen, denn das merkt man. (Kannst Du mit Deinem Lötkolben nachprüfen :wink: )

Weißt Du, ob diese Hautveränderungen reversibel sind? Weißt Du, ob sie gutartig sind?

Weißt Du, in welchem Frequenzbereich der Sinusknoten arbeitet? Weißt Du, wie ein Audiosignal im Frequenzbereich aussieht?  

Weißt Du wirklich genug?

Oh je.......

wenn ich dein Posting richtig lese bin ich wohl schon tot!

Spass beiseite:

Das man die Elektroden nicht so anlegen soll, das der Strom übers Herz fliesst hab ich mal vorausgesetzt... (Also nicht an den rechten Fuß und die linke Brustwarze anschliessen........oder so)

Die Stromdichte resultiert aus der Spannung (die ist bekannt) jund dem Widerstand und kann die max. mögliche Leistung des Verstärkers nicht überschreiten....

Die Kontaktfläche kriegst du sehr schnell durch ausprobieren raus...

(Zu klein tut eher weh.. stechender Schmerz) und dann hörst du ganz von alleine auf.. keine Bange.....

Elektrodenmaterial:

Na das man als Nickelalergieker keinen normalne Stahl nimmt ist wohl auch logisch....... Ich halte aber Alufolie (lebensmittelecht) für eher unbedenklich.....

Zum Thema Hautveränderungen:

Elektrische Verbrennungen sehen schon anders aus als mit dem Lötkolben..... aber wer den Verstärker voll aufdreht und anschaltet der wird die selben Probleme mit Hautveränderungen bekommen, als wenn er zu einer Hardcore-Domina geht die ihn mit siedendem Öl quält....

Iritation des Sinusknotens:

Alle Anwendungen unterhalb der Gürtellinie tangieren deinen Sinusknoten gar nicht ......

Gruss Martin

P.S. Natürlich gilt auch hier:

Vor dem Gebrauch der von mir beschriebenen Schaltung ist das Gehirn einzuschalten !

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Hallo Martin,

offen gestanden, so richtig so richtig überzeugt hat Du mich nicht.

Mit der Funktion des Gehirns bei sexueller Erregung ist es so eine Sache. Ein großer deutscher Philosoph (man nannte ihn Volksmund) hat einmal gesagt: Wenn der Lümmel steht, liegt der Verstand am Boden.

Die Stromdichte hängt nicht vom Widerstand, sondern vom Leitfähigkeitstensor ab (ohmsches Gesetz in differentieller Form), und der variiert mit den Gewebsschichten. Dein Vergleich mit der Wurst in der Mikrowelle haut also nicht hin. Auch kann man die Stromdichte nicht allein durch Limitieren der Leistung begrenzen. Stromdichte heißt bekanntlich Strom/Fläche (oder genauer aber immer noch ungenau: di/ds). Es kommt also auch auf die Geometrie und den Sitz der Elektroden an.

Der Herzstromfaktor für eine Durchströmung von Fuß zu Fuß beträgt zu Deiner Verblüffung immer noch 0,06. (Gesäß-Penis steht nicht in der Tabelle) Damit dürfte klar sein, daß die Beschränkung auf den Unterleib die Sache zwar sicherer aber noch lange nicht sicher macht. Wenn man genug Gas gibt, kann man sich auch über den Penis ins Jenseits befördern. Kannst Du mit Deinem Fachwissen sicher ausschließen, daß ein Bastler mit Deiner Konstruktion zu Schaden kommt?

Sicher hast Du es an Dir selbst ausprobiert. Dein Selbstversuch ist aber nicht aussagekräftig, denn die Wirkung des elektrischen Stroms auf den Körper ist individuell sehr verschieden. Beispielsweise variiert die Loslaßschwelle für eine Durchströmung von Hand zu Hand von 10 bis 30 mA. D.h. eine robuste Person verträgt in diesem Fall einen dreimal so hohen Strom, wie eine empfindliche.

Nehmen wir an, der höchste zulässige Strom deines Produktes variiert ebenfalls um 50% um den Mittelwert für p=99%. Bist Du in der Lage, auszurechnen, an wievielen Versuchspersonen Du Dein Produkt testen mußt, um zu einer belastbaren Aussage über dessen Sicherheit zu kommen?

Kannst Du mit Deinem chemisch-physiologischen Wissen sicher ausschließen, daß es bei dem von Dir gewählten Elektrodenmaterial im sauren (pH=5) und salzhaltigen Millieu der Haut, bzw. Schleimhaut nicht zu gesundheitsschädlichen elektrochemischen Reaktionen kommt? Man sollte sich nicht darauf verlassen, daß die Metall- bzw. Metalloxid-Ionen bei Wechselstrom nicht weit kommen, denn Zellmembranen sind häufig für bestimmte Ionen nur in einer Richtung durchlässig.

Daß solche Prozesse nicht auszuschließen sind, hat das in diesem Post zitierte Unfallopfer experimentell nachgewiesen, wenn auch unfreiwillig: http://www.lovetoytest.de/php/forum/viewto...topic.php?t=738 Bei den Hautveränderungen handelt es sich sicher nicht um Verbrennungen. Strommarken werden im Klinischen Wörterbuch als weiß bis grau mit zentraler Einsenkung beschrieben. Dagegen beschreibt das Unfallopfer seine Hautveränderungen als braun, "wie bei einer Tätowierung". Die Oberfläche der Haut ist also unversehrt geblieben.

Daß die Folie für Lebensmittel zugelassen ist, überzeugt auch nicht, denn Lebensmittel stehen normalerweise nicht unter Strom.

Du solltest im Internet mal unter dem Stichwort "autoerotische Unfälle" recherchieren. Du wirst feststellen, daß dort als Ursache auch Strom genannt wird.

Gruß, vojör

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