Matze

Sanfte oder starke Schmerzen?

Wie mögt Ihr es am liebsten?   34 Stimmen

  1. 1. Wie mögt Ihr es am liebsten?

    • Sollte es ein kurzes Zwicken sein
      27
    • Dauerschmerz
      7

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11 Beiträge in diesem Thema

Viele denken, wenn es um Sado / Maso und Fesselspiele geht, dass dort Leute gequält und unsagbare Schmerzen erleiden müssen.

Wie mögt Ihr es am liebsten?

Sollte es ein kurzes Zwicken sein?

Dauerschmerz?

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Das andere bei Fesselspiele oder Sado/Maso-Praktiken unsagbare Schmerzen erdulden müssen, ist wohl eines der bekanntesten und stärksten Vorurteile.

Eigentlich sollte man im Vorfeld klar stellen, wie weit einer gehen darf und wo die Grenzen sind.

Gerade bei Fesselspiele muß man ja nicht unbedingt den Partner Schmerzen zufügen.

Man kann ihn auch prima mit einer schönen Feder streicheln oder etwas kitzeln oder ihn solange masturbieren bis er kurz davor ist zu kommen und dann apruppt aufzuhöhren, ihn etwas erholen zu lassen und dann das Spiel zu wieder hohlen.

Bei Sado/Maso Spielen muß man auch genau darauch achten wie man dem Partner Schmerzen zu fügt, damit er keine bleibenden Schäden bzw. starke Verletzungen davon trägt!

Ich persöhnlich mag keine Schläge oder Schmerzen.

Vielleicht liebevolles knabbern an den Nippeln oder leichtes kneifen aber dann sollte es schon gut sein!

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*hertahatklugscheissabend* :D:

Habs jetzt nicht nachgeschlagen aber bei "Sado/Maso-Praktiken" gehts doch um aua. Ich denke da immer an Typen mit schwarzen Ledermasken mit Reisverschluss...da bin ich mir dann nicht sicher, ob das gruselig oder lustig ist

:P

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Ich glaube, da liegst Du völlig falsch. Ich kenne mich in dem Bereich zwar nicht wirklich aus, weil ich selber kein S/M praktiziere, habe mich aber aus Interesse mal ein bíßchen auf zB www.datenschlag.org umgesehen.

Vielleicht hilft Dir das auch weiter? Die Seite wurde hier schon häufiger genannt, ich kenne sich schon etwas länger als ich das Board kenne und ich finde die Seite sehr hilfreich.

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Ich denk mal, du kannst es dir aussuchen, was jeder unter Sm versteht *g*. Wennst 2 findest, die das selbe meinen, bist schon unter den Glücklichen ...

Wenn man da anfängt mit Fachbegriffen um sich zu werfen, können man wohl ein eigenes Forum nur dafür aufmachen ...

Fangen wir mal mit Soft-bondage an - den Partner ans Bett oder sonst wo hin fesseln - keine Schmerzen zufügen. Wohl sicher das, was wir am meisten praktizieren.

Bondage - die härtere Variante ... Schmerzen warscheinlich, aber eher durch die unangenehmen Stellungen usw. - was gehört da noch dazu?

Japanbondage (ich glaub nicht an das Treffen von Lustpunkten per Knoten, glaub eher an eine art künstlerische Ambition des Fesselnden).

Dann noch die sog. suspension - das totale unbeweglich machen des Gefesselten - frag mich manchesmal, wie viele km Seil die da verwenden, (auch schon gesehen mit irrsten Metallgestänge-bauten, in die der "Sklave" eingebettet wird) und meistens hängt der Gefesselte dann eh nur noch von der Decke, und das sicher auf unangenehmste Art.

Und dann denk ich kommt der ganze sadisitkbereich.

Und den kann man ja wieder in x Bereiche unterteilen.

Vom Schlag auf den Hintern, über irre Spielchen wie Kopf ins Wasser stecken, bis hin von Stricknadeln durch Brüste usw..

ich glaub, da gibts kein Ende - man betrachte das entmannen dieses verrükten Typen, das mal durchs fernsehen ging (der, der sich dann von seinem "Meister" hat aufessen lassen).

Und dann diese ganzen Machtspiele, die da gerne praktiziert werden -

hmm, da ist mir mal eine Geschichte im Kopf hängen geblieben.

Der "Meister" hat seine "Sklavin" über ne Woche im Keller eingesperrt. Angekettet an die Wand, und mit einem Keuscheitsgürtel ausgerüstet.

