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BambiGirl

Wie weit würdet ihr gehen?

16 Beiträge in diesem Thema

Mal ein kleines hypothetisches Gedankenspiel... Ich setze hierbei einfach mal eine glückliche Partnerschaft als Grundlage voraus.

Wie weit würdet ihr gehen, wenn euer Partner euch bittet, eine bestimmte Sache an euch zu verändern? Sei es nur die Frisur, der Kleidungsstil, eine Diät um ein paar Kilo zu viel loszuwerden oder vielleicht ein kleines Gesichtslifting, etwas Fett absaugen lassen, damit der Körper perfekter aussieht, den Busen straffen lassen, weil er langsam den Gesetzen der Schwerkraft folgt... und ihr irgendwie auch euch ein wenig daran stört, bzw nicht felsenfest davon überzeugt seid, daß es so am Besten ist. Wie weit würdet ihr da - rein theoretisch natürlich nur - gehen. Und bitte keine Antworten wie "Das würde ich nie von meinem Schatz verlangen" oder "Mein Schatz mag mich aber genau so wie ich bin", denn es ist schließlich nur ein kleines Gedankenspiel und ich bin gespannt auf eure Antworten - Frauen genau so wie Männer!

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hmmm

also ich hab mal 2 sachen geändert

1) intimrasur war ein wunsch meiner freundind - ok, gleiches recht für alle, also weg damit ... speziell, nachdem sie sich drum kümmert, und wir das quasi auch als vorspiel einsetzen.

muß sagen, der hygienische aspekt kommt ja auch noch hinzu.

fazit: no problem

2) hatte bis vor einigen tagen nen vollbart - jetzt gibts nur mehr nen oberlippenbart. war eigendlich mein vorschlag, da ich merkte, das ihr die krazerei nicht besonders gefällt.

aber!

grundsätzlich gilt - man hat sich kennen gelernt, lieben gelernt, und zwar so, wie man eben zu dem zeitpunkt war.

verändern tut man sich eh von selber immer wieder.

aber solche wünsche wie fett absaugen oder ähnlicher blödsinn kommt nicht mal als diskussion in frage meiner meinung nach.

ich bin da sehr hart, weil eine ex von mir immer gefordert hat, ich solle das und das ändern.

das seh ich einfach nicht ein. da frag ich mich, warum sie mich überhaupt genommen hat, wenn ich dann anders sein soll.

wer mich will, der nimmt mich so wie ich bin, oder sagt vorher was an mir nicht gefällt.

übrigens ... meine freundin hat sehr viel geändert seit wir zusammen sind.

aus eigenem wunsch und antrieb. ich unterstütze sie da, weil alles in (meiner meinung nach) positive richtungen geht. so sachen wie offener, freier, selbstbewusster.

sie ist leider eine jener frauen, denen permanent von männern eingeredet wurde, das sie nix taugt. hehe, das wird nun geändert, weil genau das gegenteil ist der fall bei ihr. nur gewisse vorgänger von mir hatten scheints angst, sie könnte mal wirklich drüber nachdenken, und selbgie männer aus dem leben entfernen. hehe - sie hats im endeffekt getan *fg* hat nur ein wenig gedauert (ich glaub, da bin ich nicht ganz unschuldig).

ich würde von ihr aber nie etwas wüsnchen oder gar fordern, das sie nicht zumindest ansatzweise selber schon in angriff nehmen wollte.

ich bin da irre stolz auf mein schatzerl - sie sagt, sie wolle was ändern (auch wirklich einschneidende sachen in ihrem leben), und ändert das auch ohne irgend welchen großen aufwand.

und ich trottel schaffs ja nicht mal, mir das rauchen abzugewöhnen.

noch etwas ...

ich denke, man muß auch unterscheiden zw. so irren wünschen, die einem total verändern, oder einfach ideen und vorschlägen des partners.

mein kleines hat schon des öftern sehr gute ideen gehabt, die sich so übers reden ergeben haben.

einfach halt aus einer diskussion über irgend ein thema raus entstanden.

und wenn ich die idee selber für gut halte, warum sollte ichs nicht ändern?

würde allerdings eine art zwang hinter einer solchen idee stehen (du machst das, oder wir trennen uns), dann wärs das wohl für die beziehung gewesen.

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Hey Karli, es geht mir ja auch nicht um den Zwang dahinter "entwder Du ändrst das oder das was mit uns" sondern ehr darum, daß man vllt. schon 10Jahre in einer Beziehung ist und man dann meist nicht mehr so aussieht wie 'damals'. Denn als Single ist man doch eher epicht da drauf sein Äußres nun unter (fast) allen Umständen ins Beste Licht zu rücken, wohingegen man sein Aussehen im Alltagstrott nach so vielen Jahren doch schon eher mal ein wenig schleifen läßt.

