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Matze

Wie funktioniert Elektrosex ?

12 Beiträge in diesem Thema

Gelegentlich erreichen uns Anfragen, wie Elektrosex im eigentlichen Sinne funktioniert.

Ich bin eigentlich bei den TENS- Geräten der Auffassung, dass die Nervenzellen in der Lederhaut gereizt werden.

Vielleicht kann es uns jemand genau erklären, warum es zu Lustgefühlen im Intimbereich uznd sogar zum Orgasmus kommt...

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Ich versuche es mal für den Mann zu erklären (sinngemäß gilt das alles natürlich auch für Frauen). (Ohne Anspruch an Perfektion) Beim Onanieren werden Mechanokörperchen in der Haut gereizt, das sind spezielle Zellorganellen (Zellen) die auf mechanische Reize reagieren. In der Eichel gibt es besondere von diesen Zelltypen, die sehr empfindlich sind und in einer hohen Dichte vorkommen. Daher ist die Eichel auch sehr emfindlich. :D Diese geben ihre Signale über ableitende Nerven an den Nervus Dorsalis Penis, dieser verläuft nicht sehr tief auf der Schwanzoberseite in der Mitte; d.h. die ganze Eichel wird über diesen Nerv versorgt und der leitet alle Signale über das Rückenmark ins Gehirn. Dort werden die Signale verarbeitet und dan als Lustgefühl empfunden. Bei der Elektrostimulation am Schwanz werden nun nur die ableitenden Nerven in der Eichel künstlich gereizt, die Mechanokörperchen überhaupt nicht. Die Nerven werden also direkt stimuliert und melden das auch über den üblichen Signalweg weiter. Natürlich werden nicht alle elektrischen Signale als erotisch oder lustvoll empfunden. Die Kunst besteht nun die "richtigen" elektrischen Signal zur Stimulation zu verwenden, erst dann wird aus der Elektrostimulation gekonnte Elektromasturbation die auch Spaß macht. Allerdings aufpassen sonst wird das recht schmerzhaft und das ist dann garkein Spaß mehr ! Ich bin da immer recht vorsichtig und möchte nicht an die Decke springen. Ich möchte ja meinen Spaß haben und das ganz genießen. Man kann dabei natürlich die Eichel/Schwanz viel stärker reitzen als das durch "normales" Onanieren überhaupt möglich ist. Dadurch wird das auch sehr intensiv empfunden. Logischerweise treibt diese starke Stimulation bei richtiger Anwendung den Mann zwangsweise zum Abspritzen. Ottonormalanwender wird sich einfach langsam an sein eigenen Einstellungen rantasten müssen. Es gehört aber auch etwas Gewöhnung dazu, da man sich erst ganz entspannt damit befassen muß. Herausfinden auf welche Signale und Stimulationsstärke man sexuell stark reagiert. TENS sind für den kleinen Versuch ganz interessant, sehr viel besser sind Geräte zur speziellen Elektromasturbation. Leider recht teuer, aber die optimale Lösung für die besten Resultate. Damit können sicher alle Männer handfei zum Orgasmus kommen.

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Wenn die Reizung viel stärker ist als beim "normalen" Onanieren, und ich sehr viel mit Elektrostimulation mich befriedige, nehme ich dann an Empfindung ab. Also kann es sein das ich dann später viel länger brauche bis ich mit normalem Handbetrieb zum Orgasmus komme?

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irgendwie hört sich das für mich schmerzhaft an :) wie stark is denn bitte der strom? an die techniker: wieviel ampere und wieviel volt? Irgendwie stell ich mir das eklig vor, ich weiß nicht :) ausprobiern würd ichs schon mal gern, aber die vorstellung is irgendwie ... ich weiß nicht wie ichs sagen soll ... merkwürdig :P

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Also mir ist es egal wie viel da anliegt

Das gefühl ist unbeschreiblich und der Orgasmus ist der beste den ich je hatte!!!!! Versuch es!!!! kann ich nur sagen

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... also die meisten TENS Geräte bringen so ca. bis 75 mA (Ströme ab 500 mA sind erst unter Umständen tödlich und dann spielt eine Rolle ob es Wechselstrom ist oder Gleichstrom). Spannung liegt so bei 60 Volt was ich in Erinnerung habe.