Dazu mussts noch nen Eigenbau Neoprenanzug tragen, und meistens in nem kleinen Gitterkäfig hocken. und die war scheints glücklich darüber ... für mich halt nicht wirklich nachvollziehbar - nur mal als bspl. gedacht ...

Würde man die ganze Vielfalt der Spielarten aufzählen wollen (von denen ich sicher nicht mal noch 10% kennen gelernt habe - und das bisschen auch nicht durch eigene Erfahrungen), würd das Thema wirklich kein Ende nehmen.

Ich informier mich da ehrlich gesagt eher nur, weil mich Psycholige für den Hausgebrauch doch sehr interessiert, und da ein Haufen Psychospielchen mit drinnen sind. Und auch da wieder - von klein (gehört da nicht z.b. das simple Augen verbinen schon dazu), bis irre hart in Richtung Abhängigkeit und Angst.

Mein Halbwissen, das ich hier zum besten gegeben hab, hab ich von ner kleinen Sadistin (nur ne Bekannte, sicherlich wird die nie ne Freundin *g*), die sich auch noch in der Gothicszene rumtreib, wo das alles auch noch mit Fetish verschmolzen wird.

Ich muß sagen, mir wurd bei der schon Angst und Bange, als sie mir, ihren "geschmackvoll" dekorierten Keller gezeigt hat. Vom Andreaskreuz, über ne funzende Streckbank, nen Haufen verschiedener Peitschen, bis hin zu div. Gerätschaften, die ich nur von meiner Sanitäterzeit her kenne, war da echt alles vorhanen - leichte Panik tut sich da auf: "na hoffentlich komm ich da wieder raus" war mein Gedanke *g*.

Ihr besonderes Spiel - sie spritzt Brüste, Klitoris und Penisse mit Kochsalzlösung auf - nur, weils mir grad einfallt, was mir mehrere Tage Alpräume nach dieser Besichtigung bereitet hat ...

Lt. dem Mädel gibts sowieso keine Einteilungsmöglichkeiten, weil auch sie nie 2 Personen kennen gelernt hat in ihrerm Umfeld, die exakt das Selbe wollten, und das selbe unter einem dieser Begriffe verstehen.

Sie unterteilt nur zw. Bondage, s&m, und echt hartem Zeugs.

Und dann natürlich noch zu jeder dieser Unterteilungen die div. Fetische.

Fazit: Diskussionen darüber sind warscheinlich fruchtlos.

Man kann echt nur mit dem eigenen Partner reden, wie weit der gehen will, und was ihm noch so nebenbei an Fetischen dazu gefallen wird.

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ich erlaube mir mal kurz von http://www.lustschmerz.de zu zitieren, was das "Es MUSS doch weh tun, sonst ist es kein SM, oder?" betrifft...

Die Gretchenfrage:

Muß SM eigentlich mit Schmerz verbunden sein?

Nein. Um dieses Mißverständnis auszuräumen wurde mit mäßigem Erfolg versucht, den Begriff \"BDSM\" zu ethablieren. Er ist gewöhnungsbedürftig, trifft die Sache aber eigentlich besser, denn er steht für \"Bondage & Discipline, Domination & Submission, Sadismus & Masochismus\".

Dieses Kompaktpaket macht schon ein wenig klarer, daß alle Liebhaber von Macht- und Unterwerfungsspielen, Demut & Hingabe, Schmerz oder eben auch nicht Schmerz unter BDSM zu finden sind.

Ein weiterer Grund um mit möglichen Spielpartnern ehrlich zu kommunizieren, ob eigene Wünsche eher in Schmerz, Unterwerfung, Demütigung oder Auslieferung angesiedelt sind. Wer auf Stiefel steht, möchte noch lange nicht getreten werden, wer das Dienen liebt, hasst vielleicht die Abstrafung, wer visuelle Reize schätzt, verzichtet womöglich gerne auf Berührung und ein masochistischer Mensch kann dem Knien u.U. nichts abgewinnen.

Das Meer BDSM ist groß, es bietet Platz für vieles und viele.

Herauszubekommen was einen persönlich kickt und diesen Kick benennen zu können... ist der beste Kompass für eine geile Segeltour und einen sicheren Hafen.