Und in so einer Situation, wenn da dann Wünsche kommen... wie weit man gehen würde.

Die grundlegenden Prinzipien der Partnerschaft (das man den anderen so liebt, wie er/sie ist) möchte ich für diese Überlegungen einfach mal außen vor lassen und das ganze wirklich nur fiktiv durchspielen... ich denke, da ist der Reiz auch größer, drüber nachzudenken was wäre wenn.....

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naja

ich verstehs halt ned ganz *g*

ich bin sicher ned der schönste - netter bierbauch usw. - und meine freundin liebt mich trotzdem.

das mein bierbauch sicher ned kleiner wird (ich hege und pflege ihn) ist von vorne herein klar. da meine freundin ein hirn zum denken hat, wird sie also wissen, wie ich mal in 10 jahren aussehen werd *g*.

was mich an geht ... mir wars immer schon egal, wie meine freundin aussieht (wer im glashaus sitzt, sollte nicht mit schweinen werfen *g*). das meine freundin zufällig auch noch sau gut ausschaut, ist eher ne angenehme zugabe, müsste aber nicht sein.

und somit wärs mir auch wurst, würds in ein paar jahren auch nen bierbauch haben, oder falten kriegen *g*. hauptsache, im kopf bleibts die selbe.

fazit: das selbe wie bisher - nix wird geändert

wir lieben uns wegen unserer art und unserer einstellung, sicher nicht wegen äusserlichkeiten.

da komm ich auch fiktiv ned weg von - sorry.

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Hmm, Dinge die ich grundsätzlich verändern würde, sind meine Macken.

Man selber merkt das ja nicht so, aber wenn der Partner einen darauf anspricht, würde ich auf jeden Fall darüber nachdenken, denn so ohne Grund kommt das ja nicht.

Was ich definitiv nicht machen würde, sind Schönheitsoperationen. Denn er hat mich so kennengelernt und wusste ja, was auf ihn zukommt. Wenn jetzt käme, dass ihm mein Busen zu klein ist, fände ich das verwunderlich und dann müsste er sich vielleicht eine andere Partnerin suchen.

Bei ein paar Dingen bin ich gegenüber einer Änderung schon aufgeschlossen, denn es sind ja meist Anregungen und nicht unbedingt eine Kritik am Partner.

Hauptsache ist, dass man nicht versucht, aus dem Partner einen komplett anderen Menschen zu machen. So nach dem Motto: Du hast blonde Haare, ich mag aber lieber Rot, also färbe sie. Ich will lieber lange/kurze Haare usw.

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Hm...... garned so einfach, das Thema *g* Grundsätzlich mal bin ich der Meinung, dass man - außer sich selbst - eh niemanden ändern kann oder soll, es sei denn, derjenige oder diejenige will das selbst. Und ob es sich bei den Veränderungen "nur" um die Frisur, den Kleidungsstil oder um Tiefgreifenderes handelt, spielt dabei keine Rolle. Sich FÜR jemanden zu verändern, weil man eventuell der Meinung ist, der/oder diejenige würde einem dann womöglich noch mehr lieben, ist meiner Meinung nach einer Beziehung nicht besonders zuträglich, auch wenn es auf den ersten Blick anders aussieht. Denn - wenn ich etwas an mir nicht mag, sei es ein körperliches Manko oder sogar eine Charaktereigenschaft, dann ändere ich das. Wenn aber mein Partner es nicht mag und mich bittet, es zu ändern, dann geh ich im besten Fall einen, allerdings recht faulen, Kompromiss ein. Vielleicht liegt es ja an meinem Alter (?) *g* - aber drei Sachen sind für mich Dogma: 1. Ich ändere an mir was ICH ändern will UND 2. Mein Schatz ändert an SICH was ER ändern will sind wir uns dabei in manchen Punkten einig - umso besser! ;) 3. Ich habe mich in meinen Schatz verliebt weil er eben so ist wie er ist, und dabei ist es absolut unwesentlich ob er dies oder jenes vermeint- liche manko hat, denn eines ist doch sicher: Wir können zappeln wie wir wollen, uns verändern oder auch nicht - irgendwann werden wir ganz von selbst "anders" sein...

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auch macken sind liebenswert *g*

wenn ich mir so manche (eingebildete) "macken" meiner freundin anseh - ha, die machen sie doch erst vollständig.

wie mein danachen schon sagt ... wenn sies selber ändern will, wird sie das auch tun, und ich habs zu akzeptieren.

nur wärs halt schad um die eine oder andere "macke" ...

