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Brummifahrer

Erektionsstörungen

2 Beiträge in diesem Thema

Erketionsprobleme sind immer ziemlich vielschichtig - sie kurz zusammenzufassen fällt nicht leicht - Quäle mich schon immer mal wieder damit rum (seit meinen ersten Versuchen mit so 16 oder 17 Lenzen) - habe nicht zu viel Erfahrung, da ich eigentlich ziemlich mongam gelebt habe und das im Prinzip auch nicht ändern möchte.
Es waren wohl so 5 Frauen (davon 3 langjährig), mit denen ich in meinen jetzt 64 Jahren sexuellen Kontakt hatte, der mich aber nur selten zufrieden gestellt hat. Da sich die sexuellen Bedürfnisse sich irgendwie nicht zur Deckung bringen ließen sind mindestens die beiden ersten langjährigen Partnerschaften in die Brüche gegangen (jeweils so nach 10 Jahren) - jetzt bin ich wieder so 10 Jahre verheiratet und die ähnlichen Probleme sind wieder da.
Einiges ist aber anders und deswegen will ich diesmal - so gut es geht - versuchen, dass das nicht wieder in einer Trennung endet. Es sind Probleme bei mir (siehe oben) aber auch Probleme in der Partnerschaft, weil meine Frau - jedenfalls erst mal behaupetet - zwar Spaß am Sex mit mir hätte aber wegen gesundheitlicher Probleme (die tatsächlich erst einmal existieren - nur ob sie so stark einschränken oder etwas anderes dahinter steckt, ist mir nicht klar) nicht so könnte.
Problem nun: ich stehe im Beruf unter Dauerstreß - das ließe sich nur ändern, wenn ich bereit wäre, in die Insolvenz zu gehen - und die danach anstehenden Problme wären sicher nicht besser.
Wenn ich eingermaßen oft Sex gehabt habe (1 bis 2 mal pro Woche) - dann bin so leistungsfähig, dass ich alles schaffe - im Betrieb und zuhause (im Haushalt). Wenn ich aber - wie jetzt - in den Sex-Entzug gerate (seit vielen Monaten nur ganz sporadisch mal Sex) - dann treten nicht nur Ereketionsproblme auf sondern ich bin im Beruf und Privaten unkonzentriert und fahrig. Urologe und Psychotherapie habe ich versucht - mit Cialis bekomme ich die Erektionsprobleme manchmal in den Griff (aber nicht immer, und ich leide auch stark unter den Nebenwirkungen, Sodbrennen, Kopfweh, Herzflattern....) - aber hier schließt sich der Kreis. Denn: wenn ich nicht alles schaffe wird der Streß mehr und die Versagensängste nehmen zu - die Erektion ist futsch - und das findet meine Frau "nicht schlimm" aber sie zeigt mir auch, dass sie es vermisst. In der letzten Zeit habe ich vermehrt von dem Potenzmittel Greenbeam gehört, hat hier jemand Erfahrung damit??
Wie komme ich da nur raus?

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Zunächst einmal verabschiede dich von dem Gedanken, ein Potenzmittel könnte die Situation lösen. Das Problem steckt woanders.

Wir werden dir hier wohl nur Küchenpsychologie anbieten können - es sei denn, es sind ausgebildete Psychologen/Psychiater/Psychotherapeuten unter uns. Aber auch die werden dir ohne genaue Kenntnis der Sachlage wohl keine Diagnose und erst recht keine Patentrezepte liefern können.

Ein Gedanke, der mir aber gleich durch den Kopf geschossen ist: du schreibst, dass du schon einiges hinter dir hast. Hast du deine jeweiligen Partnerinnen mit eingebunden oder hast du jedes Mal allein versucht, das hinzubiegen? Viele Paarprobleme - und danach sieht das hier vom ersten Anschein her auch aus - lassen sich eben nur mit Beteiligung beider Partner lösen. Ein vernünftiger Psychotherapeut wird dir auch dazu raten und sich nicht nur mit dir beschäftigen - es sei denn, er macht in dir eine Quelle dauernder Einkünfte aus, weil du immer wieder mit demselben Problem aufläufst.

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