© Andrea

Quelle: http://www.lustschmerz.de/html/2001_einste...ner.htm#schmerz

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BDSM ist vielschichtig. Ach ne... :D . Schmerz ist meist ein essentieller Teil davon, aber eben nicht ausschließlich. Und im Regelfall nicht nur blinde, dumpfe Schmerzzufügung, sondern eben - das ist ja gerade der Witz daran - eine gezielte, geplante und sehr genau dosierte Schmerzverursachung an genau der richtigen Stelle. Ich verwende viel Mühe darauf, ungewollte "Sekundärschmerzen" zu vermeiden, sie würden den beabsichtigen Verlauf des Spiels stören (und seien es nur unpassende Fesseln oder ein falsch gewählter Knebel). Aber Schmerz ist eben nicht alles - die psychische Komponente ist ja wohl eher der maßgebliche Teil (sogar auch hinsichtlich des Schmerzes). Und dabei ist es eben durchaus erforderlich, den Grad der Schmerzufügng zu variieren. Auch nicht einfach "sachte anfangen, heftig enden". Es kommt ganz darauf an. Manchmal ist ein heftiger Schmerz am Anfang und die sich anschließende Hitze- und Zitter-Wartezeit ganz richtig, und manchmal der vorsichtige Beginn. Es hängt immer vom Spielpartner, dessen und auch den eigenen Neigungen ab. Ein "richtiges" oder "falsches" BDSM gibt es ohnehin nicht, nur daneben evtl. ein gefaktes, oder eben ein wichtigtuerisches, wie es oft in den Medien vermittelt wird.

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Es sollte eher ein kurzes Zwicken sein aber kein Dauerschmerz....

Ich finde es je nach Situation und Lage sehr schön wenn es wilder beim Sex wird, dass auch die Intensität ein wenig angehoben wird :)

Also ein Ziehen der Nippel oder stärkeres Saugen, sowie eventuell mal ein fester Handgriff oder auch mal eine kleine Gerte, die über den Nippel vorsichtig zieht :P

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Dauerschmerz, eher nicht. Aber kommt ja auch immer drauf an, was man als Dauerschmerz bezeichnet. Ich mag es auch, wenn es mal etwas härter ist. Und jeder hat da ja so seine eigenen Grenzen. Aber ich denke nicht, dass ich das noch mal so erleben werde, wie ich es einmal erlebt und genoßen habe. Mit dem beruf auch etwas schwer es auszuführen, weil wenn man Striemen und blaue Flecken sehen kann, ist das nicht gerade vom Vorteil. Aber das mit der Arbeit ändert sich ja vlt. ma.

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Eigentlich ist alles gesagt.

In der Regel ist bei den meisten SMern größere Schmerzen eher tabu.

Die Filmchen und Bildchen im Internet sind genausowenig hilfreich zum BDSM zu verstehen wie Beiträge in den Medien.

Die Medien sprechen oft von - da wird eine Frau am Fleischerhaken aufgehängt und gefoltert.

Tatsächlich wird gerade bei Hängefunktionen darauf geachtet, daß sich der Druck des Körpers gleichmäßig verteilt, sodaß es zwar nicht direkt angenehm ist aber eben auch nicht extrem schmerzhaft.

Ich denke mal bei den meisten smern sind sogar Striemen und blaue Flecken eher die Ausnahme oder ein Unfall, der ab schonmal im eifer des Gefachtes vorkommen kann. Aber wie bei allem gibt es hier die Extreme.

Im Internet und in Filmen muß natürlich alles im härter und brutaler sein als beim anderen, dabei ist es vor allem für mich die sexuelle Befriedigung ohne zu Wissen wie.

Zum Thema Domination hab ich heute hier gelesen, daß mitunter Beleidigungen und Demütigungen die schlimmeren Folgen als die eigentlichen Schmerzen sind. So sollte man insbesondere die Schwächen des anderen nicht dazu verwenden ihn damit zu demütigen.

PS: Im Internet liest man oft, der Sub solch sich nicht beklagen der Sub muß tun was ich will.

Dies klingt dabei nur so grenzwertig, weil diese SMer Ihre eigenen Machtspiele, die in Wirklichkeit im Einverständnis sind mit ins Netz übertragen.

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Ich denke mal bei den meisten smern sind sogar Striemen und blaue Flecken eher die Ausnahme oder ein Unfall, der ab schonmal im eifer des Gefachtes vorkommen kann. Aber wie bei allem gibt es hier die Extreme.
Da muss ich vehement widersprechen. Natürlich ist nicht direkt jeder BDSMler ein Masochist. Aber ich kenne sehr viele Subs, die Striemen und andere (temporäre) Spuren lieben. Und was ich so in Filmen sehe ist eindeutig ein reales Maß an Schmerz - na gut, ich schau mir aber auch nicht grad die billigsten Produktionen an. Wie immer beim BDSM ist die Varianz allerdings ziemlich groß - verallgemeinern kann man so gut wie Nichts.

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