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Das mit dem "so kennengelernt" kann ich immer nur bedingt unterschreiben. Was das Aussehen angeht, stimme ich dem voll und ganz zu.

Aber es gibt doch einige Dinge, die man beim anderen erst herausfindet, wenn man schon länger zusammen ist.

Natürlich gibt es auch liebenswerte Macken, aber die meinte ich nicht. Das Thema ist wirklich schwierig, weil man nur schwer umschreiben kann, was man meint. Bei den Macken meinte ich eher Dinge, die man selber gar nicht so merkt (zum Beispiel, wie man in gewissen Situationen anderen gegenüber reagiert etc.) und die meist der Partner bemerkt. Eigentlich ist es doch gar nicht schlecht, wenn der Partner einen darauf hinweist (wenn es natürlich etwas ist, was man wohl wirklich ändern sollte). Damit ändert man ja nicht seine komplette Persönlichkeit.

Wie gesagt, es ist verdammt schwierig, das zu umschreiben.

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Aber auch körperlich ist mit dem "so kennengelernt" so eine Sache.

Wenn z.B. meine Freundin mich als schlanken Typen kennengelernt hat und ich, auf die Jahre, mein Gewicht und somit auch mein Volumen ziemlich erhöht habe, kann man ja auch nicht sagen, daß sie mich so kennengelernt hat.

Oder umgekehrt z.B.: Man(n) lernt eine nette dralle Frau kennen. Alles ist üppig und wohl proportioniert. Irgendwann setzt der Diät-Wahn ein und alles hängt und ist schlaff. Kennengelernt hätte man sie so auch nicht.

Wie seht Ihr das?

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@ Little Jo

Genau das meinte ich ja, als ich diesen Thread eröffnet habe. Man kann es eben nicht immer genau absehen.

Wie weit würdest Du denn dann gehen, wenn der Fall eintreten würde?

Vielleicht sollte ich mich auch mal dazu äußern ;-) Also gesehen würde ich bei einem solchen Fall keine Grenzen setzen. Voraussetzung ist aber immer, daß ich selbst unzufrieden bin. Letztendlich hängt es bei größeren Sachen wie z.B. einer OP aber auch von Geld ab, ob ichs machen würde oder nicht.

Spontan fallen mir aber keine Grenzen ein...

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@BambiGirl Du hast recht! Wenn es ein relativ kleiner Eingriff ist wie Fettabsaugen oder so was, würde mich eigentlich nur das schöne viele Geld stören. Aber wenn der Partner es will, kann er es ja auch bezahlen, bzw. sich beteiligen. : :-)) : Ich würde mich allerdings nicht zu einem Tom Cruise oder Brad Pitt schnippeln lassen. Denn der wäre ich vor dem Eingriff ja auch nicht gewesen.

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wobei die Intention ja eigentlich meistens ein "aufbessern" und nicht ein "Umbauen" à la M.Jackson sein dürfte.. ;-)

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Also gegen eine OP hätte ich nichts einzuwenden- ich würd``s sofort machen. :oops:

ABER- NIE UM DES PARTNERS WILLEN!

Wenn es nicht mein eigener Wunsch wäre und ich vollkommen zufrieden wäre, könnte mein Partner sagen was er will- ich muß mit meinem Körper leben und mich wohlfühlen. :wink:

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Jop siehst Du, bei mir ist das anders. Ich vertraue meine Maus, dass sie mich schön findet und wenn nicht, dann änder ich mich eben. Es ist ja nie etwas großes, sondern immer nur Kleinigkeiten, aber auch größere Sachen würde ich mit meinem Schatz zusammen angehen :o

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Ich denke mal, in einer längeren Partnerschaft, in der beide auch gemeinsam ihr Leben teilen und gestalten wollen, ist doch das alles ein Prozess, nicht nur der Charakter, auch die Vorlieben, die Macken und das Äußere ändern sich, ausserdem lernt man doch (nicht nur hier im Board) immer wieder was dazu.

Ich fände es schade, wenn meine Partnerin mich nicht auf kleine oder große Veränderungen hinweisen würde, die sie stören oder die sie als nicht sehr angenehm empfindet. Ob ich das dann ändere, liegt ja immernoch bei mir, aber ansonsten wäre das doch Stillstand, oder?

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Das seht ihr schon völlig richtig, in unseren acht Jahren haben wir uns Beide sehr verändert. Aber ich würde nie eine OP durchführen lassen, nur weil mein Partner meint, ich hätte zuviel Speck auf den Rippen oder meine Brüste wären zu klein/ groß. Wichtig ist mir, das ich mich in meinem Körper wohlfühle. :D

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