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... also die meisten TENS Geräte bringen so ca. bis 75 mA (Ströme ab 500 mA sind erst unter Umständen tödlich und dann spielt eine Rolle ob es Wechselstrom ist oder Gleichstrom). Spannung liegt so bei 60 Volt was ich in Erinnerung habe.

hm, da versteh ich jetz was nicht ganz. Ich bin in einer Ausbildung zum Elektroinstallateur, in der Elektroinnung und in der Berufsschule hat man uns gelehrt: Ströme ab 10mA sind spürbar, 30mA bilden die Loslassgrenze und über 30mA auf bestimmte Zeit (x Sekunden) sind tödlich!! Gleiches gilt bei Gleichstrom wie für Wechselstrom. Da gibts nur unterschiede in der Spannung, wobei Gleichstrom die grenze bei 120V liegt und Wechselstrom bei 60V.

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@Sonic500: Das passt ja gut!!!!

Kannst Du Dir vielleicht mal die Wirkung eines Reizstromgerätes erklären lassen und uns das einmal mitteilen?

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Sonic500 hat recht. Ströme ab 30 mA können bereits tödlich sein, allerdings muß man hier differenzieren. Maßgeblich ist immer wo der Strom hindurchfließt. Deswegen wird bei estim immer darauf hingewiesen, daß man die Elektroden nicht so anbringt, daß der Stromfluß im Bereich des Herzens oder des Gehirns (falls vorhanden :lol: ) liegt. Jeder Mensch reagiert anders, und den allermeisten werden auch Ströme von 30 mA oder geringfügig mehr durch die Herzgegend nichts anhaben können. Nur weiß man in der Regel nicht wo der eigene Körper diese fließende Grenze zieht. Nun werden bei den estim-geräten Ströme bis zu 80 mA glaub ich erreicht. Das ist nur möglich, da der Strompfad im Körper meistens sehr kurz ist und nur durch Muskelgewebe geht. So gesehen kann man durchaus auch sehr viel höhere Ströme überleben. Wie hoch genau weiß ich auch nicht. Das Risiko liegt in erster Linie darin, daß man sich Brandmale holt, von den Schmerzen mal abgesehen. Was die dauerhafte Schädigung der Nerven betrifft kann ich nicht viel dazu sagen. Ich glaube sie regenerieren sich mit der Zeit bin mir aber nicht sicher. Vielleicht haben wir ja einen Mediziner unter uns. Noch ein kleines Beispiel: Aus der Steckdose kommen 220 Volt. Der Körper hat ungefähr einen elektr. Widerstand von 1 kOhm. Bei einem Stromschlag würden dann ungefähr 220 mA fließen. Wie wir alle wissen überleben die meisten Menschen einen solchen Stromschlag. Es gibt aber auch Menschen die sind einem derartigem Stromschlag erlegen. Das Ausschlaggebende ist u. a. der Weg des Strompfads durch den Körper und die Dauer des Stromflußes. Es gibt ja sogar Menschen, die einen Blitzschlag überlebt haben sollen. :eek: Schöne Grüße Tom

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Noch ein kleines Beispiel: Aus der Steckdose kommen 220 Volt.

Der Körper hat ungefähr einen elektr. Widerstand von 1 kOhm.

Bei einem Stromschlag würden dann ungefähr 220 mA fließen.

Naja das stimmt schon zum Teil, nur das du die restlichen Widerstände noch beachten musst wie z.b. den Übergangswiderstand. Die Frage is nun auch wie der Stromschlag zustande kam, ob er durch das direkte Berühren von Phase (stromführenden Draht) und Neutralleiter (Stromrückleiter) oder durch Phase und Erde geschehen ist. Dein Beispiel würde eher fürs erste zutreffen, aber das passiert wohl eher selten. Jeder der meint er habe einen Stromschlag aus einer 230V Steckdose bekommen lügt. In wirklichkeit lagen an Ihm weniger 230V an, wenn man den Erdungswiderstand berücksichtigt wären das sagen wir mal nur 100V-120V! Und das ist schon ein sehr großer Unterschied.

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Geb ich dir vollkommen recht.

Ich wollt nur verdeutlichen, daß man auch sehr viel höhere Stromstärken als 30 mA überleben kann und man nicht sagen kann, ab einer bestimmten Stromstärke besteht akute Lebensgefahr. Das Ganze hängt von einer ganzen Reihe von Faktoren ab.

Und das deutsche Stromnetz läuft natürlich auf 230 und nicht auf 220 Volt :oops: .

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